Fußnote i) auf seite 16 aus Ums Ganze: “Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit”
i Dieser Text verwendet bei Gattungsbegriffen das grammatische Maskulin. Wir sind uns der Diskussion um die sprachliche Repräsentation anderer geschlechtlicher Identitäten bewusst, vertreten dazu aber keine einheitliche Position.
… und finden das auch nicht so wichtig und benutzen deswegen halt weiter die hegemonialen heteronormativen Kategorien. dass gesellschaftliche verhältnisse hierbei nicht nur beschrieben, sondern zugleich (re-)produziert werden, wird einfach ignoriert.
dass sich theorie und praxis genausowenig wie “privater” umgang im alltag und “politische” positionen auf dem papier nicht voneinander trennen lassen (und wenn, dann nur im metaphysichen modus — da hilft auch keine dialektik mehr) - oder wie ich als pomo sagen würde: dass und wie sich diskurse materialisieren - läßt sich auch an den unterschiedlichen männlichkeits-konstruktionen bestimmter antifa-kadergruppen und deren kritiker(!) nachzeichnen.
da war die frankfurter campusAntifa immerhin schon bei der
‘öffentliche’ Tuchfühlung mit einem Thema, das – wie wir wahrscheinlich alle gemerkt haben – ‚so im Raum steht’ und ehr diffus durch die Szene geistert.
eine kurze zusammenfassung der thesen und kritiken, die bei der werbeveranstaltung der autonomen antifa [f] für den ug-text im club voltaire vorgetragen wurden, gibt es bei overdose
eine kritik am subjektbegriff im Staat?Weltmarkt?Herrschaft?derfalschen?Freiheit?-text findet sich bei den vorstellungsrepraesentanzen
unter dem titel “Fußnotenunsinn” hat ♥Tekknoatze eine kleine auswahl weiterer fußnoten zum geschlechterverhältnis in texten gelistet. ich verstehe die haupt-/nebenwiderspruchs-fußnoten allerdings nicht als unsinn sonden sehe deren sinn genau darin, die komplexität der von menschen gemachten machtverhältnisse (intersektionalität) in bestimmten situa- und positionen unsichtbar zu machen und zu natur- oder normalisieren.
interessanterweise gibt es hier eine korrelation zwischen dem arbeitsbegriff und dem auftauchen solcher wir-sind-nicht-böse-sondern-nur-ignorant-fußnoten.
den anfang einer überarbeiteten version der Ums Ganze broschüre: “Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit” gibt es nun von sinistra².
für nicht-dadaist_innen gibt es von a²s eine kritik an der bundesdeutschen schlussstrich-sehnsucht im “Gegen Deutschland helfen keine Gedichte“-Text, zweier ums-ganze antifa-gruppen.


[...] hat mir bei meta.copyriot Beispiel Eins schon vorweggenommen, weil die Linke aber mehr als ein Buch geschrieben hat finden sich auch mehr Beispiele für Unsinn [...]
[...] 2009 publié par ♥Tekknoatze via ♥Tekknoatze derivat hat mir bei meta.copyriot Beispiel Eins schon vorweggenommen, weil die Linke aber mehr als ein Buch geschrieben hat finden sich auch mehr Beispiele für Unsinn [...]
[...] eskalierende – Frankfurter Szene-Streitigkeiten. Die diesbzgl. links werden bei meta.copyriot wie folgt annotiert: „oder wie ich als pomo sagen würde: dass und wie sich diskurse [...]
Hmm, klar haben die Fußnoten einen Sinn. Ob nun ein ideologischer, oder ähnliches. Nur muss ich den Sinn ja deswegen noch lange nicht teilen, kann ihn also als Unsinn empfinden.
Ich find ja acuh Lohnarbeit unsinnig obwohl der im kap. System natürlich ein bestimmter Sinn zukommt.
Grüüße,
atzenlein
hello atzenlein,
da ich eine faible für dada habe, bin ich ein großer freund des unsinns bzw der sinnlosigkeit.
in diesem sinne sehe ich in der produktion dadaistischen unsinns auch die möglichkeit, den herrschenen sinn zu dekonstruieren.
also haben wir verschiedene begriffe von unsinn.
lg derivat
Ja. Mit Dada hab ich mich aber noch nicht wirklich auseinandergesetzt und kann deswegen da im Moment gar nicht viel zu sagen. Aber ich denke ein wirklicher Dissens besteht da nicht.
allet jute,
atzenlein
[...] gibt doch eine nette sexistische querfront mit umsganze tags: biopolitic, controls, heteronorm, intersections, queer, querfronten labels: all, contextz, [...]
[...] Club Voltaire ist ein Ort, wo Linke und Demokraten verschiedener Coleur diskutieren und Veranstaltung durchführen können. Dies gilt grundsätzlich auch für kontroverse [...]
[...] Kampagne zum ‘Gedenkjahr’ 2009″ eine Antwort auf das Märchenbuch von Ums Ganze: “Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit”? tags: antifa, antisemitism, biopolitic, capitalisms, intersections, postnazism labels: all, [...]
[...] des harzwerk zu ihrem newyearsbash (13)stellungnahme könICHreich zu ihren sexistischen Flyern (13)”Ums Ganze”: Die Rückkehr des Hauptwiderspruchs in der Affirmation der deutschen Normalität (9)Die volle Bandbreite: Antiamerikanismus, Antisemitismus, Homophobie und die Relativierung des [...]