“Phantasien vom Verschwinden des Körpers im allgegenwärtigen Computer” waren das Thema in Bernhard Robbens Vortrag in der gerade zu Ende gegangenen Vorlesungszeit. Dr.-Ing. Bernard Robben ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung im Fachbereich Informatik an der Universität Bremen und arbeitet zu Mensch-Maschine-Interaktion und Medientheorie. 2004 erschien bei transcript seine Dissertation Der Computer als Medium. Eine transdisziplinäre Theorie, in der er den Computer als verallgemeinertes Schriftmedium konzipiert.
Habe während der Recherchen zu meinem letzten Artikel ein weiteres interessantes Fundstück gemacht, dass ich speziell den langjährigen Angehörigen der „linken Szene“ unter euch geehrten Leser_innen nicht vorenthalten möchte: die, dem Titel zu Folge, Komplettversion der Aufzeichnung des berühmt-berüchtigen Konkret-Kongresses von 1993 bei dem Karl Held seine mittlerweile ja fast zum locus classicus avancierten „Dichter“-Polemik fallen ließ. Schon nach den ersten paar Sekunden wird der Anlass dieser Polemik deutlicher, als es bei dem bisher kursierenden Kurzausschnitt der Fall war (wobei ich das Gedicht gerade in seiner agitatorischen Trotzigkeit ehrlich gesagt relativ gelungen finde). Außerdem habe ich erst jetzt gecheckt, dass, wenn auch eher still, eine alte Bekannte auf dem Podium sitzt. Aber schaut und hört selbst (es ist wirklich immer wieder ein Genuss, selbst beim gefühlten 20. Mal, ein Genuss):
spiel* mit grenzen_ … mit räumlichen, körperlichen, sozialen und staatlichen, mit vernünftigen, normalisierenden, wahnsinnigen. Stell dir vor, dazu einen Filmschnipsel zu machen. workshop beim lad*yfest 2010 in münchen www.grenzposten.blogsport.de
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