NiNsee droht Schliessung

NiNsee is a centre for the promotion of research and distribution of knowledge and information regarding the Dutch slavery past and its consequences for contemporary society. To that end, NiNsee initiates historical research, develops educational programmes and exhibitions, and facilitates the distribution of information and documentation of the Dutch slavery past and its legacy. Research and education will contribute towards the recognition of the slavery past as a part of the shared history of all Dutch people and moreover promote the realization and acceptance of the legacy of slavery.

As of January 2013, there is a good chance that the National Institute for the study of Dutch slavery and its legacy (NiNsee) will no longer be subsidized by the the Ministry of Education, Research and Science. On Monday, June 27th, the State Secretary Halbe Zijlstra will discuss plans to discontinue the subsidy within the Tweede Kamer (House of Commons).

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Robert Kulpa: Con-Temporal Peripheries

Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenIm Mai diesen Jahres war Robert Kulpa bei uns zu Gast. Der aus Polen stammende Queer Theoretiker lebt seit einigen Jahren in London, wo er seine Doktorarbeit im Department of Psychosocial Studies am Birkbeck College schreibt. Darin, wie auch in seinem Vortrag, beschäftigt er sich mit Zeit, Raum, Wissen und Aktivismus zwischen den Sexualitäten Zentral-/Osteuropas und des Westens. Wenn aus westlicher Perspektive darüber gesprochen wird, die Gesellschaften und queer Bewegungen Zentral- und Osteuropas seien noch nicht “so weit” wie wir, wird darin ein Narrativ linearer Entwicklung angelegt, bei der “der Westen” voran schreitet und alle anderen diesen Pfad befolgen müssen. In “Con-Temporal Peripheries: Disjunctions in space and time, knowledge and activism, between Central-Eastern European and Western sexualities” wird diese Konstruktion einer zeitlich-räumlichen Peripherie einer Dekonstruktion unterzogen. Künstlerisch haben sich die Pet Shop Boys übrigens schon 1993 im Video zu “Go West” (Video bei youtube) mit diesem Narrativ auseinander gesetzt. Das Video wurde von Robert am Ende des Vortrages gezeigt.

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Kinder in den Camps

In allen Asylen und Ghettos gibt es einige Kinder. Zumeist sind es weibliche Enkelkinder, die einer Großmutter als Hilfe im Alltag ins Exil mitgegeben werden, sehr selten bringen jüngere Frauen ihre eigenen Kinder mit. Diese verbleiben auch im sehr jungen Alter beim Vater und werden dauerhaft von ihrer Mutter getrennt. In Gambaga gelang es, alle Kinder einzuschulen. Ein Sohn hatte es bereits bis zur Oberschule gebracht, worauf alle sehr stolz waren. Kinder aus den Asylen einzuschulen und ihnen eine gute Bildung zu ermöglichen bedeutet auch, eine gebildete Generation mit einem sehr großen Bewusstsein für die Folgen von Hexereianklagen zu unterstützen. In Gushiegu Camp wohnt Zafira, ein etwa fünfjähriges Mädchen.

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Präsentationen und Texte

Kleiner Werbeblock

Aufgrund regen Interesses hat Lüder Tietz die Präsentation seines Vortrags dankenswerterweise zum freien Download zur Verfügung gestellt. Beachtet, daß wir neben der Audio-Doumentation (im Netz und im Radio) auch einige Präsentationen und Links zu lesenswerten Onlinetexten sammeln und zwar unter “Vortragsreihe->Texte”. Auch die Präsentation zu Antje Schrupps Vortrag ist neuerdings dort verlinkt.

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