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tracks

Alice the Jabberwocky Slayer?

High expectations: Was für ein Zusammenprall! Johnny Depp als Hutmacher und Helena Bonham Carter als die Rote Königin in Tim Burtons Expansion-Pack zu “Alice im Wunderland”, Titelrolle auch noch gespielt von Mia Wasikowska, der Chaya Dziencielsky aus “Defiance“.


Mia/Chaya übt Partisanenkampf gegen Antisemiten

Überdies mein erster Film mit 3D-Brille auf der Nase. Doch dann gibt’s neben dem einen oder anderen Augenschmaus wie etwa dem sprichwörtlichen Absturz in den Kaninchenbau vor allem Enttäuschungen. Der Plot ist nirgendwo rätselhaft oder wunderbar wie Carrolls Erzählungen und kaum etwas vom Film hat ähnliche Aussichten darauf, einmal so liebe- wie wirkungsvoll zitiert zu werden wie der Kaninchenbau in The Matrix oder der wahrnehmungsverändernde Pilz bei Jefferson Airplane. Und das war offenbar so beabsichtigt: “Burton said the original Wonderland story was always about a girl wandering around from one weird character to another and he never felt a connection emotionally, so he wanted to make it feel more like a story than a series of events.”

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code bubbles

das ist mal interresant:

Code Bubbles is a novel user interface for IDEs based on fragments, rather than files. http://www.codebubbles.org

Ohne Bezahlen

(via besserscheitern)

rocket skates

rüttgers im wahlkampf

“einfach nichts tun”

Anonymes Verhör mit »Faites votre jeu«

Kunst im Knast

Frankfurter Rundschau, 01.02.2010 (Online)


Graffiti-Kunst im ehemaligen Gefängnis Klapperfeld. (Bild: Julia Blume)

»Faites votre jeu« ist eine Initiative von jungen politisch und künstlerisch Aktiven. Im Jahr 2008 haben sie ein ehemaliges Jugendzentrum in Bockenheim besetzt. Das Haus stand zu diesem Zeitpunkt bereits seit sieben Jahren leer. Hier veranstalteten sie Ausstellungen, politische Diskussionsrunden, Lesungen und kulturelle Treffen. Nach wenigen Monaten wurde die Stadt Frankfurt auf das besetzte Haus aufmerksam und wollte dieses als Raumerweiterung der daneben liegenden Modeschule nutzen. Die Mitglieder von »Faites votre jeu« mussten das Gebäude verlassen. Als Alternative wurde ihnen das ehemalige Gefängnis im Klapperfeld angeboten, in das sie im April letzten Jahres einzogen. In winzigen Zellen, in denen früher Gefangene des NS-Regimes eingesperrt waren, finden nun Kunst, Politik und Kultur ihren Raum.

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Der Dünkelsmarcksche Press-Schwamm

Die Filmbranche mag ja ein Bereich sein, dessen Protagonisten sich ganz besonders ungeniert als Offenbarer der nationalen Seele produzieren – aber was da Ende letzten Jahres in der Neuen Nationalgalerie aufgeführt wurde, hätte immer noch glatt als Satire durchgehen können. Florian Henkel von Donnersmarck spricht “Über das Deutsche im Filmemachen”.

Ich bin mir sicher, er glaubt selbst nicht, was er da erzählt. Und er erzählt es einem Publikum, das es ihm natürlich auch nicht glaubt, aber fein perlend zu applaudieren versteht. Was unter diesen Umständen tatsächlich beklatscht wird, ist die “Feinsinnigkeit”, mit der der vielversprechende junge Graf es versteht, die Agenda des Projekts Kulturnation Deutschland in eine Erzählung über das Filmemachen zu übersetzen. Dass er sich selbst dabei ganz nebenbei zum deutschesten aller kommenden Filmemacher profiliert, wird wohlwollend zur Kenntnis genommen. Denn: Einer muss den Job ja machen.

Bonustrack: “Verdichteter Schwamm vs. sozialer Realismus”

kinder in gefahr