Wenn ich weniger poste, heißt das nicht unbedingt, daß es weniger zu posten gäbe
>>A majority of women believe some rape victims should take responsibility for what happened, a survey suggests.<< (BBC)
Die Veranstaltungen um den Frauentag (”Who cares?“) sind nun zwar vorbei, aber das Programm von “Reclaim Feminism” geht weiter.
Vom 16. bis 18. April findet im Westwerk in Leipzig der Brimboria-Kongress statt, Thema: “Die subversive Strategie des Fake”. Es wird z.B. um Urkundenfälschung, Situationismus und die Kulturindustrie gehen, mit von der Partie ist Martin Sonneborn.
Das Cover der neuen Egotronic-Platte:
Zwei verstörende Hinweise zum Thema Atomscheiße von Oona:
Nuklearwaffen sind laut diesem Bericht in viel mehr Händen, als ich angenommen hatte, und die Agenda der US-Regierung, die für den April eine große Konferenz über die “Sicherstellung” dieser Waffen anberaumt hat, besteht auch nur darin, die Zahl dieser Hände zu verkleinern.
Hier wiederum ist dokumentiert, wie mit den Opfern von Waffentests und Atomkraft bisher umgegangen wurde, wie z.B. ihre Erkrankungen von einem dubiosen Bündnis aus IAEA und WHO systematisch auf andere Gesundheitsrisiken geschoben wurden: Victims of the Nuclear Age.
>>Jede Alternative zu einem Lohnarbeitsverhältnis, selbst ein als solche erkennbar nicht gedachtes Sozialsystem, verschafft dem Arbeitssuchenden die Möglichkeit, Angebote auszuschlagen (macht also „faul“). Eine weitere Absenkung der Sicherungssätze schafft nicht etwa „Gerechtigkeit“, sondern erschwert Arbeitslosen die Selbsterhaltung, verschärft die Erpressung, Arbeit anzunehmen ohne nach Bedingungen zu fragen, und erleichtert Unternehmern die Lohndrückung enorm, weswegen die ja auch so scharf auf mehr Armut im Lande sind. Flugs hat man wieder das Problem, dass die Höhe der Stütze den freien Fall der Löhne bremst…<<
Abhängig Beschäftigte (Angestellte, Beamte) werden dazu aufgerufen, sich der Verfassungsbeschwerde gegen die Datensammelung durch ELENA anzuschließen. Ähnlich wie bei der Vorratsdatenspeicherung soll deutlich gemacht werden, dass einer großer Teil der betroffenen Bürger_innen diese Datenbank ablehnt.
Zum gestrigen internationalen Frauentag hatte ich die Ehre, dass mein Text Netzpolitik und soziale Gerechtigkeit, erschienen beim Feministischen Institut Hamburg, auf Netzpolitik.org verlinkt wurde. In den Kommentaren meldeten sich gleich einige antifeministische Stimmen zu Wort, und schon geht es um Männergesundheit und angeblich nicht existente Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern. Die viel gehörten und widerlegten Ausführungen einiger Kommentatoren werden in vielen feministischen Blogs gar nicht mehr diskutiert, denn es ist bekannt, woher der Wind weht. Die TAZ hat über den Kampf für “Die Männerrechte” gestern einen informativen Artikel veröffentlicht. Das Feld der Männerrechtler ist heterogen, bisweilen aber deutlich rechtskonservativ positioniert. Dass sich bei Netzpolitik.org viele Kommentatoren die Mühe machen, diesem Unsinn etwas entgegensetzen, freut mich trotzdem sehr. Zu den wenigen Beiträgen, die auf meinen Text Bezug nehmen, gehört dieser hier:
Am Freitag, den 12.03.10 geht die Klangskulptur gegen Homophobie und Transphobie “Durch die Blume” auf Wanderschaft und wird im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt/Berlin Neukölln feierlich willkommen geheißen. Die auf Knopfdruck sprechenden Blumen erzählen von der Alltagsgewalt gegen Lesben, Schwule und Trans* sowie die menschenrechtsverletzende Weise bundesdeutscher Justiz gegenüber queering People. Begleitet wird die Ausstellung von dem Künstlerinnen-Duo “LiLo” sowie dem ein oder anderem Gläschen Sekt.
Vernissage am 12.03.2010 19:00 Uhr im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt, Bat-Yam-Platz 1, 12353 Berlin-Neukölln
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