Am zweiten Tag des Jahres 1994 gab es zwei bedeutsame Nachrichten, eine gute und eine schlechte: Die gute war, dass es in der mexikanischen Provinz Chiapas zu einem bewaffneten Aufstand von Indigenen gekommen war; die schlechte, dass sich der Dramatiker … Weiterlesen →![]()
Im idealen Staat sollte bekanntlich kein Theater mehr stattfinden. Gilt das auch umgekehrt? Oder ist das nur ein Traum von marktradikalen Neoliberalen? Das Theater meiner Träume sieht dem abgerissenen Palast der Republik verdammt ähnlich, allerdings ist er nun zweigeteilt: Der … Weiterlesen →![]()
The ‘new spirit of capitalism’, creative class struggle and the ghosts of the future My question for tonight is: Is this ‘new spirit of capitalism’ the ghost of communism? And is this ghost the ghost from the Communist Manifesto or … Weiterlesen →![]()
V (about the actuality of the collaboration between Brecht & Benjamin) When I was asked by DasArts if I could give a public presentation I said yes – as long as it is not a re-presentation, because that’s what I … Weiterlesen →![]()
THE WORLD IS NOT FREUD! “Trotz allen protzenhaften Gebaren, womit teutonischer Dünkel die Reichshauptstadt als urprüngliche Leuchte der Zivilisation aufzuspielen versucht, hat es Berlin noch zu keiner Weltaustellung gebracht. Es ist eine leere Ausflucht, wenn die blamable Thatsache damit beschönigt … Weiterlesen →![]()
CHANCE 2012 – oder der Fluch von Fluxus 50 Jahre alt zu werden ist gefährlich: Vor zwei Jahren ist Christoph Schlingensief zwei Monate vor seinem fünfzigsten Geburtstag gestorben. Vielleicht der letzte große Fluxus-Künstler unsrer Zeit. Oder der erste. Wie eine … Weiterlesen →![]()
Der Junge Genosse: Wer aber ist die Partei?/Sitzt sie in einem Haus mit Telefonen?/ Sind ihre Gedanken geheim, ihre Entschlüsse unbekannt?/ Wer ist sie? Die drei Agitatoren: Wir sind sie./ Du und ich und ihr – wir alle… (Bertolt Brecht: … Weiterlesen →![]()
STIMMUNG: Es lebe die Nachkriegszeit… 27.02.2010. Über Deutschland tobt Xynthia, ein gewaltiges Sturmtief: Häuser werden abgedeckt, Bäume entwurzelt, Wanderer erschlagen. Es ist der Morgen nach einer Aufführung in Mülheim a. d. Ruhr. Man hatte uns gewarnt, frühzeitig oder gar nicht … Weiterlesen →![]()
1776: Zeit der Entzweiungen, Zeit der Gründungen: Die nordamerikanischen Kolonien machen sich unabhängig, Goethe läßt seinen Dichterfreund Jakob Michael Reinhold Lenz ausweisen. Die beiden haben sich 1771 in Straßburg kennen gelernt: Goethe hatte dort studiert, Lenz ist als bezahlter Begleiter … Weiterlesen →![]()
DEUTSCHLANDHAUS Als heroischen Versuch, die Keller auszuräumen, ohne die Statik der neuen Gebäude zu gefährden, hat Heiner Müller Brechts Theaterarbeit in der DDR genannt, als er das Berliner Ensemble im Theater am Schiffbauerdamm eröffnete: Theater spielt ihr in Trümmern hier … Weiterlesen →![]()
FLEISCHEXPERIMENT Etwas über Bertolt Brechts ‚Ästhetik des Hungers’ und die Performance FatzerBraz Links, 2, 3: „Und weil der Mensch ein Mensch ist, drum braucht er was zum Fressen, bitte sehr!“ (Einheitsfrontlied) Dass der Mensch vordringt zu der Kenntnis, dass zu … Weiterlesen →![]()
Politics in the sense of making things impossible Heiner Müller once answered the old question WHAT’S TO BE DONE? with the formula: “making reality impossible!” If politics is the ‘art of the possible’, maybe art has to persue a ‘politics … Weiterlesen →![]()
