Während Anfang der Woche noch alles danach aussah, als würde das Autonome Zentrum (AZ) in Köln Kalk seinen ersten Geburtstag nicht mehr erleben, erreichten uns am frühen Abend endlich wieder gute Nachrichten von den Kölner Genoss_innen. Während schon die die Abrissbirne und die Bagger vor der Tür standen und schwer bewaffnete Einsatzhundertschaften sich auf die Räumung vorbereiteten, starteten in letzter Sekunde wieder die Verhandlungen. Am frühen Abend stand das wichtigste fest: Das AZ bleibt!
Kapitalismus, Krise, Integration
*NEU* Der Zeitplan ist online!
Programm
25. März 2011 (ExZess)
SoliBarAbend im ExZess (Leipziger Straße 91, 60487 Frankfurt; Webite / MySpace)
26.März 2011 (Klapperfeld)
12:30 // Einlass
13:00 // Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie (Inkatan)
16:00 // Emanzipatorische Perspektiven in der Krise (Christian Frings)
20:00 // Diskussion: Wir stellen Thesen zu emanzipatorischerer Praxis
und mögliche Strategien gegen reaktionäre Tendenzen zur Diskussion.
27. März 2011 (Klapperfeld)
13:00 // Workshop: Marsche Krisentheorie (Nadja Rakowitz, Thomas Gehrig)
Beschreibung

Foto: ORANGEMINE / pixelio.de
Damit der Band-Proberaum im Klapperfeld wieder regelmäßig genutzt werden kann, bitten wir um Sachspenden. Aktuell mangelt es an Verstärkern für Gitarre und Bass, aber auch Instrumente und Zubehör jeglicher Art sind willkommen. Wer passende Sachen über hat, kann uns per Mail oder Telefon erreichen (faitesvotrejeu[ät]yahoo.com / 0160-95656439) oder Dienstags um 19.30 Uhr zum Plenumstreffen kommen.
Der Kurzfilm »Der Wächter« von Tom Kornis ist Anfang des Jahres bei uns im Klapperfeld gedreht worden. Jetzt könnt ihr ihn hier online sehen. Mit Ulrich Fassnacht, Danny Deyer, Alexander George
Für alle, die heute mit dem Zug zur Demo »Heraus zum 100. Frauenkampftag*! My Body My Choice reloaded!« fahren möchten, gibt es einen Treffpunkt, um gemeinsam nach Marburg zu fahren:
Heute, 8. März 2011
16.40 Uhr (pünktlich!)
Hauptbahnhof Frankfurt
am Infopoint
Vier Studentinnen der Fachschule für Gestaltung aus Frankfurt, möchten mit ihrer Ausstellung im Klapperfeld auf immer wiederkehrende Konflikte junger Erwachsener aufmerksam machen, welche ein jeder kennt aber zu wenig zur Sprache gebracht werden.
Vernissage:
Freitag, 4. März 2011, ab 17 Uhr
Öffnungszeiten:
Samstag, 05. und Sonntag, 06. März 2011
Freitag, 11. bis Sonntag, 13. März 2011
jeweils 15 bis 19 Uhr
Eintritt frei, Spenden willkommen!
Weitere Infos auf der Website zum Projekt: www.punkt-projekt.com
Eine aktuelle Ausstellung im früheren Klapperfeld soll die jüngste Vergangenheit des Gebäudes thematisieren.
Frankfurter Rundschau, 16.10.2010 (download pdf)

Es gibt viel zu viele Grenzen, auf die unsichtbaren stößt man jetzt im alten Klapperfeld. (Foto: Schüler)
Von Danijel Majic
Kapitalismus, Krise, Integration
Seit dem Zusammenbruch des realexistierenden Sozialismus Anfang der 1990er Jahre und der damit einhergehenden Spekulation über das »Ende der Geschichte« (Francis Fukuyama), schien die Marxsche Theorie praktisch und theoretisch endgültig widerlegt. Dabei hätte gerade dieser Zusammenbruch die Möglichkeit geboten, den alten Marx neu zu entdecken – und zwar jenseits ideologischer Vorstellungen der staatssozialistischen Parteien.
Angesichts der großen Relevanz ökonomischer Krisen im Marxschen Werk schien sich dieses Desinteresse mit der »Finanzkrise« schlagartig gewendet zu haben. Das anfängliche Interesse verschwand allerdings aus den Debatten bevor der Kapitalismus in seiner grundsätzlichen Funktionsweise dargestellt worden ist. Stattdessen gewinnen inzwischen reaktionäre Krisenerklärungen (z.B. Sarrazin-Thesen) zunehmend an Bedeutung.
In der Frankfurter Rundschau ist heute ein längerer Artikel zum Thema Residenzpflicht in Hessen erschienen. Auch wenn auf die aktuelle Wanderausstellung zum Thema im Klapperfeld leider nicht eingegangen, ist der Artikel trotzdem sehr interessant. Hier der Link zum Artikel in der Online-Ausgabe der Frankfurter Rundschau und zum pdf des Artikels – natürlich könnt ihr den Artikel auch einfach hier lesen.
Auf www.klapperfeld.de steht jetzt der Audiomitschnitt der des Vortrags und der Diskussion von und mit Kasm Cesmedi »Die Residenzpflicht – Innerdeutsche Grenzen im europäischen Kontext« online.
Am Samstag, dem 5. Februar 2010 eröffneten »Faites votre jeu!« und die Gruppe »No Border Ffm« im Klapperfeld in Frankfurt am Main die Wanderausstellung »Residenzpflicht – Invisible Borders«. Die Ausstellung widmet sich auf anschauliche Weise der restriktiven deutschen Asylpolitik. Vor allem die Auswirkungen der im Hinblick auf Bewegungsfreiheit und Menschenwürde höchst fragwürdigen Residenzpflicht werden hier nachvollziehbar. Die Ausstellung wird bis zum 24. Februar zu sehen sein.
Hier einige Eindrücke von der Ausstellungseröffnung »Residenzpflicht – Invisible Borders« am Samstag, den 5. Februar 2011.
5. Februar – 24. Februar 2011
Ehemaliges Polizeigefängnis Klapperfeld
Klapperfeldstraße 5
60313 Frankfurt
Öffnungszeiten: Dienstag & Donnerstag: 17 – 20 Uhr; Mittwoch: 10 – 13 Uhr; Samstag & Sonntag: 15 – 18 Uhr
Eintritt frei, Spenden erwünscht!
