Radio-X (UKW 91.8 Mhz), 02.11.2010 (18.00 Uhr bis 19.00 Uhr)
Sendung: x wie raus
Hier der Mitschnitt eines Interviews über die erweiterte Dauerausstellung zur Geschichte des ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld bei »x wie raus« auf Radio-X.
Radio-X (UKW 91.8 Mhz), 02.11.2010 (18.00 Uhr bis 19.00 Uhr)
Sendung: x wie raus
Hier der Mitschnitt eines Interviews über die erweiterte Dauerausstellung zur Geschichte des ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld bei »x wie raus« auf Radio-X.
Wir haben die Dokumentation zu unserer erweiterten Dauerausstellung online gestellt. Wer die 44-seitige Broschüre in gedruckter Form haben möchte, bekommt sie gegen 3,– € Schutzgebühr im Klapperfeld.
Dokumentation als pdf: download (2,7Mb)
Für alle, die die Dauerausstellung vor Ort besuchen möchten, ist die Ausstellung jeden Samstag von 15 bis 18 Uhr geöffnet sowie während allen anderen öffentlichen Veranstaltungen. Gruppen und Schulkassen die die Ausstellung außerhalb der regulären Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin für eine Führung vereinbaren (telefonisch: 0163 9401683 | via E-Mail: info[ät]klapperfeld.de).
Donnerstag, 18. November 2010 | 20 Uhr
Musik in einem Raum mit über 115 jähriger Vergangenheit geprägt von Leid & Unterdrückung. Musik in einem Raum der heute Freiraum für Kultur bietet & die Solidarisierung mit der Initiative »Faites votre jeu!«. Musik für die Zukunft des Klapperfelds vom frei improvisierenden ambient-industrial-dada Duo Skäerbaqt aus Leizig/Frankfurt.
Eintritt frei. Spenden ok.
Am 31. Oktober endete die Gastausstellung »Frauen im Konzentrationslager 1933 – 1945. Moringen – Lichtenburg – Ravensbrück« im Klapperfeld. Die Wanderausstellung des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933 – 1945, die die Biografien von Frauen nachzeichnet, die in Konzentrationslagern inhaftiert waren, war für sechs Wochen in den neuen Ausstellungsräumen im ersten Stock des ehemaligen Polizeigefängnisses zu sehen.
Gemeinsam mit der Wanderausstellung eröffnete der Arbeitskreis Geschichte der Initiative »Faites votre jeu!« am 19. September auch seine erweiterte Dauerausstellung zur Geschichte des Klapperfelds, die im Keller und Erdgeschoss zu sehen ist.
Dies ist eine Einladung mit uns zusammen zu lernen, Abschiebungen über Frankfurt gemeinsam zu verhindern. Und das Gelernte danach in die Tat umzusetzen.
Wir wollen uns am Samstag den 30.10 einen Tag Zeit nehmen, um uns gegenseitig beizubringen, was alles getan werden kann, um Abschiebungen über den Frankfurter Flughafen zu verhindern. Zu tun gibt es genug – die Zahl von statistisch gesehen 10 Abschiebungen am Tag über den Frankfurter Flughafen macht die Runde. Vor allem wird es um Abschiebungen gehen, bei denen bekannt ist, dass die betroffene Person sich wehren wird.
Am Sonntag, 24. Oktober 2010 um 13 Uhr findet zum ersten Mal ein Flohmarkt im Klapperfeld statt.
Alle Standbetreiber_innen können ab 12.30 Uhr mit dem Aufbau beginnen. Wer bis jetzt noch keinen Stand bei uns angemeldet hat, kann trotzdem gerne mit seinen Sachen vorbeikommen.
Für Kaffee ist gesorgt, Kuchenspenden sind erwünscht!
Standgebühr: frei (Spenden erwünscht!)

Foto vom Titel des Buches: Dietrich Schulze-Marmeling (Hrsg.): Davidstern und Lederball – Die Geschichte der Juden im deutschen und internationalen Fußball
Vortrag von und Diskussion mit Dietrich Schulze-Marmeling, Autor und Fußballhistoriker; Veranstaltende: Arbeitskreis Geschichte
Jüdische Bürger spielten im deutschen und internationalen Fußball einst eine bedeutende und prägende Rolle – als Funktionäre, Mäzene, Trainer und / oder Spieler. So u.a. bei Bayern München, Eintracht Frankfurt, 1.FC Nürnberg, Austria Wien, MTK Budapest oder AS Rom.
Günter Sare starb am 28. September 1985 bei einem Wasserwerfereinsatz der hessischen Polizei. Günter hatte an einer Kundgebung gegen eine Wahlkampfveranstaltung der NPD im Bürgerhaus Gallus teilgenommen. Zahlreiche Demonstrant_innen hatten versucht, den Zugang zum Haus Gallus zu blockieren.
Die »Autonome Gruppe zur Erinnerung an Günter Sare« hat 25 Jahre nach seinem Tod in der Nacht vom 12. zum 13. Oktober eine Gedenktafel zur Erinnerung an Günter Sare an der Frankenallee, Ecke Hufnagelstraße, angebracht.
Geschichte: Erweiterte Dauerausstellung im ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld in Frankfurt eröffnet
Main-Echo Aschaffenburg, 16.01.2009 (download pdf)

Ort der Ausgrenzung seit langer Zeit: das ehemalige Polizeigefängnis in der Frankfurter Klapperfeldstraße. Heute werden die Räume von der Kulturinitiative »Faites votre jeu!« bespielt, die auch eine sehenswerte Dauerausstellung zur Geschichte des Hauses konzipiert hat. Foto: dpa
FRANKFURT. Ende April letzten Jahres zog die Initiative »Faites votre jeu!« in das ehemalige Polizeigefängnis Klapperfeld in Frankfurt. Bereits im Juli 2009 präsentierte der Arbeitskreis erste Ergebnisse seiner geschichtspolitischen Auseinandersetzung mit der Geschichte der Institution. Im August fand die Eröffnung des ersten Teils der Dauerausstellung zum Klapperfeld statt. Darüber hinaus waren immer wieder Referenten zu geschichtspolitischen Themen und Zeitzeugen zu Gast.
In der Ausgabe Nr. 157 des GedenkstättenRundbrief ist ein Artikel des Arbeitskreis Geschichte erschienen. Der GedenkstättenRundbrief erscheint sechs Mal im Jahr und wird von der Stiftung Topographie des Terrors in Berlin herausgegeben.
GedenkstättenRundbrief Nr. 157, Oktober 2010
(download pdf: Einzelseiten | Doppelseiten)
Von Sarah Friedrich, Mirja Keller und Jörg Schmidt
Die Initiative Faites votre jeu! besetzte Anfang August 2008 ein ehemaliges Jugendzentrum in Frankfurt – Bockenheim. Ein selbstverwaltetes Projekt entstand. Obwohl das Projekt gut angenommen wurde hat die Stadt Frankfurt mit der Räumung gedroht. Nach Verhandlungen mit Vertreter_innen der Stadt im Jahr 2009 entschied sich die Initiative das ehemalige Polizeigefängnis in der Klapperfeldstrasse 5 als Ausweichqaurtier anzunehmen.
Heute erschien in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein Artikel zur »GEGEN BUCH MASSE«. Auch die Initiative »Faites votre jeu!« beteiligt sich seit drei Jahren an der Veranstaltungsreihe, die seit 1996 jährlich parallel zur Frankfurter Buchmesse linken Autor_innen und Verlagen ein Forum für kritische Gedanken bietet. Aus diesem Grund möchten wir euch den Artikel hier nicht vorenthalten:
Und es geht weiter: Der saugemütliche auskater_innen Sonntag geht in die nächste Runde. Mit wie immer superlecker selbstgemachtem Kuchen, Live-Musik und Gemütlichkeitsgarantie.
Dieses Mal mit:
Micarus (Akustisches mit Gitarre und Gesang)
www.myspace.com/micarus