Zizek: „Wir dürfen nicht einfach den Zug der Geschichte mitfahren, wir müssen die Notbremse ziehen bevor wir an die Wand fahren. Das müssen wir uns bewusst machen, es hängt alles von uns ab. Wenn wir die historische Entwicklung einfach so weiterlaufen lassen, dann wird es in einer noch nie dagewesenen sozialen und ökologischen Katastrophe enden. Wir müssen endlich handeln, ohne darauf zu hoffen, dass ein großer Anderer oder die Geschichte auf unserer Seite ist. Niemand ist auf unserer Seite.“
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Radiobeitrag zur Theateraufführung „Auf der Kippe – Selbstmordexperiment in geschlossener Gesellschaft“. Auszug aus dem Programm von SWR2:
„Auf der Kippe – Selbstmordexperiment in geschlossener Gesellschaft“ so der Titel eines Stückes der Künstlergruppe „Faites votre jeu!“ Frankfurt/M. Es handelt von den Selbstmördern Klaus Mann, Stefan Zweig und Heinrich von Kleist, die sich gemeinsam mit der Tragödienfigur Penthiselea im Polizeigewahrsam Klapperfeld“ treffen, zu dem „Selbstmord-Experiment in geschlossener Gesellschaft“./Ein Beitrag von Ursula Böhmer
Premiere: heute Abend um 20:30 Uhr, eine weitere Vorstellung ist am 23. August um 20:30 Uhr
Liebe Caster,
Es freut uns zu hören, dass Du nicht mal mehr zwei Minuten brauchst um 800 Meter zu laufen. Vielleicht hättest Du jedoch nicht gleich zwei Sekunden schneller als Deine Konkurrentinnen sein müssen, hätte nicht eine Sekunde gereicht? Ihr rückt den Männern (gerade im Laufen doch zusehends auf die Pelle) Das ist bedrohlich für eine Sportwelt, die Leistungen nach Geschlecht beurteilt. Das macht den Organisationen schon Angst, wenn da so ein Wirbelwind wie Du dahergerannt kommt, der partout nicht in die Vorstellung einer weiblichen Läuferin passen will.
Überlegen wir mal, was wäre passiert, wenn Usain Bolt statt einen Rekord nach dem anderen zu laufen, plötzlich langsamer gewesen wäre, ein bißchen breiter um die Hüften und vielleicht sogar ein bißchen Brustansatz. Natürlich man hätte sich über die Ernährungsgewohnheiten oder eine plötzliche Medikamenten (doping?) Umstellung des Läufers gewundert, man hätte leise gelacht über seine „weibliche“ Erscheinung und vielleicht hätte sich der eine oder andere Amerikaner ins Sprinterbein gepinkelt vor Freude (Tyson Gay), aber sicherlich hätte man seine Ver-weiblichung nicht als Bedrohung empfunden.
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habe nun die freundliche russische piraten webseite http://www.gr-oborona.info gefunden wo es vier platten von ЯНКА ДЯГИЛЕВА zum download gibt.
daneben gibts auch eine myspace seite
und eine etwas andere (bessere) übersetzung „vom grossen geist“:
„Ot bolshogo uma“ („From being too smart“):
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Gestern Abend war ich in den letzten Überresten des Hamburger Gängeviertels, wo Künstler_innen mit einer Besetzung gegen den Abriss protestieren. Hintergrundinfos gibt es auf gaengeviertel.info, den aktuellen Stand der Entwicklung erfahrt ihr ebenfalls dort, oder auf twitter. Oder besucht das Gängeviertel, sprecht mit den Leuten und schaut euch die Exponate in der kleinen Ausstellung über das Viertel an.
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Studierende machen das einstige Gefängnis an der Klapperfeldstraße zur Theaterbühne
Frankfurter Rundschau, 25.08.2009 (download pdf)
Von Kristiane Schneider
Dramatik gehört zum Theater im Klapperfeld. (Bild: Schick)
Der Mensch ist doch auch im Kreise jeglicher Freunde immer nur alleine. Froh kann ich nur in meiner eigenen Gesellschaft sein – das kann man nicht unter Menschen.“ Es war eine eher düstere Sicht auf die Welt, die Studierende der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, der Goethe-Uni, der Bildenden Kunstuniversität Wien und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg am Wochenende verbreiteten.
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Zeitgenössische Kunstpraxen aus queer-theoretischer Perspektive betrachtet.
Die Konferenz „freaky“ hat Kunst- und Queertheoretiker_innen eingeladen vier künstlerische Arbeiten zu besprechen. Natürlich sind diese vier Arbeiten während der Konferenz zu sehen.
Die Debatte fokussiert sich auf Queer freaks, queere Exotika und Differenzen.
Ein Film- und Performance Programm wird weitere Perspektiven, künstlerisches Material und visuelle/ linguistische Praxen beisteuern.
Ort: Naunynstraße 27, Berlin (U-Bahn Kottbusser Tor)
weitere Infos:: www.freaktheory.de
Wie immer findet die Fuckparade einmal im Jahr statt und wie immer sind die dort vertretenen politischen Inhalte fragwürdig bis jenseits von grenzwertig. So auch am vergangenen Samstag. Mit dem Satz „Berlin gehört den Berlinern und nicht ein paar global agierenden Kapitalisten und Möchtegern-Demokraten“ endete der Aufruf zur Fuckparade 2009 und dies entspricht dem […]

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Eine vertiefte Analyse von Katy Perrys “I kissed a girl” wurde im heiter scheitern podcast vorgenommen.
