Vortrag von Jan Claas van Treeck, PhD Humboldt Universität, Berlin Sonntag, 4. Oktober um 20.00 Uhr im Lacuna Lab, Paul-Lincke-Ufer 44a, Berlin „Mensch und Menschlichkeit sind seit langem privilegierte Konzepte unserer (Selbst-)Wahrnehmung. Wir Menschen sind angeblich anders und besser als…
Hier unser Oktober-Programm. Das Programm-Heft könnt ihr euch hier als pdf herunterladen. Die Print-Version gibt es wie immer im Klapperfeld und an anderen ausgewähten Orten.
Programm
Freitag, 2. Oktober 2015
21.00 Uhr // Konzert: Love music, hate germany – es spielen auf: EIN GUTES PFERD (eingutespferd.bandcamp.com), VARAN (varan.bandcamp.com) und TE:RS (ters.bandcamp.com). Wir sparen uns die Mühe, Genre-Labels zu […]
Am zweiten Tag des Jahres 1994 gab es zwei bedeutsame Nachrichten, eine gute und eine schlechte: Die gute war, dass es in der mexikanischen Provinz Chiapas zu einem bewaffneten Aufstand von Indigenen gekommen war; die schlechte, dass sich der Dramatiker … Weiterlesen →![]()
+++++ save the date +++++ Wir freuen uns wahnsinnig, vor dem Semesterstart unserer Vorlesungsreihe auf diese tolle Veranstaltung aufmerksam machen zu dürfen! +++++ save the date +++++ Vortrag + Diskussion am 26.9. ab 18 Uhr Interventionsebenen & Wirkfelder Schwarzer Queerer Musik Le1f, Mykki Blanco, Msoke, Zebra Katz, Titica, Bessie Smith, Tracy Chapman, Angel Haze, Josephine […]
abstract for my talk at the NEW MATERIALIST POLITICS AND ECONOMIES OF KNOWLEDGE CONFERENCE, 2 – 4 OCTOBER 2015, MARIBOR, SLOVENIA Philosophy has to reconsider how it addresses the world, Michel Serres maintains in his “materialism of the incandescent void” (L’ Incandescent, 2003). This, for him, is an issue of metaphysics: the world, as we ought to … Continue reading →![]()
The notion of »the object« reveals itself currently in a novel manner that not only produces powerful pragmatic tactics and protocols (e.g. parametrics, agent-based modeling) as well as the aesthetics of a »geometry of the colossal« (Peter Sloterdijk), but it also enriches and complicates the philosophical spectrum of how possibilities and necessities can be reasoned, established, augmented, preserved or exploited. The … Continue reading →![]()
here is a scan of the crucial Blanché Axiomatic last 2 chapters, which have been omitted from the English translation. They contain a discussion of the implications with regard to science at large, and to philosophy at large. .. Continue reading →![]()
04.09.15 fällt aus 12.09.15 Cyborgdorf Diskussionsabend für Cyborgs und Interessierte Samstag, 12. September 2015 um 17.00 Uhr Chaosdorf, Hüttenstr. 25, Düsseldorf 17.09.15 Plug’n’Play @ Lacuna Lab Diskussionsabend für Cyborgs und Interessierte Donnerstag, 17. September 2015 um 20.00 Uhr Lacuna Lab, Paul-Lincke-Ufer 44a, Berlin
Hier unser September-Programm. Das Programm-Heft könnt ihr euch hier als pdf herunterladen. Die Print-Version gibt es wie immer im Klapperfeld und an anderen ausgewähten Orten.
Programm
Dienstag, 1. September 2015
19.00 Uhr // »Faites votre jeu!«-Fragestunde: Ihr habt Bock im Klapperfeld mitzumachen, wisst aber nicht wie? Jeden ersten Dienstag im Monat beantworten Aktive von »Faites votre jeu!« eure […]
Vortrag vom 20.05.2015 von Dr. Mike Laufenberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, TU Berlin, Mitglied der Gruppe „kitchen politics. Queerfeministische Interventionen“.
Braucht der Kapitalismus Heteronormativität?
Nicht unbedingt, aber sie hat sich für die Entfaltung und Aufrechterhaltung kapitalistischer Verhältnisse als sehr nützlich erwiesen. Feminist_innen und lesbischwule Intellektuelle neigten daher lange dazu, diese Frage eindeutig zu bejahen. Der marxistische Feminismus der 1970er Jahre betonte, dass kapitalistische Gesellschaften nicht nur der Produktion von Lohnarbeiter_innen bedürfen, sondern darüber hinaus auf bestimmte Typen von Familie, Sexualität und Zweigeschlechtlichkeit angewiesen seien. Heterosexualität wurde hierbei als soziales Machtverhältnis kritisiert, das ein System der vergeschlechtlichten Arbeitsteilung aufrecht erhält, welches die Arbeit von Frauen sozial und ökonomisch abwertet. Doch seit den 1970er Jahren hat sich in den kapitalistischen Ländern des ,Westens‘ viel verändert. Mit den Produktionsverhältnissen haben sich auch die Familienverhältnisse flexibilisiert; in den Großstädten weicht die Kleinfamilie Single-Haushalten, Wohngemeinschaften und ‚Homo-Ehen‘. Das patriarchale männliche Ernährermodell scheint obsolet; Gender Mainstreaming und Diversity Management setzen weibliches Arbeitsvermögen und die Ressourcen von Schwulen und Lesben heute gewinnbringend in Wert. Die Frage lautet heute: Braucht der neoliberale Kapitalismus noch Heteronormativität? Der Vortrag gibt einige Antworten und zeigt, warum eine queere Kritik der Heterosexualität immer auch Kritik des Kapitalismus sein muss.

