Faites votre jeu!

Geschichte gesucht

Die Kulturinitiative Faites votre jeu will Zeitzeugen zur Aufbereitung der Vergangenheit im Klapperfeld gewinnen
Frankfurter Rundschau (Print-Ausgabe), 06.01.2010 (download pdf)
Von Anne Lemhöfer

Kein Ort, um einfach nur Partys zu feiern: Eine Frau im Klapperfeld, in dem einst die Gestapo folterte. (Andreas Arnold)
Hans Schwert zum Beispiel. Er ist heute 102 Jahre alt, und er hat der Gruppe Faites […]

Gut, dass sie da sind

LEITARTIKEL
Das Klapperfeld ist ein Teil Frankfurter Identität, nicht anders als die Paulskirche. Das weltoffene, tolerante Reiseführer-Frankfurt ist eben nicht die ganze Geschichte.
Frankfurter Rundschau, 06.01.2010 (download pdf)
Von Anne Lemhöfer
Es ist verständlich, dass die Gruppe Faites votre jeu zuerst nicht ins ehemalige Polizeigewahrsam in der Klapperfeldstraße ziehen wollte, an diesen unheimlichen, klammen Ort.
Das war allerdings nicht der […]

Solidarität mit dem Hausprojekt Liebig 14

Die Initiative »Faites votre jeu!« erklärt sich solidarisch mit dem akut von Räumung bedrohten autonomen Wohn- und Kulturprojekt Liebig 14 in Berlin.

Den von uns unterstützten Aufruf könnt hier als pdf herunterladen oder unter folgender Adresse online lesen: http://wba.blogsport.de/tagx-liebig-14/unterstuetzungs-aufruf/
Weitere Infos zum Kampf um das Hausprojekt in der Liebigstraße 14 findet ihr auf der Website der […]

Buchvorstellungen und Mobilisierungsveranstaltung gegen den Naziaufmarsch und die Opferinszenierung am 13. Februar 2010 in Dresden

Mittwoch, 13. Januar 2010, 19.30 Uhr

Buchvorstellung und Diskussion zur bundesdeutschen Erinnerungspolitik mit Gerd Wiegel
Gerd Wiegel ist Politikwissenschaftler und hat zusammen mit Jan Korte das Buch »Sichtbare Zeichen. Die neue deutsche Geschichtspolitik – Von der Tätergeschichte zur Opfererinnerung« herausgegeben.
 In der Veranstaltung wird der Autor sein Buch vorstellen und einen allgemeinen Überblick über die Entwicklungen und […]

Donnerstag, 26. November 2009, 19:30 Uhr // »Umsonstfahren für‘s Klima?!«

In Bremen, Hamburg, Berlin und in anderen Städten fanden in diesem Jahr »Umsonstfahrtage« statt, die die Forderung nach dem Recht auf Mobilität für alle mit »Klimaschutz« in Verbindung gebracht haben.
Olaf Bernau vom Bremer Klimaplenum / NoLager diskutiert mit uns die Verknüpfung von linker Klimapolitik und sozialen Rechten anhand der lokalen Praxis des »Umsonstfahrtags« – vor dem Hintergrund der im Dezember in Kopenhagen stattfindenden UN-Klimakonferenz (+ N.N.).

Außerdem noch bis zum 4. Dezember: Plakatausstellung
Im Rahmen der Vorbereitung der Proteste zum UN-Klimagipfel in Kopenhagen (7. bis 18. Dezember 2009) werden acht Plakate des Berliner Anti Atom Plenums (AAP) gezeigt. Die Plakatreihe beschäftigt sich mit dem Klimawandel aus linker Perspektive und dem Zusammenhang mit Flucht, Krieg, Kapitalismus, Landwirtschaft und vielem mehr.

[…]

Freitag, 20. November 2009, 19:30 Uhr // Buchvorstellung mit Benjamin Ortmeyer: »Mythos und Pathos statt Logos und Ethos«

Zu den Publikationen führender Erziehungswissenschaftler in der NS-Zeit: Eduard Spranger, Herman Nohl, Erich Weniger und Peter Petersen

[…]

Aus dem Klappentext:

Die umfassende Studie bietet eine Fülle bislang nicht veröffentlichter Dokumente über das Wirken der modernen »Gründungsväter« der deutschsprachigen Erziehungswissenschaften: Eduard Spranger, Herrmann Nohl, Erich Weniger und Peter Petersen.

Systematisch appellierten sie in ihren Werken auch schon vor der NS-Zeit an das Irrationale, befürworteten einen völkisch geprägten Nationalismus, eine militaristische Haltung; sie zeigten eine beinahe ungebrochene Zustimmung zu einem eugenisch begründeten Rassismus und äußerten sich zum Teil antisemitisch.

Weitere Infos, eine Leseprobe und das Inhaltsverzeichnis finden sich beim BELTZ-Verlag.

[…]

Freitag, 6. November 2009, 20.30 Uhr // Wort&Klangbildstelle

Die Lesebühne Wort&Klangbildstelle versucht sein 2007 an verschiedenen Orten in Frankfurt (zuletzt im Club »Das Bett«) einen Freiraum für das gesprochene Wort zu schaffen, dass sich zwanglos mit anderen Medien verbünden darf, um spannende Hybrid-Poesie zu erzeugen. Die Wort&Klangbildstelle wird von dem Autor und (Poetry Slam) Veranstalter Dirk Hülstrunk und dem B-Poet (Ex Lesebühne »Salon Franco«) präsentiert.

mit B-Poet & Dirk Hülstrunk
Gäste: Kunst oder Unfall (Augusta & Kalle Laar, München) – Electronic Poetry Lounge

Kunst oder Unfall


Augusta


Kalle Laar

Die Auftritte des mittlerweile kultigen Duos Kunst oder Unfall bewegen sich zwischen Kitsch und Kool, zwischen Skulptur, weißem Rauschen, Noise und Melodie. In den live-performance Serien entsteht Hörkino, poetische Exkursionen, Mini-Opern. Ein Cocktail aus Elektronica, rarem obskuren Vinyl und Objekten des Temporären Klangmuseums und antiken Spielzeuginstrumenten aus dem sich die bewegliche Skulptur Kunst oder Unfall entwickelt. Kosmonautenstimmen, Tangofetzen, Walzertakte, Grillenzirpen, Funny Groves, Dubs, Beats, Stimme und Lyriks werden die grauen Mauern des Klapperfelds mit neuem Sinn & frischen Klängen erfüllen. Es ist eine seltene Gelegenheit Augusta und Kalle Laar in Frankfurt zu erleben, da sie sich sonst zwischen München, Wien und zahlreichen Kunstprojekten und Festivals im Ausland bewegen.

Weitere Infos auf www.kulturnetz-frankfurt.de und www.kunstoderunfall.de

[…]

Freitag, 30. Oktober 2009, 20.00 Uhr // »Antisemitische Verschwörungstheorien nach dem 11. September«


Vortrag und Diskussion mit dem Autor und Journalisten Tobias Jaecker (Berlin)

Aus aktuellem Anlass haben wir Tobias Jaecker, Journalist und Autor des Buches »Antisemitische Verschwörungstheorien nach dem 11. September – Neue Varianten eines alten Deutungsmusters« zu uns ins »Klapperfeld« eingeladen.

Infos zum Buch »Antisemitische Verschwörungstheorien nach dem 11. September« von Tobis Jaecker

Kurzbeschreibung:
Seit dem 11. September 2001 haben antisemitische Verschwörungstheorien Konjunktur: Der israelische Geheimdienst Mossad stecke hinter den Terroranschlägen. Die ›jüdischen Berater‹ von US-Präsident George W. Bush hätten Amerika in den Irak-Krieg getrieben. Israel wolle die Palästinenser ›endgültig vernichten‹. Der Autor zeigt anhand einer Analyse des deutschen Mediendiskurses, dass es sich dabei um ressentimentgeladene, stereotype Weltdeutungen handelt, die bis in die Mitte der Gesellschaft hinein verbreitet sind. ›Die Juden‹ stellen in diesen Verschwörungstheorien das Gegenbild zur ›Wir-Gruppe‹ dar und dienen so als Projektionsfläche für sämtliche negativen Entwicklungen und Ereignisse.

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Dienstag, 20. Okrober 2009, 22 Uhr // Konzert mit dem Orxata Sound System

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Ja ihr seht richtig: Heute – am 20. Oktober – findet bei uns ein Konzert mit dem Orxata Sound System statt. Die acht Musiker_innen aus Valencia (Spanien) sind zur Zeit auf Europatour und standen gestern Abend vor unserer Tür. Da sie erst morgen wieder in Belgien spielen und den Abend heute noch in Frankfurt verbringen wollten, haben sie sich spontan entschlossen bei uns aufzutreten.

Musikalisch erwartet euch live Dub-, Elektro- und Drum‘n’Bass-Klänge, unterstützt von vier Sänger_innen, einer Trompete und einer E-Gitarre. Weitere Infos zur Band findet ihr auf orxatasoundsystem.net

Wir freuen uns jedenfalls auf den kurzfristigen Besuch und das Konzert! Beginn ist voraussichtlich 22 Uhr!

Samstag, 17.10.2009 // 21.30 Uhr: Calais-Soli-Barabend


Soli-Barabend

für die Betroffenen der Räumung des Flüchtlingscamps in Calais (Frankreich)
mit Film zum Alltag im Camp (22 Uhr)

Calais – Was denn das?

Calais ist eine französische Kleinstadt an der Küste zum Ärmelkanal. In und um Calais warten mindesten 2.000 Migrant_innen aus verschiedensten Ländern darauf, den Kanal nach England überqueren zu können. Die Kontrollen wurden in den letzten Monaten massiv verschärft. Am 22. September 2009 wurde der größte dortige „Jungel“ (Gebiet, in dem Migrant_innen ihre Unterkünfte errichtet hatten) gewaltsam mittels Polizei geräumt, die Unterkünfte zerstört und zahlreiche Menschen in Haft genommen.
Außerdem haben Großbritannien und Frankreich vereinbart, ein Abschiebelager in Calais zu errichten und zusätzliche finanzielle Mittel zur Grenzsicherung bereitzustellen. Momentan ist die Lage vor Ort weiter prekär und Solidarität und Informationsweitergabe wichtig!

Warum diese Veranstaltung?

Auf der Veranstaltung wird es die Möglichkeit geben, sich genauer mit der Situation in Calais auseinander zu setzen. Mittelpunkt dieser Auseinandersetzung wird ein Film sein, der in einem der Räume angesehen werden kann.
Vor allem geht es bei dem Soli-Barabend darum, etwas Geld zusammen zu bekommen, um die Migrant_innen, die durch die Räumungsaktion am 22. September ihre Unterkünfte und Zelte verloren haben, zu unterstützen.

Weitere Infos auf:
http://calaismigrantsolidarity.wordpress.com

http://no-racism.net/article/3099

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