Özil: Warum zweierlei Kritik notwendig ist

Angesichts der Debatte um den Rücktritt des deutschen Fußball-Nationalspielers Mesut Özil könnte man bisweilen den Eindruck gewinnen, dass es nicht angeht, sowohl die rassistischen Feindseligkeiten gegenüber dem Kicker als auch dessen Wahlkampfhilfe für den türkischen Despoten Erdoğan zu kritisieren. Dabei ist beides möglich und notwendig. Gleichzeitig ist mancherlei Kritik reichlich bigott. Seit Mesut Özil am ...

Und täglich grüßt das Murmeltier

Wieder einmal schießt die Hamas ihre Raketen auf Israel, und wieder einmal setzt die mediale Berichterstattung erst ein, wenn der jüdische Staat sich dagegen zur Wehr setzt. So geht es seit Jahr und Tag, und keine Kritik hat daran etwas zu ändern vermocht. Der frühere Israel-Korrespondent einer großen Nachrichtenagentur ist diesem Problem schon vor drei ...

Eine Niederlage für die BDS-Bewegung

Die Ombudsstelle der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft hat eine Beschwerde von »BDS Schweiz« gegen ein Interview in der Radiosendung »Kultur Kompakt« zurückgewiesen. In diesem Gespräch hatte eine Redakteurin deutliche Worte zu den Motiven und Aktivitäten der antiisraelischen Boykottbewegung gefunden. Die Ablehnung der Eingabe ist richtig, denn die Redakteurin hatte mit ihrer Einschätzung vollkommen Recht. Ende ...

Vom immer gleichen Elend der Linkspartei

Der Vorstand der Partei Die Linke hat den jüdischen Staat in einem Beschluss für ein angebliches »Massaker« an »mutigen Friedensaktivisten« während »mehrheitlich friedlicher Massenproteste der Palästinenser« im Gazastreifen verurteilt und »ein Ende der Besatzung von Gaza« gefordert, obwohl sich Israel schon vor 13 Jahren von dort zurückgezogen hat. Eine besonders bekannte und aktive Gegnerin Israels ist derweil ...

Vortragseinladung 2018-07-11: Bini Adamczak

Mittwoch, den 11.07.18 um 19:15 Uhr Von-Melle-Park 5, Raum 0079 Das Geschlecht der Revolution Bini Adamzcak ist freie Wissenschaftlerin, Autorin & Zeichnerin in Berlin. Aus dem Abract Der Vortrag analysiert die revolutionären Geschlechterverhältnisse als Verhältnisse, die zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, „Nahbeziehungen“ und „Fernbeziehungen“ geknüpft sind – das Geschlecht der Revolution. So tritt ein Begehren zutage, ...

Im Namen der Menschenrechte gegen Israel

Die Menschenrechts-NGO Human Rights Watch hat den amerikanischen Versuch einer Reform des UN-Menschenrechtsrates hintertrieben und ein weiteres Mal ein vollkommen einseitig gegen den jüdischen Staat gerichtetes Dossier vorgelegt, in dem dieser »offenkundiger Kriegsverbrechen« beschuldigt wird. Die obsessive Fixierung der Organisation auf Israel ist nicht besser geworden, seit ihr Gründer sie im Oktober 2009 öffentlich scharf dafür kritisiert ...

Eine antiisraelische Überzeugungstäterin

Die Leiterin der den Grünen nahestehenden Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah, Bettina Marx, legitimiert in einem Gastkommentar für die Deutsche Welle den palästinensischen Terror als »im Völkerrecht verbrieften Widerstand gegen die Besatzung« und dämonisiert Israel. Es ist nicht das erste Mal, dass die frühere Nahostkorrespondentin mit solchen Äußerungen auffällt. Vor einigen Tagen erschien auf der Website der Deutschen ...

Kein Messi in Israel – ein antisemitischer Coup

Der Präsident des palästinensischen Fußballverbands und die BDS-Bewegung haben es mit Protesten, Drohungen und Einschüchterungen gemeinsam geschafft, eine Absage des Fußballspiels zwischen Israel und Argentinien zu erreichen, das am Samstag in Jerusalem stattfinden sollte. Damit ist ihnen ein antisemitischer Coup gelungen, zumal es vonseiten des Weltfußballverbands FIFA vermutlich wie gehabt keine Konsequenzen geben wird. Wer ...

Euros gegen Israel

Das israelische Ministerium für öffentliche Sicherheit führt in einem Bericht 17 europäische und palästinensische NGOs auf, die von der EU finanziell kräftig gefördert werden, obwohl sie an einer Vielzahl von Aktivitäten für einen Boykott und die Delegitimierung Israels beteiligt sind und teilweise sogar terroristische Organisationen unterstützen. Das Dokument sollte der Europäischen Union peinlich sein, doch ...

In eigener Sache

Kein anderes Land steht bei den Vereinten Nationen so oft am Pranger wie Israel. Der UN-Menschenrechtsrat etwa hat den jüdischen Staat in seinen Resolutionen häufiger verurteilt als alle anderen Länder dieser Welt zusammen. Auch die Generalversammlung der UNO beschäftigt sich in ihren Diskussionen weitaus öfter mit der einzigen Demokratie im Nahen Osten als etwa mit ...

Sack und Asche statt Eurovisions-Feier?

Der »Große Rückkehrmarsch« der Palästinenser ist vorbei, die gegen Israel gerichteten medialen Reflexe aber gehen munter weiter, trotz offenkundigster Widersprüche. Eine kleine Presseschau anhand ausgewählter Tiefpunkte der vergangenen Tage. Es ist ein Muster, das in der medialen Berichterstattung wiederkehrt, wann immer Israel mit militärischen Mitteln gegen Palästinenser vorgeht: Völlig unverhältnismäßig soll es sein, was die ...

Der Ausstieg aus dem Atomdeal – ein richtiger Schritt

Der Atomdeal von Wien hat das iranische Regime gestärkt und noch aggressiver gemacht. Er hat Teherans Kriegskasse gefüllt und dem Iran die Zeit gegeben, seine nuklearen Ambitionen weiter voranzutreiben. In Israel sieht man das schon länger so, nun sind auch die USA zu der Erkenntnis gelangt, dass es besser ist, aus dem Abkommen auszusteigen. Die ...