wir hatten noch was vor

ergab es sich das der herr kulla auf seiner jährlichen reisen von kiel nach nepal bei mir für zwei stunden reinschnupperte und wir kurzerhand einen seiner ideen voicten. schwupps war er wieder weg und so machte ich mich heutig an die ausarbeitung einiger versionen. schnell waren fünf stück fertig da erinnerte ich mich an ein kurzes jazz thema das ich damals am jazz konservatorium in meinen beiden bestandenen semester erarbeitet hatte. schnell war das rohdes und der fender jazz bass vom staub befreit und ich konnte mich an die arbeit machen, nach dem einspielen der piano struktur und der bass linien bin ich schnell noch ins studio geflitzt und hab die schlagzeugspur mit einem befreundeten jazz percussionisten aufgenommen.

hier ist das resultat:

womöglich wird die nächste tour dann mit echten instrumenten sein. wir werden versuchen noch den einen oder anderen metall gitaristen, xylophonanten, paukisten oder auch einen kontrabass spieler zu organisieren.

warum ein echtes schlagzeug?

es gibt eigentlich keine echten schlagzeuge, es gibt ja auch keine unechten oder unrealen schlagzeuge. da ja alle lieber mit ihrem handy, ipod oder speicherstecker auflegen und nicht mehr mit vinyl dachten wir wir setzen jetzt damit ein zeichen – äh setzen?

anyway. die anderen versionen geben aber den vollen bombast an digitaler übertreibungen. bis jetzt gibts eine old school hiphop version, eine doom-mosh-step version (dabei eine mit breakbeat und eine ohne), eine elektronische punk version und eine noise psychadelic version. wann es die zu hören gibt müssen kulla und ich noch mit dem managment absprechen.