Futurezone.at bespricht Traceroute

Patrick Dax von der Futurezone.at bespricht Traceroute, und das finden wir sehr gut.

Im Alter von 40 Jahren entschloss [Grenzfurthner] sich, Leuten und Orten nachzuspüren, die ihn geprägt und inspiriert haben. Ebenso wie das gleichnamige Computerprogramm, das rückverfolgt, über welche Router und Internet-Knoten Datenpakete zu einem Rechner gelangen, sucht er in seinem Film „Traceroute“ auf einer Pilgerfahrt durch die USA nach Spuren der Eckpfeiler seines Selbstverständnisses.
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Vor einer Definition des Begriffes „Nerd“ drückt sich Grenzfurthner. „Es ist nicht so sinnvoll, Barrieren aufzubauen“, meint der Filmemacher im Gespräch mit der futurezone: „Das Negative am Nerdtum ist, dass sie sich alle in Kasten und Gruppierungen abschotten und dort in ihrem eigenen Saft köcheln. Star-Trek-Leute reden nicht mit Star-Wars-Leuten.“ Das Schöne am Nerdtum wiederum sei das Obsessive, das große Wissen, sagt Grenzfurthner. „Das hat etwas Volksbildnerisches.“

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