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Mehr als 1000 Unterschriften für Barrierefreiheit gesammelt

Am Donnerstag 9.6.2011 um 10 Uhr werden mehr als 1000 Unterschriften für kommunikative Barrierefreiheit an das Universitätspräsidium überreicht. Alle Unterzeichner_Innen der Petition und alle anderen Interessierten sind eingeladen, zum Hauptgebäude der Universität Hamburg zu kommen um unser Anliegen zu bekräftigen.
Obwohl grundsätzlich alle Menschen die Möglichkeit haben sollen, an den Veranstaltungen des erfolgreichen Allgemeinen Vorlesungswesens teilzunehmen, bekommt ein Großteil der schwerhörigen, ertaubten und gehörlosen Menschen keine finanzielle Unterstützung für GebärdensprachdolmetscherInnen und/oder SchriftmittlerInnen. Selbst für betroffene Studierende besteht die Möglichkeit einer vollwertigen Teilnahme mittels DolmetscherInnen an diesen Veranstaltungen nur dann, wenn deren Besuch in ihrer Studienordnung vorgeschrieben ist.

Donnerstag, den 16. Juni 2011, 20 Uhr // »Sichere Stadt«?! – die Stadt als kriminalpolitisches Experimentierfeld ¦ Veranstaltung mit Bernd Belina

»Sichere Stadt«?! – die Stadt als kriminalpolitisches Experimentierfeld
Veranstaltung mit Bernd Belina

Videoüberwachung öffentlicher Plätze und im öffentlichen Personennahverkehr, städtische Polizeistreifen, private Sicherheitsdienste, Vertreibung von gesellschaftlichen »Randgruppen« aus den Innenstädten, Privatisierung ehemals öffentlicher Räume – die Liste der kriminalpolitischen Verschärfungen im Namen der Sicherheit der letzten Jahre und Jahrzehnte ist lang. Klar ist dabei: die polizeiliche Bearbeitung des öffentlichen Raumes verändert sich. Mit dem Stichwort »Prävention« werden soziale Konflikte zunehmend zu »Sicherheitsprobleme« und dementsprechend wandelt sich der städtische und staatliche Umgang mit ihnen.

“Allein schon Weiße”

„Rassismus? Das ist doch nur ein Problem bei den Nazis! Heute gibt es in Deutschland vielleicht eine gewisse Fremdenfeindlichkeit, aber Rassismus ist doch eher Geschichte. Und hier auf dem Campus sind eh alle tolerant und an anderen Kulturen interessiert.“ – Diese verbreitete Ansicht, dass die Rassist_innen nur am „Rande der Gesellschaft“ zu finden sind und Rassismus durch „Multikulti“ überwunden wurde, blendet aus, dass die gesamte Gesellschaft von verschiedenen Rassismen durchzogen ist.

Presseerklärung: Erneut brutale und überzogene Polizeiaktion von Beamten des 17. Reviers gegenüber Roma (17.5.2010)

Aus Solidarität mit den Betroffenen und aufgrund der Tatsache, dass die Öffentlichkeit und die bürgerliche Presse das in der folgenden Pressemitteilung dokumentierte, wiederholt gewaltätige Verhalten von Frankfurter Polizist_innen gegenüber Roma – wenn überhaupt – nur als Randnotiz wahrnehmen wird, dokumentieren wir hier eine Presseerklärung des Förderverein Roma e.V.:

Veranstaltung zu Evangelikalismus 17.05.2011

Evangelikalismus vs. emanzipatorische Werte

Fundamentalistische Bibelauslegung, „Judenmission“ und homophobe Politik – der Evangelikalismus kollidiert mit den Werten emanzipatorischen Lebens.
In Deutschland fördern Evangelikale sogenannte Reparativtherapien für homosexuelle Menschen, propagieren die traditionelle, strikt geschlechtsbezogene Erziehung von Kindern und stellen sich gegen die Frauenordination. In den USA sprechen sich Evangelikale gegen Verhütungsmittel und für den „Lebensschutz“ von der Befruchtung der Eizelle an aus. In Uganda sind von US-Amerikaner_innen missionierte evangelikale Politiker_innen für einen Gesetzentwurf verantwortlich, der die Todesstrafe für Homosexuelle fordert.
Homophobie und Frauenfeindlichkeit – nur zwei Punkte, in denen sich die Wertestruktur der evangelikalen Bewegung mit rechten Moralvorstellungen deckt.
So ist es kaum verwunderlich, dass inhaltliche, organisatorische und personelle Überschneidungen zwischen Evangelikalismus und extremer Rechter an vielen Stellen zu Tage treten.
Der Göttinger Theologe Hartwig Hohnsbein und der Kölner Soziologe und Journalist Jörg Kronauer verdeutlichen uns in einer Podiumsdiskussion die Unvereinbarkeit des Evangelikalismus mit emanzipatorischen Werten.

Sonntag, 8. Mai, 15.00 Uhr // Befreiungsschlag statt Muttertag

wir danken den kämpfer_innen im widerstand und den Alliierten Armeen von UDSSR, USA, GB & F für die befreiung von der nationalsozialistischen barbarei und möchten mit euch feiern. ab 15h auflegerei mit sandy und pienzig, ab 19h uber allem thront das flug LIVE. es gibt kuchen und cocktails. bringt euren grillkram mit!

Freitag, 6. Mai 2011, 19 Uhr // Vortrag mit Matthew Hannah

»Bundesdeutsche Volkszählungskontroverse der 1980er Jahren: Informationelle Selbstbestimmung versus epistemische Souveränität«

Die Volkszählungskontroversen von 1983 und 1987 werden als Anlass genommen, neue Formen von sozio-politischen Auseinandersetzungen – die im ›Informationszeitalter‹ immer häufiger zu sehen sind – aus kritisch-geographischer Sicht zu analysieren. Dabei wird der Versuch unternommen, der Foucault‘schen Analyse von Gouvernmentalität eine stärker territoriale Dimension zu verleihen. Die Veranstaltung ist der Abschluss einer dreitägigen Reihe zum Zensus-Boykott.

Montag, 2. Mai 2011, 19 Uhr // Vorbereitungsplenum: Anti-Atom-Fahrradkundgebung

Verschiedene Aktivist_innen haben beschlossen, Ende Mai 2011 eine Fahrrad-Kundgebung (im Stile einer critical mass) durchzuführen, wobei wir mehreren atomaren Profilteuren in Frankfurt einen Besuch abstatten wollen.

Vermutlich wird auch eine Bank dabei sein, auch die Urangesellschaft unweit des Westbahnhofs (handelt weitweit mit nuklearen Brennstoffen) und die Areva am Kaiserleikreisel, die Reaktoren plant und nukleare Dienstleistungen in vielen Ländern anbietet. Die konkrete Route, die Durchführung sowie verschiedene Aktionen gilt es zu besprechen, wozu wir euch herzlich einladen!

The Ex, Vialka und Mich

am kommenden donnerstag und freitag mach ich eine kurze weile vor the ex eine live p.a. und zwar am 14.april in hamburg im hafenklang und darauf am tag in hannover im indigo-glockensee.

am freitag dem 15.april spielen auch noch vialka in hamburg und zwar in der fabrik im gängeviertel, beginnt um 20 uhr und es gibt noch eine weitere band. ausdrücklicher tip & recommand also für freitag: