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Max Klebb – die Absage an die Nation kollektivieren

Der Text enstand als Ergbniss der Gruppendiskussionen von Max Klebb. Er versucht einige Punkte eines “neuen Nationalismus” zu fassen und Möglichkeiten einer Organisierung unter Produzentinnen dagegen vorzuschlagen. Er lag dem Aufruf zum ersten Max Klebb Treffen am 21.2.09 bei.

MAX KLEBB – die Absage an die Nation kollektivieren.

Max Klebb will Künstler/innen und Kulturarbeiter/innen in einer antinationalen Debatte zusammenbringen.Kunst verstehen wir dabei als einen unter vielen Produktionszweigen innerhalb der Kulturindustrie. Diese Perspektive auf die Kunst als Teil der warenproduzierenden Gesellschaft formuliert nicht nur ihre Begrenztheit, sondern lässt erst die ihr zukommende potentielle Wirkmächtigkeit innerhalb sozialer Prozesse denken.Von hier aus kann Kunst zum Hebel werden, um die Widersprüche aufzubrechen, denen sie selbst ausgesetzt ist. Trotz des affirmativen Charakters der Kunst innerhalb kapitalistischer Gesellschaften versteht die antinationale Aktion Max Klebb die Politizität von Kunst in ihrem Potenzial, die Realität zu konfrontieren, statt ihr durch künstlerischen Romantizismus zu entfliehen.

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Form und Zweck Zwei

Hier sind die zwei Beiträge von Form und Zweck Zwei:

1. TOWER OF TRAUER (Ragna Körby/Friedrich van Borries/Tobias Kurtz)

Ehrenmal zum Gedenken an die „im Dienst gefallenen Soldaten der Bundeswehr“

(Friedrich von Borries, Ragna Körby, Tobias Kurtz)

“Wir fragen uns: Wann beginnt der deutsche Staat, unsere Gesellschaft, das Parlament und unser Volk, sich der Leistungen und Opfer bewusst zu werden, welche in der fünfzigjährigen Geschichte und jeden Tag aufs Neue von deutschen Soldaten in Ausführung ihres verfassungsmäßigen Auftrages erbracht werden? Wer ehrt die Tapferkeit dieser Männer und Frauen und schlußendlich auch das höchste Opfer deutscher Auslandseinsätze: Den Soldatentod!” (www.bundeswehrehrenmal.de)

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Programm

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07.4. 20.00 paktieren
Gesa Ziemer, Philosophin & Kuratorin (Zürich): „Komplizenschaft”
Vortrag

21.4. 20.00 arbeiten
Isabell Lorey, Politologin (Berlin/Wien): „Gouvernementalität und Selbst-Prekarisierung”
Vortrag

05.5. 20.00 sprechen
andcompany&Co. “Kriegserklärung”
Lecture Performance

19.5. 20.00 / 20.30 / 21.00 gehen
Julia Krause, Künstlerin (Leipzig): “Des Schmetterlings zweifelnder Flügel”
Audiospaziergang

09.6. 20.00 lassen
Cecilie Ullerup Schmidt & Lucie Tumova (Berlin, Frankfurt am Main): “Siebenschoenchen”
Performance
Special Guest: Dr. Hans-Friedrich Bormann, Theaterwissenschaftler (Berlin)

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lol

Die Demonstrationen gestern in Berlin und Frankfurt und vielen europäischen Metropolen zeigen, dass viele Menschen zum umdenken bereit sind, und dazu, die herrschenden Verhältnisse der Gesellschaft zu ändern.

30.000 (da kann man ruhig von den optimistischsten Schätzungen ausgehen) auf ner Demo sind schon ganz schön viele. Wenn man mal alleine die Berliner Einwohnerzahlen dagegen setzt, dann steht die Revo und die Abschaffung der Verhältnisse kurz vor der Tür. Linke Knallköppe sind noch weiter von der Erkenntnis der Verhältnisse weg als die reformistischen Sozialdemokraten auf den Demos.

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King Kong

Kong

Als Erinnerung daran, dass ich über Virginie Despentes feministische King Kong Theorie berichten mag, ein Buch mit mehreren Aufsätzen zu den Themen Sexarbeit und Pornografie:

Je suis plutot King Kong que Kate Moss, comme fille. Je suis ce genre de femme qu`on n`epouse pas, avec qui on ne fait pas d`enfant, je parle de ma place de femme toujours trop tout ce qu`elle est, trop agressive, trop bruyante, trop grosse, trop brutale, trop hirsuite, toujours trop virile, me dit-on.“ [11, Despentes: King Kong Theorie]

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