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Wikileaks: Die Kruste der Geheimhaltung oder wie bestreike ich mich selbst?

Alexander Karschnia schreibt in der Berliner Gazette zwar etwas kursorisch, aber dennoch nicht unpassend über die „Lektionen des Lecks“:

„Eben das ist das Problem: Eine Macht im Staat zu sein und keine Gegenmacht, mitunter Anti-Staatsmacht. Zeitgenössische politische Theoretiker wie John Holloway aber fordern genau das – nicht länger das Spiel um die Macht im Staat mitzuspielen, sondern sie hinter sich zu lassen. Daher stellt sich die Frage, ob Assange’s Agentenkrimi wirklich subversiv ist oder nicht letztendlich stabilisierend wirkt. Nährt WikiLeaks nicht die alte Illusion der Verbesserbarkeit der Verhältnisse, während in Wirklichkeit die Verhältnisse nicht zu verbessern, sondern grundsätzlich zu verändern wären?“

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Befremdliches

Ich habe heute ein Gespräch von Margarete Mitscherlich und Bettina Röhl gelesen. Das war im Chrismon, diesem evangelischen Magazin, das Tages- und Wochenzeitungen beiliegt. Ich lese schon Tageszeitungen mit dem Gedanken, dass ich mal Input außerhalb meiner üblichen Filter brauche. Warum also nicht mal in den Christmon schauen?

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Vortragseinladung 02.02.2011: Blessless & Didine

Blessless Mahoney, Didine van der Platenvlotbrug
Gödeln, Zopfen oder Wyniwycen? Sind wir chirales Porcelain in den Händen eines Alan Smithee? Mit der Torten Platt’schen Unschärfekonstanz ins unentdeckte Land. Oder: Gudrun und die Revolution!
Mittwoch, 02.02.2011, 19ct, Von Melle Park 8 (“PI”) Hörsaal

Achtung: Die Veranstaltung findet an abwechendem Ort statt; auf Bitte der Referentinnen gibt es eine Wegbeschreibung.

Fast schon aus einer traditionell beenden wir dieses Wintersemester mit einer Vorlesung von Blessless Mahoney, Dekanin der Eberhardt-Anbau-Scheibenschwenkpflug-Universität, Brake an der Weser & Didine van der Platenvlotbrug, Pröpstin der Elsa-Sophia-von-Kamphoevener- Fernuniversität, Katzen-Ellenbogen und zwar mit folgendem Thema:

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Veranstaltungstip: Kaindl zur Subjektwissenschaft

Unsere PartnerInitiative Menschenbilder in der Psychologie präsentiert im zweiten Versuch Christina Kaindl:

Wie versprochen lädt das Menschenbilder-Seminar und der Fachschaftsrat Psychologie der Uni Hamburg euch noch einmal zu unserer “Unikaten Vorlesung” in diesem Semester ein.

Wir freuen uns sehr, euch den Nachholtermin des wegen Krankheits
ausgefallenen Vortrags von Christina Kaindl aus Berlin
zur Subjektwissenschaftlichen Forschung der Kritischen Psychologie
mitteilen zu können.

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Samstag, 29. Januar 2011, 12 Uhr // Aktionstraining

Hallo Leute,
am Samstag, den 29. Januar findet um 12 Uhr im Klapperfeld ein offenes Aktions- und Blockadetraining statt. Hierbei wollen wir gemeinsam mit Trainer_innen unser Vorgehen überlegen, uns besser kennen lernen und gemeinsam Situationen einer Demonstration trainieren. Wir empfehlen dies insbesondere im Hinblick auf die kommenden Gegenaktionen gegen die Nazidemo in Dresden. Besondere Vorkenntnisse oder Erfahrungen sind nicht von nöten, aber auch regelmäßige Demogänger_innen sind herzlich eingeladen.
Euer Frankfurter Koordinierungskreis nach Dresden

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Gendersalon in der Glocke München

Ihr seid herzlich zum zweiten ‚Gender Salon‘, veranstaltet durch den
Lehrstuhl Prof. Villa eingeladen. Zu Gast ist diesmal die Kuratorin
Bettina Knaup (Berlin), die einen Vortrag zum Thema

„Strategien der Un/Sichtbarkeit in feministisch-queerer Performancekunst“

hält.

Anhand aktueller kuratorischer Projekte wie „re.act.feminism ­
performancekunst der 1960er und 70er Jahre heute“ wird Bettina Knaup
feministisch queere Perfor-mancekünstlerInnen verschiedener Generationen
vorstellen, die Performancekunst als Laboratorium für neue Formen
(kollektiven) Handelns und gesellschaftlicher Praxis begreifen.
Anschließend gibt es, wie immer, die Möglichkeit zur Diskussion.

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Menstruation Machine

Wir leben jetzt ja wieder in der Zukunft, heißt es. Fancy Technik hier, dystopischer Cyberwar da. Vielleicht bauen wir uns die Raumschiffe einfach selbst. Einwand: Erstens ist die Zukunft demnächst und zweitens wäre da noch diese Frage: “It’s 2010, so why are humans still menstruating?”

Menstruation Machine by Hiromi Ozaki

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Verletzbarkeiten am Freitag

Der Lunchtalk oder die feministische Kunst des Handelns in der Wissenschaft (Hark) entpuppte sich leider als Kaugummi-deske Veranstaltung, Keine kulinarischen Genüße , keine inhaltlichen Ergüsse. Dabei versprach die Zusammensetzung des Podiums und auch das anvisierte Thema „Umbau der Hochschulen – Gender nur als Ressource“ einiges an Aufmerksamkeit. Zu Recht ist die Frage nach Gleichstellung weiterhin wichtig, genauso wie die Fragen nach der Ausrichtung und Positionierung der Gender Studies in den Hochschulen. Und können bzw. müssen die analytischen Ressourcen dieses Faches nicht auch in andere Fächerzusammensetzungen fließen? Ich werde hier der Reihen nach ein paar der Sprecherinnen mit einigen ihrer Auftakt Aussagen verknüpfen, um eine Art Collage dieser Veranstaltung anzubieten (natürlich verkürzt und gerne auch zusammenhangslos.)

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