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Pressemitteilung, 06.06.2013 – Ausstellungseröffnung und Auftaktveranstaltung zur Medieninstallation »Blackbox Abschiebung« am 11. Juni 2013 um 19 Uhr im ehemaligen Polizei- und Abschiebegefängnis Klapperfeld

Jedes Jahr werden etwa 10.000 Menschen aus der Bundesrepublik Deutschland abgeschoben. Wie ihr Leben weitergeht, nachdem sie mitten aus ihrem Alltag gerissen wurden, bleibt oft im Verborgenen. Aus der realen »Blackbox Abschiebung« finden ihre Geschichten nur selten in die BRD zurück. Eine Medieninstallation im ehemaligen Polizei- und Abschiebegefängnis in der Klapperfeldstraße 5 ermöglicht Einblicke in […]

#dcka im Februar 2013: EU-Datenschutzverordnung, Piraten und Polizeiarbeit in Sozialen Netzwerken

Die Februar-Folge von Der Computer kann alles, dem netzpolitischen Magazin im Freien Sender Kombinat ist jetzt online: Der Computer kann alles – Februar 2013. Wir hatten folgende Themen am Wickel:

Facebook führt das Feature „Graph Search“ ein. Der Tumbler actualfacebookgraphsearches zeigt, was damit gesucht werden kann
Die neue EU-Datenschutzverordnung geht durch die parlamentarischen Ausschüsse. Was …

#dcka im Dezember 2012: Piraten, Nazis & das Leistungsschutzrecht

Die aktuelle Folge von ‚Der Computer kann alles‘ ist jetzt online. Wir sprachen über die Piratenpartei und den Lawblogger Udo Vetter, der ein Mandat der rechten Gruppe „Besseres Hannover“ angenommen hat und gerne in den Bundestag einziehen möchte. Breaking war am Tag der Sendung die Bekanntgabe, dass einige Piraten sich im Frankfurter Kollegium zusammenschließen. …

Petition Stoppt Racial Profiling

Auf der Petitionsseite des Bundestages kann derzeit die Petition „Bundespolizei — Äußere Merkmale nicht als Grund für Identitätskontrollen und Durchsuchungen“ unterzeichnet werden. Darin geht es um Racial Profiling durch die Polizei, also um verdachtsunabhängige Kontrollen von Personen of Color. Racial Profiling steht so zwar weder im Gesetz und auch das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat kürzlich festgestellt, […]

Das bisschen Solidarität

Zurzeit liegt im Petitionssystem des deutschen Bundestages die Petition „Bundespolizei – Äußere Merkmale nicht als Grund für Identitätskontrollen und Durchsuchungen“. Es geht Racial Profiling, die verdachtsunabhängige Kontrollen von Personen, die nicht weiß sind, durch die Polizei. Mal prüfen, ob die Person sich Ausweisen kann, sich legal in Deutschland aufhält oder einfach nur gegen die …

IvI-Räumung verhindern!

Seit heute morgen stehen Vertreter_innen des Imobilieninvestors »Franconofurt« vor dem Institut für vergleichende Irrelevanz im Kettenhofweg 130. Sie haben bereits die Eingangstür entfernen lassen, den Strom abgestellt und die Polizei gerufen. Kommt vorbei und helft die Räumung des IvIs zu verhindern!
UPDATE (11:15 Uhr): Die Facebook-Seite des IVIs hat gegen 10:30 Uhr vermeldet, das die […]

[M31] Unsere Solidarität gegen ihre Repression

Aus aktuellem Anlass veröffentlichen wir hier einen Auftruf von der Rote Hilfe Ortsgruppe Frankfurt und dem Ermittlungsausschuss Frankfurt:

Aufruf an alle Kriminalisierten der M31-Demonstration
Download als Flugblatt
Auf der antikapitalistischen M31-Demonstration, die am 31. März 2012 in Frankfurt am Main stattgefunden hat, kam es zu heftiger Repression und Massenfestnahmen durch die Polizei. Nach­dem die Polizei am Frankfurter […]

Samstag, 24. März 2012, 20 Uhr // Einfach demonstrieren?!

Was passiert bei Festnahmen, Kontrollen oder Hausdurchsuchungen? Der Ermittlungsausschuss Frankfurt gibt rechtliche Infos zu kleinen und größeren Ärgernissen mit der Staatsgewalt und was ihr dagegen tun könnt.
Anlässlich des Europäischen Aktionstages gegen den Kapitalismus am 31. März 2012 ruft ein breites Bündnis von linken Gruppen und libertären Basisgewerkschaften zur bundesweiten Demonstration nach Frankfurt auf. Die Demo, […]

Offener Brief zu Polizeigewalt bei der Demonstration im Gedenken an den 7. Todestag von Oury Jalloh

UnterzeichnerInnen:
Initiative Faites votre jeu! (Frankfurt a.M.)
Aktionsbündnis gegen Abschiebungen Rhein-Main
frankfurt.postkolonial
Wir verurteilen hiermit aufs Schärfste das massive gewalttätige Vorgehen der Polizei bei der Demonstration im Gedenken an Oury Jalloh in Dessau am 7. Januar 2012. Darüber hinaus fordern wir eine lückenlose Aufklärung der Verstrickungen staatlicher Institutionen in die Vertuschung und Beförderung rechter Gewalttaten bzw. rechter Tendenzen […]

Zur nullten Spackeriade

Dieser Tage war wieder Chaos Communication Congress (im Folgenden auch 28c3). Parallel und in Fußnähe dazu fand am 29. Dezember die 0. Spackeriade (im Folgenden auch spack0) statt. Die Minikonferenz der Datenschutzkritischen Spackeria war gedacht als „eine Plattform für alle, die sich mit Datalove, Kontrollverlust, sozialer Vernetzung, Post-Privacy oder Informationsfreiheit in mehr oder …

Pressemitteilung 21.07.2011 ­– Verschollen geglaubte Deportationslisten entdeckt: Polizeigefängnis Klapperfeld hatte zentrale Funktion für Deportationen aus Frankfurt

Korrektur: In unserer Mitteilung ist uns gestern Abend leider ein Schreibfehler unterlaufen. Die Deportationslisten umfassen nicht Zeitraum von Februar 1943 bis Mai 1944 sowie für August 1942, sondern den Zeitraum Februar 1943 bis Juli 1944 sowie für August 1942. Die Summe von 19 Monaten ist somit richtig. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.

Der Initiative »Faites votre jeu!« ist es gelungen, verschwunden geglaubte Deportationslisten ausfindig zu machen. Die Listen belegen Deportationen von über 3.300 Menschen allein für den Zeitraum von Februar 1943 bis Mai 1944 Juli 1944 sowie für August 1942. Diese Dokumente, die unter anderem die Namen der Inhaftierten und die Orte, an die sie verschleppt wurden, enthalten, befinden sich im Archiv des Internationalen Suchdienstes in Bad Arolsen. Anhand ihrer lässt sich nachweisen, dass viele Personen vom Klapperfeld aus etwa nach Auschwitz, Buchenwald, Ravensbrück oder an diverse andere Orte deportiert wurden.

Die Datenfresser und post-private Technologien des Selbst

“Die Datensätze werden dann auf dem grauen Markt meistbietend verkauft, nicht selten an Kriminelle, die sie dann für den Identitätsdiebstahl mißbrauchen können”. Immer mehr Menschen müssen Nachts raus. Man muss keine Wissenschaftlerin sein, um sich von solchen Sätzen ein bisschen manipuliert zu fühlen. Aber gut, “Die Datenfresser. Wie Internetfirmen und Staaten sich unsere persönlichen Daten einverleiben und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen” (2011, Frankfurt/Main) ist möglichst allgemeinverständlich geschrieben. Um ihre Zielgruppe (ich vermute, es geht um die $Mutter) zu erreichen, scheint es für Constanze Kurz und Frank Rieger strategisch wichtig zu sein, auf Belege für die von ihnen beschriebenen Entwicklung und Szenarieren weitestgehend zu verzichten.