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Zwei Artikel in der AStA-Zeitung der Goethe-Uni (Ausgabe Dezember 2010)

AStA-Zeitung der Goethe-Uni, Ausgabe Dezember 2010

In der aktuellen Ausgabe der AStA-Zeitung der Goethe-Universität sind zwei Artikel zu finden, die »Faites votre jeu!« und das Klapperfeld betreffen. Die Artikel könnt ihr hier als pdf herunterladen:

Perspektiven aus dem und für das Klapperfeld (Seite 66-77)

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Beitrag über Frankfurt im Fanzine »Maximum RocknRoll« aus San Francisco

In der Dezember-Ausgabe des Fanzines »Maximum RocknRoll« aus San Francisco ist in der Rubrik »scene reports« einen Bericht über Frankfurt erschienen. Neben diversen Bands, Labels, Plattenläden, Kneipen und anderen besetzen und/oder selbstverwalteten Projekten finden auch die Initiative »Faites votre jeu!«, die Besetzung des ehemaligen JUZ Bockenheim und das Klapperfeld Erwähnung. Diese interkontinentale Berichterstattung möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten. Deshalb hier die entsprechenden Seiten als pdf. Wer das Magazin bestellen möchte findet es auf der Webite von »Maximum RocknRoll«.

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Presseerklärung des Förderverein Roma zum Gedenktag am 16.12.2010

Anlässlich des Jahrestages des Auschwitz-Erlasses führt der Förderverein Roma e. V. eine Kundgebung am 16.12.2010, um 18.30 Uhr, Stadtgesundheitsamt Ffm., Braubachstraße 18-22 durch.

Am 16.12.42 ordnete „Reichsführer SS“ Heinrich Himmler im sogenannten Auschwitz-Erlass die Massendeportation von Roma und Sinti in das Konzentrationslager Auschwitz an. Es soll „Ohne Rücksicht auf den Mischlingsgrad familienweise in das Konzentrationslager“ eingewiesen werden, hieß es in dem Erlass.
Die Vorstufe zur späteren Vernichtung wurde durch die Erfassung aller im deutschen Reich lebenden Roma und Sinti geschaffen. Robert Ritter, Leiter der „Rassenhygienischen und bevölkerungsbiologischen Forschungsstelle des Reichsgesundheitsamtes Berlin“ und seine enge Mitarbeiter Eva Justin waren hierfür maßgeblich verantwortlich. Ihre sogenannten „rassenbiologischen“ Untersuchungen registrierten minutiös über 20.000 Roma und Sinti. Sie leisteten damit die Voraussetzung für die spätere fabrikmäßige Vernichtung.
Ritter und Justin wurden nach 1945 im Stadtgesundheitsamt Frankfurt am Main als Medizinalrat und Psychologin beschäftigt. Obwohl bekannt war, welche zentrale Funktion beide während der NS-Zeit Inne hatten, bestanden keine Bedenken gegen die Anstellung. Ritter und Justin wurden für ihre Verbrechen nicht verurteilt.
Am 27.1.2000 wurde die durch private Mittel finanzierte Mahntafel am ehemaligen Stadtgesundheitsamt angebracht. Die Behörde ist mittlerweile umgezogen und am Gebäude in der Braubachstraße finden Renovierungsarbeiten statt. Die Tafel befindet sich zurzeit in der Geschäftsstelle des Förderverein Roma e. V. und soll nach Beendigung der Arbeiten wieder an historischem Ort angebracht werden.

Ffm., den 9.12.2010

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Donnerstag, 11. November 2010, 20.00 Uhr // Filmvorführung »2 Balkone«

Nach dem Warschauer Aufstand im Jahr 1944 nahmen die deutschen Besatzer 160.000 Menschen der Stadt gefangen und verschleppten sie in Arbeits- und Konzentrationslager. Einige von ihnen kamen in das Konzentrationslager »Katzbach« in Frankfurt, wo sie in den Adler­werken Zwangsarbeit leisten mussten. Der Dokumentarfilm »2 Balkone« von Andrzej Falber lässt die Überlebenden an historischen Orten in Warschau und Frankfurt zu Wort kommen, unter ihnen auch vier ehemalige Häftlinge des KZ »Katzbach«.

Anschließende Diskussion mit Friedrich Radenbach (Claudy-Stiftung)

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18. November 2010, 20 Uhr // Konzert: Skäerbaqt (live)

Donnerstag, 18. November 2010 | 20 Uhr

Skäerbaqt (live)

Musik in einem Raum mit über 115 jähriger Vergangenheit geprägt von Leid & Unterdrückung. Musik in einem Raum der heute Freiraum für Kultur bietet & die Solidarisierung mit der Initiative »Faites votre jeu!«. Musik für die Zukunft des Klapperfelds vom frei improvisierenden ambient-industrial-dada Duo Skäerbaqt aus Leizig/Frankfurt.

Eintritt frei. Spenden ok.

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Samstag, 30. Oktober 2010, 12 Uhr // Abschiebungen über den Frankfurter Flughafen verhindern lernen

Dies ist eine Einladung mit uns zusammen zu lernen, Abschiebungen über Frankfurt gemeinsam zu verhindern. Und das Gelernte danach in die Tat umzusetzen.

Wir wollen uns am Samstag den 30.10 einen Tag Zeit nehmen, um uns gegenseitig beizubringen, was alles getan werden kann, um Abschiebungen über den Frankfurter Flughafen zu verhindern. Zu tun gibt es genug – die Zahl von statistisch gesehen 10 Abschiebungen am Tag über den Frankfurter Flughafen macht die Runde. Vor allem wird es um Abschiebungen gehen, bei denen bekannt ist, dass die betroffene Person sich wehren wird.

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Aktionstage gegen den 10. Deutschen Akademikertag des CDA/CDK

Es sei auf einen Aufruf mit dem Titel “Der Reaktion ins Bier spucken” hingewiesen. Er richtet sich gegen den 10. Deutschen Akademikertag des CDA/CDK (Dachverband der Burschenschaften) in Frankfurt/Main. Angekündigt sind unter anderem eine Kundgebung am 6. November, als auch koordinierte Aktionen unter dem Motto “Fang den Hut” am 5. November. Der Aufruf sei im Folgenden dokumentiert:

Der Reaktion ins Bier spucken. Verbindungen auflösen. Für ein selbstbestimmtes Leben.

Vom 5.-7. November 2010 richten der Convent deutscher Korporationsverbände (CDK), in dem Verbindungsstudenten organisiert und der Convent deutscher Akademikerverbände (CDA), in dem Alte Herren organisiert sind, ihre Herbstconvente und den 10. Akademikertag in Frankfurt am Main aus. Die Stadt Frankfurt sieht kein Problem darin, den reaktionären Kräften vom CDA/CDK zum Empfang in den Römer zu laden. An diesem Wochenende und darüber hinaus wollen wir der Organisierung und Zelebrierung antiemanzipatorischer Einstellungen und Handlungen entschieden entgegen treten!

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Mittwoch, 27. Oktober 2010, 19.30 Uhr // Davidstern und Lederball – Die Geschichte der Juden im deutschen und internationalen Fußball


Foto vom Titel des Buches: Dietrich Schulze-Marmeling (Hrsg.): Davidstern und Lederball – Die Geschichte der Juden im deutschen und internationalen Fußball

Vortrag von und Diskussion mit Dietrich Schulze-Marmeling, Autor und Fußballhistoriker; Veranstaltende: Arbeitskreis Geschichte

Jüdische Bürger spielten im deutschen und internationalen Fußball einst eine bedeutende und prägende Rolle – als Funktionäre, Mäzene, Trainer und / oder Spieler. So u.a. bei Bayern München, Eintracht Frankfurt, 1.FC Nürnberg, Austria Wien, MTK Budapest oder AS Rom.

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Gedenktafel zur Erinnerung an Günter Sare und seine Tötung vor 25 Jahren

Günter Sare starb am 28. September 1985 bei einem Wasser­werfer­einsatz der hes­sischen Polizei. Günter hatte an einer Kund­gebung gegen eine Wahl­kampf­veran­staltung der NPD im Bürger­haus Gallus teil­genom­men. Zahl­reiche Demons­trant_innen hatten versucht, den Zugang zum Haus Gallus zu blockieren.

Die »Autonome Gruppe zur Erinnerung an Günter Sare« hat 25 Jahre nach seinem Tod in der Nacht vom 12. zum 13. Oktober eine Gedenktafel zur Erinnerung an Günter Sare an der Frankenallee, Ecke Huf­nagel­straße, angebracht.

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