Februar-keyosk verlegt
Unser keyosk im Februar findet nicht wie gewohnt in der zweiten, sondern in der ersten Woche des Monats (also am 2.2.) statt.
Unser keyosk im Februar findet nicht wie gewohnt in der zweiten, sondern in der ersten Woche des Monats (also am 2.2.) statt.
Der DNS-Eintrag von Wikileaks wurde gelöscht. Wikileaks ist aktuell verlässlich nur über die IP-Adresse zu erreichen:
http://213.251.145.96
Es sei auf einen Aufruf mit dem Titel “Der Reaktion ins Bier spucken” hingewiesen. Er richtet sich gegen den 10. Deutschen Akademikertag des CDA/CDK (Dachverband der Burschenschaften) in Frankfurt/Main. Angekündigt sind unter anderem eine Kundgebung am 6. November, als auch koordinierte Aktionen unter dem Motto “Fang den Hut” am 5. November. Der Aufruf sei im Folgenden dokumentiert:
Der Reaktion ins Bier spucken. Verbindungen auflösen. Für ein selbstbestimmtes Leben.
Vom 5.-7. November 2010 richten der Convent deutscher Korporationsverbände (CDK), in dem Verbindungsstudenten organisiert und der Convent deutscher Akademikerverbände (CDA), in dem Alte Herren organisiert sind, ihre Herbstconvente und den 10. Akademikertag in Frankfurt am Main aus. Die Stadt Frankfurt sieht kein Problem darin, den reaktionären Kräften vom CDA/CDK zum Empfang in den Römer zu laden. An diesem Wochenende und darüber hinaus wollen wir der Organisierung und Zelebrierung antiemanzipatorischer Einstellungen und Handlungen entschieden entgegen treten!

Tagsüber-Party // 12 Uhr // 04/30/2010 // Institut für vergleichende Irrelevanz (IVI)
Wie bereits berichtet unterstützen wir die antifaschistischen Aufrufe gegen den Naziaufmarsch am 8. Mai in Wiesbaden und zur Vorabenddemo, anlässlich des Jahrestages der Kapitulation Deutschlands, am 7. Mai in Wiesbaden.
Am 28.04. werden Wiesbadener Antifaschist_innen uns einen Einblick in den Stand der Mobilisierung und ihr inhaltliches Konzept geben. Los geht es um 20 Uhr im Institut für vergleichende Irrelevanz (c.p.t.) im Kettenhofweg 130.
Am Sonntag, den 7.März schauen wir uns gemeinsam den Film “Was tun? Über Bedingungen und Möglichkeiten linker Politik und Gesellschaftskritik. Der konkret Kongress” an und wollen über die Relevanz der im Film verhandelten Themen für heutige Debatten diskutieren. Los geht es um 18 Uhr im Institut für vergleichende Irrelevanz (IVI), der Besuch der Filmvorführung lässt […]
Wir werden dieses Jahr rund um den 1. Mai eine größere Kampagne gegen deutsche Arbeit durchführen, um so dem allgegenwärtigen Arbeitswahn etwas entgegenzusetzen. Im Rahmen dessen planen wir Vorträge, Filmvorführungen und eine Demo, vorraussichtlich am 30. April. Der Aufruf ist seit einigen Tagen auf dem Kampagnenblog (http://30avril.tk) online. Dort findet ihr auch Mobilisierungsmaterialien und hoffentlich […]
Mit der Besetzung Prags begann am 15. März 1939 eine sechsjährige deutsche Terrorherrschaft über das »Reichsprotektorat Böhmen und Mähren«. Es wurde dem deutschen Herrschaftsbereich eingegliedert, von deutschen Konzernen und Banken ausgeplündert, das Eigentum seiner 80.000 jüdischen Bürger an deutsche Banken, Konzerne, Gemeinden, Wohlfahrtsverbände und Zehntausende Volksgenossen verteilt.
Erich Später schildert den Prozeß der Entrechtung, Enteignung, […]
Folgend die Rede zu den Protesten im Iran, die auf der Studierendendemo am Montag, 7.12. in Frankfurt/Main gehalten wurde.
Liebe Mitstudierende, Genossinnen und Genossen!
So hart uns die Repression der Staatsmacht bei unseren Protesten trifft, dürfen wir nicht vergessen, dass es unseren Freund_innen in Ländern, die nicht einmal ernsthaft versuchen den Schein einer modernen Demokratie aufrecht zu […]
[Deutschlands Rolle in der Rekonfiguration des Nationalen in Europa]
erschienen in: phase 2 (33)
»Sie begraben ihre Toten
Und schauen dich groß an
Was gibt es hier denn noch zu tun?
Am besten weiterfahren!«
(Turbostaat – Haubentaucherwelpen)
Entgegen allen anderslautenden Prognosen, Hoffnungen und Befürchtungen nahm die Bedeutung des Nationalen trotz immer weiter voranschreitender internationaler Vernetzung in den letzten Jahrzehnten nicht ab. Weder erwies sich die Europäische Union als »postnationale Konstellation« (Habermas) noch als »kosmopolitisches Projekt« (Beck). Die Wiederkehr des Nationalen zeigte sich nach dem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus zunächst in den zerfallenden ehemaligen Staaten des »Ostblocks« in aller Deutlich- und Hässlichkeit. Bekanntermaßen huldigten aber auch die Deutschen ihrer endlich groß und frei gewordenen Nation traditionsbewusst qua Pogrom und antimigrantischer Gesetzgebung. Die Entwicklung in Deutschland ist dabei nicht nur binnenperspektivisch bedeutsam, sondern auch in Hinblick auf die Vorreiterrolle, die der außenpolitisch materialisierte deutsche Diskurs um Volk und Nation seit den neunziger Jahren in Europa zu spielen begann. Wir gehen davon aus, dass sich zentrale Veränderungen in Form und Inhalt der rekonfigurierten Nation aus ganz spezifischen Gründen von Deutschland aus verbreiteten. Hier geht es vor allem um Verschiebungen im Verhältnis des Nationalen zum Territorium, das heißt um in der nationalen Denk- und Praxisform sich ausdrückende Verschiebungen des gesellschaftlichen Raum-Zeit-Gefüges.
[…]
[Wie Autonome Antinationalisten den Schlussstrich unter die deutsche Geschichte ziehen wollen]
Als vor zwanzig Jahren wieder zusammenwuchs, was zusammengehörte und sich die Deutschen der letzten verhassten Erinnerungen an die Schmach des verlorenen Krieges endlich entledigen konnten – die Mauer fiel, der Russ’ und Ami gingen heim –, begaben sich die Deutschen auf die Straßen um zu […]