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Geschichte der Gefolterten

Initiative „Faites votre jeu“

Frankfurter Rundschau, 10.08.2009 (download pdf)

Von Danijel Majic

Angst und Schrecken ist in die Mauern eingedrungen und noch heute zu spüren. (Bild: Arnold)
Wenn Hans Schwert von seiner Gefangenschaft erzählt, ist seine Stimme nach wie vor klar und fest. Der 102-Jährige berichtet chronologisch geordnet, durchgängig, ohne größere Pausen. Manchmal schweift er kurz vom Thema ab, […]

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Ausstellung: Geschichte von ehemaliger Haftanstalt


Frankfurter Neue Presse, 09.08.2009 (Online-Ausgabe)

Frankfurt. Die Geschichte des ehemaligen Polizeigefängnisses im Justizviertel am Frankfurter Klapperfeld steht im Mittelpunkt einer Ausstellung der Kulturinitiative «Faitesvotrejeu». Der erste Teil der Ausstellung wurde am Sonntag eröffnet. Zahlreiche Exponate zeigen die Rolle des Gefängnisses in der Zeit des Nationalsozialismus. Über Videoaufzeichnungen treten die Besucher in Kontakt mit Überlebenden des NS-Regimes. So erzählt ein heute 102 Jahre altes ehemaliges KPD-Mitglied über diese Zeit. Nach dem Willen der Veranstalter soll sich die Dauerausstellung «permanent weiterentwickeln». Der Eintritt ist frei.

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Del LaGrace Vulcano zu pervers für Studierende? Aufruf zum Protest

Auf dem ZtG Blog habe ich untenstehende Email von Del LaGrace Volcano entdeckt. Dem Lecturer im Bereich Photographie am britischen East Surrey College Simon Burgess drohen Disziplinarmaßnahmen und die Kündigung, weil er einer_m Student_in die Arbeit von Del LaGrace Volcano empfahl. Die Hochschulleitung bewertet die Arbeiten des bekannten amerikanischen Queer-Künstlers als pornographisch, wertlos und irrelevant. Gegen diesen homo- und transphoben Backlash muss interveniert werden, und in diesem Sinne fordert Del dazu auf, rechtzeitig zur Anhörung am 17. August Emails und Briefe zu schreiben:

Lecturer being fired for showing my work to students!
[…]

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Igitt Yvette – Dein Rat für keinen Tag

IgittYvette ist eine emanzipative Kunstfigur. Keiner weiß so genau wo sie eigentlich her gekommen ist. Angeblich aus Frankreich, angeblich ehemaliges unbekanntes Mitglied der drei Musketiere. Sie ist mal männlich, mal weiblich, mal dazwischen, gibt Ratschläge auf Anfrage und ungefragt. Sie ist eine Therapeutin wie man sie sich nur wünschen kann: extrem launisch, gefährlich oberflächlich, altklug, selbstinszenierend queer, keinesfalls essentialistisch, schwach nach Erde riechend und Sie ist keinesfalls ernst zu nehmen!

IgittYvett argumentiert willkürlich, nach Laune und gerne fies. Wenn Du einen ernsten Rat brauchst, schreib Ihr lieber nicht, es gibt auch seriöse Therapeuten im Internet. IgittYvett ist keine/r davon. Wenn Du ein bißchen Luft brauchst, oder einfach mal einen richtig verbalen Tritt in den Arsch, dann bitte nur zu. Dein Kommentar ist ihre Berufung!

P.s In ihrer Freizeit ernährt sie sich hauptsächlich von Eierlikör Ostereiern aus dem Jahr 2007

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digitale evolution

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Zitat des Tages – Avtar Brah

„What I am proposing here is that border crossings do not occur only across the dominant/dominated dichotomy, but that, equally, there is traffic within cultural formations of the subordinated groups, and that these journeys are not always mediated through the dominant culture(s). … My argument is that they are not `minority´identities, nor they are at the periphery of something that sees itself as located at the centre, although they may be represented as such.“

Brah, Avtar (1996): Cartographies of Diaspora. Contesting Identities. London, New York, S.209f.

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Podcast: Bini Adamczak – Kritik der polysexuellen Ökonomie

Zur zweiten Ausgabe unseres Podcasts präsentieren wir euch einen Votrag vom 23. April 2008. Bini Adamczak ist Autorin von “Kommunismus. Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird” und “Gestern Morgen. Über die Einsamkeit kommunistischer Gespenster und die Rekonstruktion der Zukunft” und spricht im Vortrag über die “Kritik der polysexuellen Ökonomie” (direkt Download).
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Kaffee und kolonialrassistische Kontinuität

Dass bei mancher Edeka-Filiale kein Gespür für Eurozentrismus und Rassismus vorhanden zu sein scheint, wissen geneigte Leser_innen dieses Blogs schon seit Alibabas Ananasshow (dieser Artikel bringt im übrigens immer viele Leute über das Suchergebnis zu “Ananas schneiden” auf die Seite). Im Edeka hier in der Nähe gibt es seit längerem Kaffeespezialitäten von Becking Kaffee. Die Hamburger Firma schmückt ihre Verpackungen mit einem klassisch kolonialrassitischen Motiv: Einem dienenden Schwarzen Jungen.1

Ich hatte vor einiger Zeit eine Email an Becking Kaffee geschrieben, die bis heute leider unbeantwortet blieb.
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