spectacle

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hs23 urlaub

*in dieser Folge kommen rassistische Wörter vor*

Queers im Urlaub – das ergibt natürlich ein halbsoziologisches Projekt. Wir sind relativ frisch wieder aus Polen zurück, haben uns kaum erholt und müssen sofort erzählen. Über schlimme Nachbarn, Familienzelte, Kommunikationsbarrieren, Ostseesteine und Umgang mit wenig Privatsphäre. Ein kleiner Exkurs Richtung Tourismus – wir als Tourist_Innen und wir als Objekte des Tourismus – darf nicht fehlen und auch das Ewige Thema “nichtnormative Gender auf Toilettensuche” bekommt seinen Platz.

Download (mp3, 86,8 MB)

Musik: Usta – Bańka mydlana (update)

Suchtipp: Tom Boxer feat. Antonia – Morena (mit Video aber!)

good night – time pride

hier gehts lang für samstag in hamburg, in die katakomden des störtebeckerzentrums. die grossartigen timetrap sind noch einmal in hamburg zu bestaunen. aber schauts halt selbst wie es genehm ist:

Potato Fritz, Noise Rock, bereits seit den 90ern aktiv!
http://www.myspace.com/potatofritz

Misses Next Match mit einer Art Elekro-Indie-Geschnetzeltem
www.myspace.com/missesnextmatch

und

Time Trap, die sich dem real HAC (Hardcore against the clock)
verschrieben haben.
http://www.myspace.com/timetraphc

Saisonstart am Tresen wie immer um 21 Uhr, Bühnenaction dann gegen 22.30
Uhr.

bis einer heult

der herr ackermann auf der schablone mag sich ja eventuell selber als player bezeichnen, aber »don`t fight the player, fight the game«? kapitalismus ist doch kein spielchen sondern eher dochzumal tödlicher ernst. dagegen fand ich die idee bei der wm, wo alle sich über die, vorallem deutschen fans, aufgeregt haben besser: »don`t fight the fans, fight the game«, das wiederum liesse sich auch wiederum auf die kapitalismuskritische parole abgleichen, wenn mensch es als spiel ansieht.

vierterneunter – zweiundtausendundzehn

wie bespassend! flog mir heute doch ein flyer des berliner bündniss zum al quds tag in die hände. begutachtend jener druckschrift sang ich: „bei demos wollen die leute nur die aftershow“! stand dort wirklich was von aftershow drauf? ja ab 22 uhr im TBC! prima. um die zeit werden wohl die flohmarktbesucher in hamburg stress machen weil das schanzenfest vermutlich von sicherheitskräften abgesichert wird. derweil werden andere sich im pott querstellen.

Mimose von seinen Pampelmusen entkleidet, sogar.

vö im juli transmitter 2010


ich bewege mich mit genau einer sache auf schleifen in meinem kopf. derweil liege ich in der badewanne, es ist warm und ich habe die augen auf, obwohl ich nichts ansehe, ich starre, das ist gut. früher, wenn jemand das licht ausmachte, habe ich mir oft im plötzlich dunklen raum im wasser vorgestellt, ich wäre auf offener see. in einem ozean, dann habe ich gewartet bis das wasser immer kälter wurde. es war so etwas wie sich im schrank verstecken. aber entschuldige, vielleicht rede ich jetzt wieder zuviel. hier lies das, das hatte ich einst geschrieben, so wie dieses jetzt, auch in einer bahn, damals schmunzelte ein mensch der neben mir saß, mir fremd, ich glaube sie/er hatte mitgelesen:

Queer Again Konferenz in Berlin

Das DFG Graduiertenkolleg Geschlecht und Wissenskategorie und das Department of English and American Studies der HU Berlin veranstalten vom 23. bis 25. September 2010 eine hochkarätig besetzte internationale Queer Studies Konferenz: Queer Again? Power, Politics and Ethics. Unter den Keynote Speekern sind Jeffrey Jerome Cohen, Roderick Ferguson, Judith Halberstam, José Esteban Muñoz und Susan Stryker. Es ist nach Desiring Just Economies – Just Economies of Desire die zweite große akademische Queer-Konferenz dieses Jahr in Berlin.
Registrieren für die (kostenlose) Teilnahme an der Konferenz können sich Interessierte bis zum 1. September.

im moment

im moment scheint es wehend zuzugehen draussen. ich erhoffte ein hauch davon mitzukriegen aber drinnen war dies – und das ist besser so – nicht möglich. so wie ein in sich verschobenes glücksspiel das – wie habe ich es einst mal genannt, nun – fluffig geworden ist. für diesen moment jedoch bin ich konkret froh dem wehenden nicht unbedingt mich hinzugeben und nicht wissen wohin es mich treibt. im knopfloch steckt ein kristal von einem augenblick, wodurch sich die jacke im sturm nicht mehr schliessen lässt. die stadt vibriert.

Philipp Dorestal: Styling the Revolution

Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen“Styling the Revolution. Mode, Geschlecht und Blackness in den USA der 1960er Jahre” lautete der Titel von Philipp Dorestals Vortrag im Sommersemester 2010, der sich mit der performativen Herstellung von “Autentizität” in der Black Power Bewegung beschäftigt. Philipp Dorestal lebt in Hamburg und ist Promovend am Lehrstuhl für Nordamerikanische Geschichte an der Universität Erfurt. Seine Forschungsschwerpunkte sind Geschichte der African Americans, Postkoloniale Theorie, Geschichte des Rassismus und der Karibik in der Neuzeit.