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hs21 geh spielen!

Endlich können wir Marlens traurige Computerspiel-Podcast-Lücke füllen und gleichzeitig unsere dramatischen und viel zu wenig technischen Vergangenheiten abhaken. Schön! Weniger schön ist, dass Computerspiele nur selten nicht mit Klischees arbeiten müssen, schade sind die vielen Sexismen, die uns doch auch mal dazu bringen, ein Spiel nicht weiter zu spielen. Toll sind die kleinen Ausnahmen, die wir manchmal finden und die wir bis in alle ungeschützten Tiefen ausloten. Fazit bleibt: Das queere Computerspiel muss erst noch gemacht werden und die Prinzessin spielen wir nicht.

Download (mp3, 75,5 MB)

Musik: Dancig – Tetris RMX

Link: Die gaygamer und ihre History of gay rights in Computerspielen

Link II, und wir schwören! wir haben das eben erst gesehen! That’s Gay zu Computerspielen.

Who Cares? Open Space in Berlin

Die Berliner_innen, die im März die Who Cares?-Veranstaltung zu queer-feministischer Ökonomiekritik organisiert hatten, machen weiter:

“Who Cares? Wie weiter?”
Komm zum open space am 20. Juni 2010 ! – Feminists — We’re Calling You!

Ökonomiekritik und Queerfeminismus war die Schnittmenge des dreitägigen Diskussions – und Vernetzungsevents vom 4.-6. März 2010 in Berlin-Neukölln. Das Event war in dem bisher anderthalb jährigen Prozess nur ein Zwischenstop und nun geht es weiter!

“Who Cares? Wie weiter?”

ist die Frage zu der wir alle interessierten Menschen (alle Geschlechter/all gender) einladen wollen. Was euch interessiert? Welche Ideen ihr habt? Ideen zu dem “Wie weiter?” Themen zu denen ihr euch austauschen/arbeiten wollt? Zu all dem eignet sich ein Open Space.

Nach einem kurzen Rückblick auf den bisherigen anderthalb jährigen Prozess und auf das Event, haben alle Beteiligten die Möglichkeit ihre Themen und Fragen einzubringen. Wir werden uns dann mehrfach in Kleingruppen und auch in der großen Gruppe dazu austauschen und Punkte und Ergebnisse immer wieder zusammentragen. Durch den Tag wird uns eine open space — Moderatorin begleiten. Für Kekse und Getränke ist gesorgt.

Ökonomiekritik und Queerfeminismus: Worum kann es da gehen? (…)
Wir hoffen, wir konnten eure Neugierde und euer Interesse wecken. Wir sehen uns am Sonntag den 20. Juni von 15 — 20 Uhr im f.a.q. Jonasstr. 40 in Neukölln.

Infos: http://feministische-oekonomiekritik.org/

20 Jahre Jenseits der Geschlechtergrenzen

20 Jahre “Jenseits der Geschlechtergrenzen” Jubiläumsparty
Samstag, 19. Juni 2010, 21 Uhr, Sternstraße 2 im Centro Sociale

Die AG-QueerStudies feiert 20 Jahre ‘Jenseits der Geschlechtergrenzen’. Anno 1990 – das Veröffentlichungsjahr von “Gender Trouble” – als studentisches Projekt an der Uni Hamburg gestartet, besteht die immer noch selbstorganisierte Vortragsreihe seit nunmehr zwei Dekaden. Damals wie heute geht es um kritische Interventionen in die Produktion von (Hetero-)Normalitaeten. Denn: Wir sind gekommen, um zu bleiben – und uns an den Verhältnissen zu reiben! Was für ein Anlaß zum Feiern! Mit queer-kulturellem Rahmen-Programm, Stößchen, (auch veganer) Torte und Tanz, am 19. Juni ab 21 Uhr im Centro Sociale.

Das – umfangreiche wie grandiose – Programm wird in Kürze auf der Seite der AG Queer Studies veröffentlicht.

Demonstration am 12.6.: Gegen das Bündnis der Kriegstreiber von Linkspartei und Hamas! Solidarität mit Israel!

Aufgrund der Ereignisse rund um die europäische Propaganda-Flotte, die gegen Israel gesandt wurde, findet am kommenden Samstag den 12. Juni 2010 und 13 Uhr eine Kundgebung vor der Zentrale der Partei „Die Linke“ statt. Ort ist das Karl-Liebknecht-Haus am Rosa-Luxemburg-Platz. Der vollständige Aufruf zur Demonstration findet sich auf der Website der Redaktion Bahamas.

Vortragseinladung 09.06.: S.Estes – Gay Citizenship, Military Service, and Civil Rights

Steve Estes, Associate Professor
Another American Dilemma : Gay Citizenship, Military Service, and Civil Rights
Mittwoch, 09. Juni 2010, 19ct, Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079

Durch verkettung günstiger Umstände können wir Euch einen Vortrag präsentieren, welcher unsere Reichweite sonst gesprengt hätte, Associate Professor Steve Estes von der Sonoma State University in Kalifornien präsentiert uns seine Forschungsergebnisse. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.

Der Referent zu seinem Vortrag:

flattr revenue & invites

Nachdem vor zwei Wochen eine große Flattr-Welle durch die deutschen Blogs und Podcasts schwappte sind jetzt zum Monatswechsel erste Ergebnisse eingegangen. Ich finde es ganz gut, dass verschiedene Blogs über ihre Flattr revenue berichten und schließe mich in der Stunde der Wahrheit an: 11,82 Euro hat mir der Flattr Button eingebracht. Genug, um einen Anteil für die Serverkosten zu leisten und ein paar Flaschen Hackerbrause für die nächste Nrrrdz Folge. Auf der Ausgabenseite stehen 5 Euro, die ich auf 10 Beiträge in anderen Blogs verteilt habe. Ich denke, das werde ich demnächst mal erhöhen.

Zwei Invites für flatter habe ich derzeit noch. Meldet euch, wenn ihr Bedarf habt und für die Sachen was spenden wollt, die ihr so konsumiert.

Chistian Schultz: Erziehung zur Eigenverantwortung

In unserer Podcastreihe bleiben wir beim Thema Erwerbslosigkeit. Christian Schultz (Dipl. Psych., Soz.Päd.) leitet die Solidarisch-Psycho-Soziale-Hilfe (SPSH), eine Beratungsstelle für Erwerbslose, und war Lehrbeauftragter bei unser Partnerinitiative “Menschenbilder in der Psychologie”. In seinem Vortrag “Erziehung zur Eigenverantwortung – wie Erwerbslose neoliberal regiert werden” bezieht Schultz die foucaultschen Überlegungen zu neoliberaler Gouvernementalität auf die Hartz-Gesetze. Er zeigt, wie Erwerbslose in diesem Rahmen zu Unternehmer_innen ihrer Selbst erzogen werden, durchaus auch unter Einsatz von Sanktionsmaßnahmen.

[…]

Der Gaza-Gambit

Die Zeitungen können nicht behaupten, es hätte kein Material gegeben – als die mediale Wut sich auf Israel eingeschossen hatte, war durch die festgefahrene journalistische Logik im Vorfeld sicher gestellt, dass die IDF nicht zu Wort kommt. Unmittelbar nach den ersten Hetz-Artikeln rollte die Lawine von antisemitischen Kommentaren los. Wer tatsächlich interessiert gewesen war, hätte lediglich einen Blick in die Jerusalem Post werfen müssen. Dort war von Beginn an die weitaus schlüssigere Version zum Ablauf des Ereignisses veröffentlicht worden: Beim friedlichen Durchsuchen von mehreren unter üblicher ideologischer Flagge fahrenden Schiffen nebst dem Kompromissangebot des freien Geleites zum Hafen wurden die israelischen Soldaten auf einem Schiff in einen Hinterhalt gelockt, sie wurden dort von Beginn an aufs Heftigste attackiert und nachdem zweien von ihnen Waffen entwendet wurden musste das Schiff letztlich mit Gewalt erobert werden. Dabei starben 9 Menschen.

Berufspalästinenser auf dem rechten Weg …

Während vor 10 Jahren Israel von Linken noch u.a. wegen der Unterstützung der Türkei kritisiert wurde, ist man heute nicht zimperlich wenn es gegen Israel geht und demonstriert unter der Flagge derer die die Kurden wesentlich schlimmer unterdrücken als Israel seine Palästinenser (Mal ganz abgesehen von der Vernichtung und Vertreibung der Armenier unter eben diesem Banner).