spectacle

spectacle

caught up in the identity game

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where next columbus

Anothers hope, anothers game
Anothers loss, anothers gain
Anothers lies, anothers truth
Anothers doubt, anothers proof
Anothers left, anothers right
Anothers peace, anothers fight
Anothers name, anothers aim
Anothers fall, anothers fame
Anothers pride, anothers shame
Anothers love, anothers pain
Anothers hope, anothers game
Anothers loss, anothers gain
Anothers lies, anothers truth
Anothers doubt, anothers proof
Anothers left, anothers right
Anothers peace, anothers fight

Marx had an idea from the confusion of his head
Then there were a thousand more waiting to be led
The books are sold, the quotes are bought
You learn them well and then you‘re caught

Anothers left, anothers right
Anothers peace, anothers fight

Mussolini had ideas from the confusion of his heart
Then there were a thousand more waiting to play their part
The stage was set, the costumes worn
And another empire of destruction born

Anothers name, anothers aim
Anothers fall, anothers fame

Jung had an idea from the confusion of his dream
Then there were a thousand more waiting to be seen
You‘re not yourself, the theory says
But I can help, your complex pays

Anothers hope, anothers game
Anothers loss, anothers gain

Satre had an idea from the confusion of his brain
Then there were a thousand more indulging in his pain
Revelling in isolation and existential choice
Can you truly be alone when you use anothers voice?

Anothers lies, anothers truth
Anothers doubt, anothers proof

The idea born in someones mind
Is nurtured by a thousand blind
Anonymous beings, vacuous souls
Do you fear the confusion, your lack of control?
You lift your arm to write a name
So caught up in the identity game
Who do you see? Who do you watch?
Who’s your leader? Which is your flock?
Who do you watch? Who do you watch?
Who’s your leader? Which is your flock?

Einstein had an idea from the confusion of his knowledge
Then there were a thousand more turning to advantage
They realised that their god was dead
So they reclaimed power through the bomb instead

Anothers code, anothers brain
They‘ll shower us all in deadly rain

Jesus had an idea from the confusion of his soul
Then there were a thousand more waiting to take control
The guilt is sold, forgiveness bought
The cross is there as your reward

Anothers love, anothers pain
Anothers pride, anothers shame
Do you watch at a distance from the side you have chosen?
Whose answers serve you best? Who‘ll save you from confusion?
Who will leave you an exit and a comfortable cover
Who will take you oh so near the edge, but never drop you over?
Who do you watch

crass, penis envy, 1981

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Gendergraphien

Ringvorlesung | Montags, 18 – 20h | LMU München | HGB A 014

vorbeischauen? vorbeischauen!

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Veranstalter: Prof. Paula-Irene Villa, Lehrstuhl Soziologie der Geschlechterdifferenz, Institut für Soziologie, Ludwig-Maximilians-Universität München München

Gender und Körper gelten nicht mehr als objektiv gegebene, unverfügbare Tatsachen – weder in der alltäglichen Praxis noch (und erst recht nicht) in der wissenschaftlichen Reflexion und Forschung. Ob beim Gender-Tuning durch Botox-Spritze und plastische Chirurgie, bei der medialen Inszenierung metrosexueller Männlichkeit oder beim geschlechtersensiblen Karriere-Coaching: Allerorten bedienen sich Menschen ihres Körpers als Rohstoff und Ressource, um ihn gemäß normativer Imperative – ganz und gar freiwillig – zu gestalten. Diese Körper sind und werden immer auch geschlechtlich codiert. Im transdisziplinären Diskurs der Geschlechterforschung werden Geschlecht(s)Körper als Effekte des Tuns, Deutens und Sprechens verstanden und als solche in Bezug auf ihre Historizität und Normativität befragt sowie auf ihre Bedeutung für ökonomische, politische und kulturelle Prozesse. Eine Perspektive auf Geschlecht impliziert also auch eine Perspektive auf den Körper und vice versa. Gerade in der Verknüpfung dieser beiden Perspektiven liegt ein großes Potenzial.
Die interdisziplinäre Ringvorlesung ‚Gendergraphien’ nimmt dies zum Ausgangspunkt und stellt die Überlegungen namhafter Wissenschaftler/innen der LMU und des benachbarten – transalpinen – Raums vor. Diskutieren Sie mit uns über den kulturellen Naturkörper (oder den natürlichen Kulturkörper?) des Geschlechts.

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revolutionäre arbeit

die kommunisten von heute sollten statt im internet ins leere datennirvana zu schreiben von tür zu tür gehen und klingeln und fragen: »wissen sie was im kapital steht?«. mögliche antworten und antworten darauf:
»nein«. »das ist schade, könnten wir bei ihnen reinkommen und ihnen davon erzählen?«
»ja«. »wunderbar, man trifft heute nicht mehr viele menschen die auf marxes stimme hören, es wäre schön wenn wir hochkommen könnten und wir uns darüber austauschen könnten.«
aber nein die kommunisten sitzen lieber in ihren kneipen und ziehen über sich gegenseitig her und schlafen dann den nächsten tag bis mittags und murren dann am frühstückstisch mit nem kater rum.

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Dienstag, 20. Okrober 2009, 22 Uhr // Konzert mit dem Orxata Sound System

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Ja ihr seht richtig: Heute – am 20. Oktober – findet bei uns ein Konzert mit dem Orxata Sound System statt. Die acht Musiker_innen aus Valencia (Spanien) sind zur Zeit auf Europatour und standen gestern Abend vor unserer Tür. Da sie erst morgen wieder in Belgien spielen und den Abend heute noch in Frankfurt verbringen wollten, haben sie sich spontan entschlossen bei uns aufzutreten.

Musikalisch erwartet euch live Dub-, Elektro- und Drum‘n’Bass-Klänge, unterstützt von vier Sänger_innen, einer Trompete und einer E-Gitarre. Weitere Infos zur Band findet ihr auf orxatasoundsystem.net

Wir freuen uns jedenfalls auf den kurzfristigen Besuch und das Konzert! Beginn ist voraussichtlich 22 Uhr!

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Links vom 5. bis 17. Oktober 2009

Nach dem Klick!

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Samstag, 17.10.2009 // 21.30 Uhr: Calais-Soli-Barabend


Soli-Barabend

für die Betroffenen der Räumung des Flüchtlingscamps in Calais (Frankreich)
mit Film zum Alltag im Camp (22 Uhr)

Calais – Was denn das?

Calais ist eine französische Kleinstadt an der Küste zum Ärmelkanal. In und um Calais warten mindesten 2.000 Migrant_innen aus verschiedensten Ländern darauf, den Kanal nach England überqueren zu können. Die Kontrollen wurden in den letzten Monaten massiv verschärft. Am 22. September 2009 wurde der größte dortige „Jungel“ (Gebiet, in dem Migrant_innen ihre Unterkünfte errichtet hatten) gewaltsam mittels Polizei geräumt, die Unterkünfte zerstört und zahlreiche Menschen in Haft genommen.
Außerdem haben Großbritannien und Frankreich vereinbart, ein Abschiebelager in Calais zu errichten und zusätzliche finanzielle Mittel zur Grenzsicherung bereitzustellen. Momentan ist die Lage vor Ort weiter prekär und Solidarität und Informationsweitergabe wichtig!

Warum diese Veranstaltung?

Auf der Veranstaltung wird es die Möglichkeit geben, sich genauer mit der Situation in Calais auseinander zu setzen. Mittelpunkt dieser Auseinandersetzung wird ein Film sein, der in einem der Räume angesehen werden kann.
Vor allem geht es bei dem Soli-Barabend darum, etwas Geld zusammen zu bekommen, um die Migrant_innen, die durch die Räumungsaktion am 22. September ihre Unterkünfte und Zelte verloren haben, zu unterstützen.

Weitere Infos auf:
http://calaismigrantsolidarity.wordpress.com

http://no-racism.net/article/3099

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