spectacle

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Янка Дягилева

ich bin vom einschlafen nachmittags wiedererwacht und dachte ich muss mir jetzt die eine in deutschland gepresste platte von janka kaufen ( eine sibirische untergrund musikerin aus der udssr in den 80ern, man könnte es auch punk nennen), habe sie leider nicht gefunden. jedenfalls weiss ich das dort eine katze drauf ist. dafür habe ich aber das zusammengetragen:

»Janka Djagilewa, (geboren Jana Stanislavovna Djagileva, Russisch: Яна Станиславовна Дягилева, geboren am 4. September 1966, Tod 9. Mai 1991) war ein russischer Dichter und Musiker, bekannt für sein Engagement in der U-Rock-Szene, in Sibirien und der Sowjetunion am Ende des 1980 — Jahrhunderts und dem Beginn der 1990-Jahrhundert. Djagileva einer engeren Zusammenarbeit mit der Zeit Jegor Letova von Grazjdanskaja Oborona und spielten zusammen in der Band-Projekt Veliki Oktjabri.«

(quelle wikipedia norwegen)

On May 9, 1991, she left her home in the countryside where she lived with her family and disappeared. On May 17, she was found dead in the river Inya, probably committed suicide after long depression, although this version was never officially confirmed.«

(quelle wikipedia england)

webseite http://yanka.lenin.ru

musik zum laden: http://store.yanka.lenin.ru/mp3/

discogs: http://www.discogs.com/artist/Янка?noanv=1
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Verantwortlichkeit als verteiltes System

Google muss nach einem Gerichtsurteil die Identität einer anonymen Blogger.com-Userin weitergeben. Ihr Blog war dem Modell Liskula Cohen gewidmet, die sie dort u.a. als “skank” und “ho” bezeichnete. Cohen kann jetzt zivilrechtliche Schritte einlegen, wird dies aber Presseberichten zu folge nicht tun.1 In der feministischen Blogosphäre wurde in Redaktion auf das Urteil mal wieder einiges über Trolle, Belästigungen und Diffamierungen geschrieben, und zuerst wollte ich nur den Link zu Jessica Valentis Text über anonyme Trolls posten, aber das Thema verdient mehr Aufmerksamkeit.

Als Teil der Redaktion eines online Fanzines mit Community habe ich mich jahrelang mit dem Thema auseinandersetzen müssen. Es geht ja nicht nur um Trolle, die anonyme Wüteriche, mit denen eh niemand was zu tun haben will. Es sind auch Leute, die eigentlich zur “Community” gehören, aber manchmal einen “Humor” an den Tag legen, der nicht auszuhalten ist. Er hat in die immer gleichen rassistischen, sexistischen, behindertenfeindlichen (you name it) Kerben, soll provozieren, verletzt Leute und stabilisiert Machtverhältnisse. Die Seitenbetreiber_innen denken sich tausend Methoden aus, um mit diesem Problemen umzugehen. Problem Nummer 1: Moderation ist kompliziert und aufwändig, und gerade für Hobbyprojekte ab einer gewissen Größe kaum noch zu leisten. Problem Nummer 2: User_innen für alle Zeiten aussperren geht nicht. Problem Nummer 3: Gerichtich vorgehen will eigentlich niemand, denn auch das kostet Zeit und Geld, und überhaupt hatten wir uns das mit dem Internet so nicht vorgestellt. Es bleibt also schwierig, und dazu kommt: Andere Leute aus der “Community” solidarisieren sich, mit dem immer gleichen Argument, im echten Leben würde die Person so etwas doch nie sagen, ja noch nicht einmal denken. Und überhaupt: Meinungsfreiheit! Political Correctness! Zensur!
[…]

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Zitat des Tages – Jin Haritaworn

„Die Neuerfindung der deutschen Gesellschaft als „schwulenfreundlich“ geschieht durch die Verschiebung von Homophobie auf ihre Ränder, die sich spezifisch lokalisieren lassen. … Bilder v.a. schwuler Intimität spielen eine zentrale Rolle in der medialen Verbreitung eines neuen Diskurses über „migrantische Homophobie“.“

Jin Haritaworn (2009): Kiss-Ins und Dragqueens. Sexuelle Spektakel von Kiez und Nation. In: AG Queer Studies (Hrsg:): Verqueerte Verhältnisse. Intersektionale, ökonomiekritische und strategische Interventionen. Hamburg, S.53 u. 41.

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Poststrukturalistische Konsultationen – Slackline Theorie

Anwesende: Lilith, Frequenzen und Igittyvette
Szenerie: Ein großer Schreibtisch, davor ein Therapiesessel, auf dem Frequenzen an einer Gliederpuppe rumschraubt.
Heute hat mich Frequenzen besucht. Igittyvette ist im Bett.
Frequenzen: das Begehren ist reinstecken.
sagts und bläst ihren imaginären Phallus auf.
Frequenzen: Dein Vibrator hat gar keinen Ehrenplatz, ….
Frequenzen: Ich frage mich ob man die Slackline theoretisieren kann, eine Typologie? Vielleicht […]

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Update Felix Otto Fax Campaign/Addresses – Stop the Deportation!

Internet: http://thecaravan.org // Internet: http://thevoiceforum.org

Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Hamburg, 16. August 2009

English:
Solidarity with Felix Otto – Update of the Fax-Action

On Saturday, 15th August, there were actions of solidarity for the release
and deportation stop for Felix Otto in different German cities. Many
people signed faxes that will be sent to the internal ministery and the
foreigners‘ authority on Monday.

But the fax action for Felix Otto will not be ending with that. At least
till the 3rd of September because Felix Otto is acutely threatened by
deportation. Therefore keep on sending faxes to the internal ministery and
the foreigner’s authority in Saale-Orla-Kreis and demand:

Freedom for Felix Otto!
No deportation!
Abolition of residential obligation (Residenzpflicht)!

Letters to the Internal Minister and The Foerign Authority:
ProtestFax template english download –
http://thecaravan.org/files/caravan/Protestfax_Felix_Otto_en.pdf

An:
Innenminister Manfred Scherer
im thüringischen Innenministerium
Steigerstraße 24; 99096 Erfurt
Tel.: 0361/37 900; Fax: 0361/37 93 111

Kopie an:
Ausländerbehörde Schleiz / Landratsamt Saale-Orla-Kreis:
Telefon: 03663 – 488-540
Fax: 03663 – 488- 453

******
German:
Faxkampagne fortsetzen!!!

– Mehr als 200 Menschen unterschreiben bei der Kundgebung und den
Informationstischen in Wuppertal und Hamburg Protestbriefe für die
Freilassung von Felix Otto.
– Der Protest gegen die Abschiebehaft und die Doppelbestrafung des
Flüchtlings aus Kamerun wächst weiter.

An:
Innenminister Manfred Scherer
im thüringischen Innenministerium
Steigerstraße 24; 99096 Erfurt
Tel.: 0361/37 900; Fax: 0361/37 93 111

Kopie an:
Ausländerbehörde Schleiz / Landratsamt Saale-Orla-Kreis:
Telefon: 03663 – 488-540
Fax: 03663 – 488- 453

Fax template english download –
http://thecaravan.org/files/caravan/Protestfax_Felix_Otto_en.pdf

Musterfax deutsch download –
http://thecaravan.org/files/caravan/Protestfax_Felix_Otto_0.pdf
Fax template english download –
http://thecaravan.org/files/caravan/Protestfax_Felix_Otto_en.pdf

The VOICE Refugee Forum und die KARAWANE rufen zu höchster Wachsamkeit auf .
Die Faxprotestkampagne soll nach der konzentrierten Aktion am morgigen
Montag weiter auf höchstem Niveau geführt werden. Die Behörden und
Verantwortlichen für das Unrecht gegen Herrn Otto stellen sich trotz der
seit der Inhaftierung am 30. März laufenden Solidaritätskampagne taub. Die
Ausländerbehörde hat sich über die kamerunische Botschaft ein
Passersatzpapier zur Abschiebung besorgt, welches bis zum 03. September
gültig ist. Das Innenministerium Thüringen schweigt beharrlich und die
Ausländerbehörde Greiz und das Landratsamt Saale-Orla Kreis arbeiten
weiter daran, Herrn Ottos Leben zu zerstören.
Doch wissen wir, dass der massive Protest bei ihnen angekommen ist. Gerade
deshalb wird die Situation zugespitzter und der Gegner der Menschenrechte
unberechenbarer.

Wir erinnern hier an das nächtliche Kidnapping des togoischen Flüchtlings,
Alassane Moussbaou, im Januar 2006( http://no-racism.net/article/1548).
Er wurde entgegen der Zusagen der Behörde an seine Rechtsanwältin über
einen Abschiebetermin zu informieren, nachts um drei aus seinem Bett in
der Krankenstation des Gefängnisses Bützow gerissen und direkt zum
Flughafen gebracht. Die Geheimhaltung über die Nacht und Nebel Aktion der
Mecklenburger Behörden dauerte bis in den Nachmittag. Erst als Herr
Moussbaou außer Landes gebracht war, wurde der Rechtsanwältin Auskunft
gegeben.
Herr Moussbaou wurde in Togo durch die Sicherheitskräfte massiv bedroht
und mußte umgehend fliehen. Bis heute lebt er unter schweren Bedingungen
in einem Nachbarland Togos. Die Kritik und der Druck auf die
Landesregierung führte drei Monate später zu einem Abschiebestop nach
Togo.

Wir erinnern hier an diese Erfahrungen im Kampf gegen das Abschiebesystem,
um die Brisanz der Auseinandersetzung und die Skrupellosigkeit der
Abschiebebehörden allen UnterstützerInnen von Felix Otto deutlich zu
machen. Die Faxkampage soll zunächst bis zum 03. September so intensiv wie
möglich geführt werden. Auf alles was dazwischen passieren kann, sollen
wir vorbereitet sein, uns für Aktionen zu mobiliseren.

Freiheit für Felix Otto!
Keine Abschiebung!
Abschaffung der Residenzpflicht!

Mehr Information: www.thevoiceforum.org

KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Büro Hamburg, Brigittenstr. 5, 20359 Hamburg
Tel. 040-43189037
E-mail: free2move at nadir.org
Internet: http://thecaravan.org

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Dienstag, 18. August – 20 Uhr – »A tribute to tapes!«-Barabend

Früher – als wir noch nicht in ein paar Minuten hunderte mp3’s auf unseren iPod laden konnten – haben wir zahlreiche Studen damit verbracht, unsere Lieblingsmusik auf Kassetten zu kopieren. Liebevoll wurden die Titel ausgewählt und individuelle Mixtapes erstellt. Jetzt haben wir tief in den Sammlungen unserer alten Musikkassetten gewühlt. Die Besten gibt’s am Dienstag auf die Ohren.

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