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Queer Horror in Marburg

Im Rahmen einer vierwöchigen Veranstaltungsreihe (Filme – Vorträge – Parties) des traumakinos im Marburger g-werk wird in Kooperation mit CALIGARI – Deutsche Zeitschrift für Horrorstudien am 27./28. November 2009 ein Symposium zum Thema „Queer Horror“ stattfinden. Neben Filmaufführungen und Gesprächen mit Filmemachern soll in Vorträgen interdisziplinär die Verschränkung von „Queer“ und „Horror“ erörtert werden.

Ausführliche Infos unter: Caligari – Deutsche Zeitschrift für Horrorstudien
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4. November 2009, 19 Uhr // Zwischen staatlicher Repression und privaten Gewaltunternehmern: Gibt es sozial emanzipatorischen Widerstand im Nigerdelta?

Vortrag und Diskussion zum 14. Todestag von Ken Saro-Wiwa mit dem Afrika-Wissenschaftler und Journalisten Ruben Eberlein (Konkret, Jungle World, iz3w)
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Freitag, 6. November 2009, 20.30 Uhr // Wort&Klangbildstelle

Die Lesebühne Wort&Klangbildstelle versucht sein 2007 an verschiedenen Orten in Frankfurt (zuletzt im Club »Das Bett«) einen Freiraum für das gesprochene Wort zu schaffen, dass sich zwanglos mit anderen Medien verbünden darf, um spannende Hybrid-Poesie zu erzeugen. Die Wort&Klangbildstelle wird von dem Autor und (Poetry Slam) Veranstalter Dirk Hülstrunk und dem B-Poet (Ex Lesebühne »Salon Franco«) präsentiert.

mit B-Poet & Dirk Hülstrunk
Gäste: Kunst oder Unfall (Augusta & Kalle Laar, München) – Electronic Poetry Lounge

Kunst oder Unfall


Augusta


Kalle Laar

Die Auftritte des mittlerweile kultigen Duos Kunst oder Unfall bewegen sich zwischen Kitsch und Kool, zwischen Skulptur, weißem Rauschen, Noise und Melodie. In den live-performance Serien entsteht Hörkino, poetische Exkursionen, Mini-Opern. Ein Cocktail aus Elektronica, rarem obskuren Vinyl und Objekten des Temporären Klangmuseums und antiken Spielzeuginstrumenten aus dem sich die bewegliche Skulptur Kunst oder Unfall entwickelt. Kosmonautenstimmen, Tangofetzen, Walzertakte, Grillenzirpen, Funny Groves, Dubs, Beats, Stimme und Lyriks werden die grauen Mauern des Klapperfelds mit neuem Sinn & frischen Klängen erfüllen. Es ist eine seltene Gelegenheit Augusta und Kalle Laar in Frankfurt zu erleben, da sie sich sonst zwischen München, Wien und zahlreichen Kunstprojekten und Festivals im Ausland bewegen.

Weitere Infos auf www.kulturnetz-frankfurt.de und www.kunstoderunfall.de

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zum 25. November: Internationaler Tag gegen Gewalt gegen Frauen

Zentrales Aktionswochenende

am 27.-29.11.09 in Frankfurt am Main

Der Internationale Tag gegen Gewalt gegen Frauen wurde erstmals 1981 von Feministinnen aus Lateinamerika und der Karibik ausgerufen. Sie erinnerten an die Schwestern Patria Mercedes, Minerva und María Teresa Mirabal, die 1960 in der Dominikanischen Republik aufgrund ihres Widerstandes gegen die Diktatur verschleppt, vergewaltigt und ermordet worden sind und zu Symbolfiguren des Widerstands wurden. Die vierte Schwester Dedé hatte überlebt und konnte über den Kampf und das Leben der Schwestern berichten.

Das Aktionswochenende in Frankfurt wird vom „Üri“ ausgerichtet, einem überregionalen Bündnis von autonomen feministischen FrauenLesben und FrauenLesbenTrans Gruppen, die sich seit 2003 regelmäßig treffen. Bereits 2005 hatte das Üri ein Aktionswochenende zum 25. November von verschiedenen feministischen Gruppen in Hamburg koordiniert. Schwerpunkte waren Proteste gegen rassistische und sexistische Diskriminierung und Ausbeutung von Frauen wie z.B. in den Zulieferfirmen von Tchibo und H&M und bei der ungleichen Gesundheitsversorgung von Flüchtlingsfrauen. Bei allen Aktionen ist es dem Üri ein Anliegen, sowohl theoretische als auch praktische Nadelstiche gegen das Patriarchat zu setzen.

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Radiotermine im November

Aufgrund eines kurzfristigen Unglücksfalls steht das Programm für die kommenden Sendungen auf Radio FSK leider nicht in der gewohnten Voraussicht fest. Nur soviel:

  • Die Sendungen finden regulär statt (02.11.2009, 16.11.2009, …; jeweils 14:00-15:30)
  • Kommenden Montag (02.11.2009) senden wir den Vortrag von Kristina Reiss am 08.07.2009 (sollte unser Archiv Lücken aufwiesen und der Vortrag bereits gesendet worden sein, schickt uns bitte eine Mail)
  • Ergänzend empfehlen wir den ebenfalls zur Jugendarbeit gehaltenen Vortrag von Olaf Stuve (Script auf dieser Seite)
  • Wir halten Euch auf diesem Wege auf dem Laufenden

Zum Vortrag:

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Mittwoch: Bridge Markland

Bridge Markland
Mein Leben und meine Verwandlungen
Mittwoch 04.11.2009, 19:15, Von Melle Park 5 (”Wiwi Bunker”) 0079

Betrachtet Euch hiermit als herzlich eingeladen zum Vortrag im Rahmen unserer Vortragsreihe “Jenseits der Geschlechtergrenzen”. Zu Gast ist die Berliner Tanz-Theater-Performance-Lebens-Künstlerin Bridge Markland, die uns einen Anekdoten- und Videobeispiel-gespickten Vortrag über ihre Tätigkeit hält. Wir erwarten ein extrem unterhaltsames, wie erkenntnisreiches Erlebnis. Die Künstlerin zu ihrem Vortrag:

“In meinem Vortrag berichte ich auf lebhafte und unwissenschaftliche Weise aus meinem Leben und meiner Praxis als darstellende Künstlerin. Wie verschiedene Recherchen, Erlebnisse und Anekdoten zu entscheidenden Performances führten. In meinem Werk setze ich mich vermehrt mit Transgender Verwandlungen und klassischer deutscher Literatur in Wiederspiegelung von Popmusik auseinander. Ich zeige Ausschnitte aus meiner berühmtesten Verwandlungsperformance live im Vortragsaal und berichte zwischendurch von deren Entstehungsgeschichte. Im Anschluss an den Votrag können Fragen gestellt werden

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Hugs and Kisses Soliparty am 14.11.2009 in Berlin

Am 14.11. gibt es im Berliner Lux eine Soliparty für die Hugs and Kisses – Tender to all Gender.

Ca. ab Mitternacht darf mensch sich auf dysfunktionale Gender Expression Performances von La Rosenfeld, Les Margaux, Timi Mei Monigatti, Spicy Tigers On Speed, Late Nights In Squat Bars freuen. Danach ist Party angesagt mit Dirty Bastard Electro der DJanes Metzgerei und Tina Pornflakes.

Mit 4€ ist mensch dabei und unterstützt eines der coolsten Magazine, die es gibt.

Ort: Lux, Schlesische Str. 41

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Pressekonferenz zum Manifest „Not in our name, Marke Hamburg“

Pressekonferenz zum Manifest „Not in our name, Marke Hamburg“
Mit Ted Gaier (Die Goldenen Zitronen), Melissa Logan (Chicks On Speed), Rocko Schamoni, Tino Hanekamp (Uebel & Gefährlich)

Moderation: Christoph Twickel, Journalist
Donnerstag, 29. Oktober, 12:00 Uhr
Gängeviertel / Treffpunkt Valentinskamp 39
Liebe Medienvertreterinnen und -vertreter,
es war an der Zeit, einmal etwas Grundsätzliches zum Selbstverständnis
Hamburgs als „Unternehmen“ und „Marke“ zu sagen – und zu der Rolle, die
die „Kreativen“ darin spielen. Aus der Debatte zwischen einigen
Hamburger Kulturschaffenden ist das Manifest „Not in our name, Marke
Hamburg“ entstanden. Über den Wirbel, den dieser Text bereits vor der
Veröffentlichung ausgelöst hat, sind wir selbst ein wenig überrascht.
Offensichtlich hat er einen Nerv getroffen. Wir haben das Manifest vor
zwei Wochen ein paar Kolleginnen und Kollegen aus der Musik- und anderen
kreativen Branchen geschickt, mit der Bitte, es zu unterzeichnen.
Anderntags waren unsere Email-Postfächer überfüllt mit enthusiastischer
Zustimmung – und der Support hat bis heute angehalten. Die Liste der
Unterzeichnerinnen und Unterzeichner umfasst u.a. mittlerweile fast das
komplette Who-is-Who der Hamburger Musikszene.

Wer unterzeichnet hat, erfahren Sie am Donnerstag auf der
Pressekonferenz – einige der Unterzeichner haben sich außerdem bereit
erklärt, persönlich ein Statement dazu abzugeben und Ihre Fragen zu
beantworten. Einzelinterviews im Anschluss an die PK sind möglich.

Wir halten die Pressekonferenz bewusst im Gängeviertel ab. Zum einen
steht dieser Ort derzeit wie kein zweiter für die Initiativen und
Proteste, die Hamburg nicht länger der Finanzbehörde und der von ihr
umworbenen Investoren überlassen wollen. Zum anderen zeigt sich dieser
Tage im Gängeviertel geradezu beispielhaft, wie nichtig das
Marketing-Gerede vom „Kreativstandort Hamburg“ ist, wenn die Stadt
Immobiliengeschäfte machen will.

Die Pressekonferenz findet am Vortag der „Recht auf Stadt“-Benefiz-Gala
am 30. Oktober im Uebel & Gefährlich statt, die wir mit unserem Manifest
ausdrücklich unterstützen. Nähere Informationen dazu unter
http://www.uebelundgefaehrlich.com/index.php?toggle=home&id=1003

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