Tagging-Archive: queer


Veranstaltungsreihe „Geister der (Haus)Arbeit. Zur Verschränkung von Feminismen und Migration“ in der W3

Liebe Freund*innen der AG Queer Studies,
unsere Vorlesungsreihe für das Wintersemester ist abgeschlossen.
Wir freuen uns aber sehr, für die Zeit zwischen den Semestern auf folgende Veranstaltungsreihe hinzuweisen:

Was hat es sich seit der „Lohn-für-Hausarbeit“-Debatte in den 70ern verändert? Hat die Lohnarbeit die gewünschte emanzipative Wirkung für Frauen erzielt?
 Die Doppelbelastung durch Erwerbs- und Hausarbeit zwingt viele Frauen zum Verzicht auf Lohnarbeit. Häusliche Arbeit und der ganze Komplex von Tätigkeiten, die unser Leben reproduzieren, genießen nach wie vor geringe gesellschaftliche Wertschätzung. Doch wie sieht die Hausarbeit heute aus? Was bedeutet die Neuordnung der Hausarbeit? Wer steht heute noch und wo am „Spülbecken“ und welcher Küche?


hs56 wir wollen jetzt auch mal was sagen

Äh, wir podcasten mal wieder, ist ja auch eine Weile her… es hatte uns verschlagen, was wir kurz versuchen, fadenscheinig zu erklären. Danach versuchen wir den verlorenen Podcaster_innen-Verve vorsichtig wieder anzugehen und richten den in die Monate gekommenen Blick auf das filmische Ereignis des Jahres in Hamburg: Die Lesbisch Schwulen Filmtage. Zuletzt besucht im Oktober 2014 ist unsere Erinnerung vielleicht nicht mehr ganz so frisch, dafür bar jeder Romantisierung und umso schärfer für die wirklich wichtigen Informationen. Wir diskutieren die politischen Skandale, die Nebenveranstaltungen und natürlich alle Filme des Festivals. Viel Spaß beim Nachgucken!

https://ia601408.us.archive.org/28/items/HeiterScheitern/hs_56.mp3

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Vortragseinladung 2014-11-26: “Mehr ist mehr”

Robin Bauer
“Mehr ist mehr”: Intensität und Überfluss in (nicht-monogamen) queeren BDSM-Beziehungen
Mittwoch 26.11.2014, 19:15, Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079

Dr. Robin Bauer ist Dozent an der DHBW, Fakultät Sozialwesen in Stuttgart.

Aus dem Abstract


Vortragseinladung 2014-10-29

Muriel Aichberger
Progressive Männlichkeiten : von der Hegemonie zur Intersektionalität
Mittwoch 29.10.2014, 19:15, Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079

Muriel Aichberger, Kunstwissenschaften & Philosophie, freie*r Vortragende*r und queere*r Aktivist*in, München trägt vor zu

Hegemoniale Männlichkeit wird von vielen als Grundlage für Herrschaftsstrukturen gesehen und daher wird Männlichkeit oft generell abgelehnt. Dass Männlich keit aber nicht nur eine Form hat und dass diese Formen wichtige politische Handlungsmöglichkeiten bieten, wird in diesem Vortrag herausgearbeitet. Was ist ein “moderner” Mann und welche Möglichkeiten hat er?

flattr this!


Huber: Politik, Theorie, Aktivismus im B_ORDERLAND

Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenDen Einführungsvortrag in queere Theorie & Praxis übernahm im Sommersemester 2014 Dr. Marty Huber aus Wien, Theater-, Film- und Medienwissenschaftler_in, queere Aktivist_in, Kulturarbeiter_in und kulturpolitische Sprecher_in der IG Kultur Österreich.

Aus dem Abstract

Wenn wir “Queer” als einen Ort kollektiver Auseinandersetzung verstehen wollen, braucht es ein kritisches Befragen der eigenen Geschichte/n.

Ausgehend von den Stonewall Riots, die bis heute als eine der Referenzen für LGBTIQ Bewegungsgeschichte dienen, betrachtet Marty Huber den öffentlichen Raum als einen, der von verschiedenen Ordnungen, Grenzen und Überschreitungen durchzogen ist. In der Lecture/Performance “B_ORDERLAND” untersucht sie das Potential queerer Ansätze, um Teil einer sich verknüpfenden, verwobenen Bewegung zu werden. Eine Bewegung, die sich nicht nur normativen Sexualitäten verweigert, sondern sich selbst als Komponente von antirassistischen No B_ORDER-Kämpfen begreift.


Vortragseinladung 2014-10-15: Einführung in queere Theorie und Praxis

Sandra Laczny
Que(e)ry the Norm: Eine Einführung in queere Theorie und Praxis
Mittwoch 15.10.2014, 19:15, Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079

Diesen Mittwoch beginnt das neue Semester mit einer neuen Einführung in queere Theorie & Praxis, dieses mal von der als Sanczny bekannten Bloggerin und Netzaktivistin Sandra Laczny aus Wasserberg (Kr.Heinsberg).

Aus dem Abstract

Queer ist kein Synonym für lesbisch und schwul oder LGBT. Aber was genau ist “queer”? Wieso verschließt es sich so hartnäckig der Festlegung, was es eigentlich sein will? Was ist Queerfeminismus und was will er erreichen? Ein Versuch einer Einführung in eine Bewegung und ihre Agenda, die Stärken und Risiken einer Verhandlung von Normabweichungen jenseits essentialistischer Bezüge und über Geschlecht und Sexualität hinaus. Eine notwendigerweise unvollständige Antwort darauf, wie Queer Theory gängige Vorstellungen von Geschlecht und Begehren zerlegt und nicht vollständig wieder zusammengesetzt hat.


Vortragseinladung 2014-07-11: Religion, Secularity and Queer Critique

Achtung! Der Vortrag muss leider abgesagt werden!

Nikita Dhawan
The Empire Prays Back: Religion, Secularity and Queer Critique
Freitag 11.07.2014, 19:15, Allende Platz 1 (“Pferdestall”) 250

Prof. Dr. Nikita Dhawan ist Juniorprofessur für Politikwissenschaft, Schwerpunkt Gender / Postkoloniale Studien im Exzellenzcluster “Die Herausbildung normativer Ordnungen” an der Goethe-Universität zu Frankfurt/Main. Sie schließt unser highlightreiches Sommersemester mit folgendem Thema:

The past decades have been ones of unprecedented sociocultural and legal gains for queer politics. But these achievements have been accompanied by a severe critique of the imperialist agenda of global gay politics. The employment of gender and sexuality as alibis for legitimizing violence against religious groups, especially Muslims, has opened up fundamental questions regarding the future of queer emancipatory politics.


Vortragseindung 2014-06-25: Fat Transgressions

Nina Mackert
Fat Transgressions: Körperfett, Geschlecht und Befähigung in den USA der Progressive Era
Mittwoch 25.06.2014, 19:15, Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079

Nina Mackert ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Nordamerikanische Geschichte der Universität Erfurt, hat einen QueerAG Hintergrund und wer tatsächlich noch Argumente braucht sich diesen Vortrag anzuhören höre Beiträge mit ihr auf FRN zu 50er Jugend und Das essende Subjekt.

Aus dem Abstract


Vortragseinladung 2014-06-18: Glee (Teil 2)

Andrea Rick
“Because of the layers? – Because of the layers.” : Lesarten der Fernsehserie ‘Glee’ (Teil 2)
Mittwoch 18.06.2014, 19:15, Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079

Andrea Rick (M.A.) ist freischaffende Kulturwissenschaftlerin (u.a. Amerikanistik) in Hamburg und wird Freund*innen der AG Queer Studies u.a. durch einen Femmness Workshop oder vorherige Vorträge bekannt sein. Zu diesen zählte auch der gleichnamige erste Teil ihrer Ausführungen zur Serie “Glee”.

Dieser Vortrag dürfte zwar auch ohne Kenntnis des ersten verständlich sein, aber kann Montag, 16.06.2014 ab 14:00 auf Radio-FSK nachgehört werden (in Hamburg über Antenne auf 93,0, in Hamburg und Umgebung über Kabel 101,4, weltweit über Livestream).


fiber #24 | Boykott | 28.6.14 | rhiz

fiber_fest_24.jpg

Die neue fiber ist da! Das will gefeiert werden!

Am Samstag, 28.06.2014, ab 20:00 Uhr
rhiz
| Gürtelbogen 37, 1080 Wien, bei der U-Bahnstation Josefstädterstraße (http://rhiz.org/)

Lesung – Perfomance – Konzert – Tombola – Auflegerei
Eintritt: 5 Euro inkl. einer druckfrischen fiber

Das aktuelle Schwerpunktthema “Boykott” beleuchtet aus einer queer_feministischen Perspektive das eigene Konsumverhalten, gesellschaftliche Normierungen, binäre Geschlechterordnungen, (hetero-)normative Beziehungen und dessen Boykott. Doch die fiber und ihre Autor_innen boykottieren nicht nur. Im aktuellen Heft finden sich auch Porträts interessanter Projekte, wie den Sprachleitfaden der AG Feministisch Sprachhandeln aus Berlin, das queer-feministische Label unrecords aus Wien oder das Zine Die Krake. Auch der Dialog darf nicht fehlen und so gibt es Interviews zu Texten, Musik und eco-feminism, diesmal mit Hélène Cixous,  Peaches und Annie Sprinkle.


Mittwoch beim ZeDiS: Queere Kritik an Diversity

Als Kooperationspartner*in des Zentrums für Disability Studie hatten wir die Freunde, einen Beitrag für UniVision 2020: ein Lehrhaus für Alle – Perspektiven für eine barriere- und diskriminierungsfreie Hochschule zu schreiben. Der Sammmelband wurde von Lars Bruhn und Jürgen Homann herausgegeben, ist 2013 im Centaurus-Verlag (Freiburg) erschienen und hier auch als PDF verfügbar. In der Vortragsreihe “Behinderung ohne Behinderte!? Perspektiven der Disability Studies” wird Mit-Autor Olaf Wachenhausen unseren Beitrag an diesem Mittwoch vorstellen.

Olaf Wachenhausen:
Queere Kritik an Diversity – und was sich sonst noch alles ändern muss …
Mittwoch, 21.05.2014 16:30 Uhr, Edmund-Simers-Allee 1 Ost (“rechter Flügelbau des Uni-Hauptgebäudes”)