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Donnerstag, 11. November 2010, 20.00 Uhr // Filmvorführung »2 Balkone«

Nach dem Warschauer Aufstand im Jahr 1944 nahmen die deutschen Besatzer 160.000 Menschen der Stadt gefangen und verschleppten sie in Arbeits- und Konzentrationslager. Einige von ihnen kamen in das Konzentrationslager »Katzbach« in Frankfurt, wo sie in den Adler­werken Zwangsarbeit leisten mussten. Der Dokumentarfilm »2 Balkone« von Andrzej Falber lässt die Überlebenden an historischen Orten in Warschau und Frankfurt zu Wort kommen, unter ihnen auch vier ehemalige Häftlinge des KZ »Katzbach«.

Anschließende Diskussion mit Friedrich Radenbach (Claudy-Stiftung)

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Die Zukunft von Gestern

Vielle werden schon bei twitter oder nerdcore auf die Doku “Richtung 2000 – Vorschau auf die Welt von morgen” gestoßen sein. Das ZDF zeigte 1972 eine Zukunftsvision, in der die Welt stark von Technik bestimmt ist, die Umwelt wieder sauberer und die Computer immer noch mit Lochkarten arbeiten. Nach der Hälfte der ca. 30-minütigen Sendung endet die Vorschau auf das Jahr 2000 und wir sehen eine Bestandsaufnahme über die gesellschaftlichen Probleme, die 1972 als Ausgangslage für die Zukunft wahrgenommen werden: Umweltverschmutzung, Krieg, Nahrungsmittelüberproduktion und sich verändernde Rollenmuster von Mann und Frau. Apropos: Achtet mal darauf, was für Leute in der Zukunftsvision in diesem Zug sitzen und zusammen mit Herrn B. zur Arbeit pendeln. Die Sendung gibt viel Stoff für Gespräche und zum Nachdenken über die Zukunft, die wir vor zehn Jahren erlebt haben.

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Freundliche Übernahme: NoBNQ stellt Konzept vor

Es tut sich was in der Nachbarschaft jenseits der Reeperbahn. Die Interessengemeinschaft NoBNQ hat eine Broschüre (PDF) vorgelegt, in dem sie ein tolles Konzept für die Übernahme und soziale Neugestaltung und Nutzung des Bernhard-Nocht-Quartiers in St. Pauli Süd vorstellen. Genossenschaftliche Wohnungen sind ebenso eingeplant wie eine kreative Nutzung der Gewerberäume für den Stadtteil, in denen beispielsweise das Stadtteilarchiv, der Hafenbasar, eine Kantine und ein Fab Lab Raum finden sollen.

Das besondere am vorgelegten Konzept ist, dass es nicht nur tolle Ideen, sondern auch einen Finanzierungsplan enthält. Jetzt müssen sich die Behörde und die Eigentümer Köhler und von Bargen dazu verhalten. Die taz hamburg schreibt heute, dass die Sprecherin der Stadtentwicklungsbehörde eine Förderung über das Rahmenprogramm für integrierte Stadtentwicklung (RISE) nicht für möglich hält. Ich habe aber den Eindruck, dass die Stadt aufgrund der vielfältigen Proteste Rund um Gängeviertel, NoBNQ, Frappant und co. viel zu sehr unter Druck steht, um sich das nicht noch mal ernsthaft überlegen zu müssen. Die Lektüre der Broschüre lohnt sich in jedem Fall, wie auch schon die nachfolgende Presseerklärung deutlich macht.

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18. November 2010, 20 Uhr // Konzert: Skäerbaqt (live)

Donnerstag, 18. November 2010 | 20 Uhr

Skäerbaqt (live)

Musik in einem Raum mit über 115 jähriger Vergangenheit geprägt von Leid & Unterdrückung. Musik in einem Raum der heute Freiraum für Kultur bietet & die Solidarisierung mit der Initiative »Faites votre jeu!«. Musik für die Zukunft des Klapperfelds vom frei improvisierenden ambient-industrial-dada Duo Skäerbaqt aus Leizig/Frankfurt.

Eintritt frei. Spenden ok.

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Robert McRuer: Crip Theory

Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen

Nach einer kleinen Pause melden wir uns heute mit einer neuen Podcastfolge zurück. Im Januar 2010 hatten wir die große Freude, Robert McRuer bei unserem Workshop Queer Meets Disability begrüßen zu dürfen, den wir zusammen mit dem Zentrum für Disability Studies veranstalteten. Robert McRuer ist Professor für English in Washington. 2006 veröffentlichte er seine Monographie “Crip Theory. Cultural Signs of Queerness and Disability”. Um das Verhältnis von Queer Studies, Disability Studies und den Begriff Crip/Krüppel geht es auch in seinem Vortag, der in englischer Sprache gehalten und vor Ort gedolmetscht wurde. Als Mitschnitt liegt die englische Version vor.

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Vorlesungsreihe in Halle

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg findet dieses Semester zum dritten Mal die interdisziplinäre Vortragsreihe que(e)r_einsteigen mit Vorträgen von Heinz-Jürgen Voß, Katharina Morawek, Lann Hornscheidt, Katharina Schramm und Barbara Duden statt. Mehr Infos und Mitschnitte der letzten Vortragsreihe gibt es auf der Website.

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Podcast: Homo Historicus

Gerade höre ich die dritte Folge von homo historicus. Der Podcast über “Vergangenes, Geschichte und Erinnerungen” wird von Frank Beutell (@frellpumpkin) gemacht, der in Marburg Politikwissenschaft studiert. In jeder Folge gibt es ein ausführliches Interview mit einem_r Wissenschaftler_in über Fachthemen wie Staatenlosigkeit, die Wende 1989 oder Erinnerungspolitik. Leute, die Podcasts à la CRE mögen, sich für geschichts- oder politikwissenschaftliche Perspektiven interessieren und die ein manchmal etwas professoraler Ton nicht abschreckt sollten sich homo historicus anhören.

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hs25 das optimal-ideal der wissenden körper in der populärpolitik

Voll wissenschaftlich geht es in unser drittes Jahr!
Nachdem wir in Prag ordentliche Queer-Theoretiker_Innen WissenschaftsScheiternde waren, nehmen wir uns das Thema queer und Wissenschaft vor und betreiben – im guten Anschluss an feministische Wissenschaftskritik – queere Konferenzkritik. Da geht es um Ausschlüsse, Ignoranz, Reflexion und das Glück, in Hamburg Gender und Queer Studies (R.I.P.) studiert zu haben. Marlen macht uns endlich mal wieder den Erklärbär und wir können am Ende noch mit dem großen Missverständnis über Queer Theory aufräumen – wir lösen nicht nur Geschlechter, sondern schließlich und endlich ALLES auf.
Das wird man doch wohl noch machen dürfen.

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