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Radio im April

Wie Euch nicht engangen sein dürfte senden wir an jedem 1. und 3. Montag 14-15:30 Uhr Vortäge auf Radio FSK, deshalb hier der Hinweis auf übernächsten Montag, den 19.04.2010:

“(Selbst-)Stilisierungen inhaftierter ‘TerroristInnen’ :
Terrorismus als Widerstand? Männliche Weiblichkeit. Der hungerstreikende Geschlechtskörper” ist der Titel des im Januar 2010 gehaltene Vortrags von Dominique Grisard (PhD), wissenschaftliche Assistentin für Gender Studies an der Universität Basel. Ihre Dissertation widmet sich einer Geschlechtergeschichte des linken Terrorismus mit einem Schwerpunkt auf die Schweiz der 1970er Jahre und erscheint in im Herbst 2010 im Campus Verlag.

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hs19 gute laune

Angeregt durch uns selbst beschäftigen wir uns mit der guten Laune in Ismenland. Nachdem wir klären können, was uns schlecht gelaunt macht und ab wann wir überhaupt schlecht gelaunt wurden, wundern wir uns, warum wir eigentlich überhaupt noch lachen. Aber selber machen macht schön, die Rettung naht im diy, was auch für uns überraschend kommt. Wir schreiben, singen und tanzen gegen das gesellschaftliche Regenwetter und wenn wir nicht gestorben sind, dann meckern wir noch heute.

Download (mp3, 55,8 MB)

Musik: Lipstick – You ain’t no good

Link: tut_nur_so – menscheln 2.0

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Dominique Grisard – (Selbst-)Stilisierungen inhaftierter ‘TerroristInnen’

Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen“(Selbst-)Stilisierungen inhaftierter ‘TerroristInnen’ :
Terrorismus als Widerstand? Männliche Weiblichkeit. Der hungerstreikende Geschlechtskörper” ist der Titel des im Januar 2010 gehaltene Vortrags von Dominique Grisard (PhD), wissenschaftliche Assistentin für Gender Studies an der Universität Basel. Ihre Dissertation widmet sich einer Geschlechtergeschichte des linken Terrorismus mit einem Schwerpunkt auf die Schweiz der 1970er Jahre und erscheint in im Herbst 2010 im Campus Verlag.

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Was geht im LHC?

Ich hab ein schönes Erklärbärvideo in der Suppe gefunden, das zeigt, was im LHC des CERN so gemacht wird. Dabei kam mir die Frage, ob es eigentlich NUMBY-Proteste gibt, wenn Teilchenbeschleuniger gebaut werden.1

  1. NIMBY heißt “not in my backyard” und bezeichnet das Phänomen, dass Leute etwas als Problem wahrnehmen und dagegen aktiv werden, weil es in ihrem direkten Umfeld auftaucht. Da Teilchen unterirdisch beschleunigt werden, muss es in dem Fall “not under my backyard” heißen. Da hat Joël recht.

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Sonntag, 11.April 2010, ab 16.00 Uhr // »Saugemütlicher auskater_innen Nachmittag mit Konzert«

Saugemütlicher auskater_innen Nachmittag im Klapperfeld, bei gutem Wetter auch im Hof
…mit selbstgebackenem Kuchen und live-Mucke auf die Ohren von Krikela (antifolk/poesie punk)

Krikela – ein paar Stichworte: Antifolk und Hamburger Schule treffen Funny van Dannen und Team Dresch und erzählen sich was. Schonungslos ehrliche Texte, gepaart mit unverschnörkelter Gitarren- und Ukulelenmusik und kantigem Gesang. Traurigkeit mit hoffnungsgebender Selbstironie, komischer Humor, punkige Wut, verpackt in viel zu viele Silben pro Takt. Traurig, albern, witzig, kritisch, queer, echt.
You say: liedermaching, we say: DIE!!!
(myspace.com/krikela)

Kaffee und Kuchen ab 16h, Konzert gegen 18h

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Wikileaks: Zurück zur Relevanz

Wikileaks.org hat gestern ein amerikanisches Militärvideo veröffentlicht, in dem zu sehen ist, wie US Soldaten mehrere zivile, unbewaffnete Iraker töten. collateralmurder.com zeigt heftige Bilder eines asymetrischen Krieges, zu denen hoffentlich viel gesagt und geschrieben wird.

Die Leute von Wikileaks kümmern sich um eine Infrastruktur, die es ermöglicht, Dokumente auf ihre Authentizität zu prüfen und bei höchstem InformatInnenschutz der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dadurch versuchen sie auch, Journalismus zurück zu den relevanten Themen zu bringen. Bisher habe ich jedoch nicht den Eindruck, dass die Veröffentlichung des Videos das ausgelöst hat, was Daniel Schmitt, der zum Kernteam von Wikileaks gehört, in der aktuellen Küchenradio-Folge als Erwartung formuliert hat. Vielleicht wird sich das in Deutschland mit der angekündigen Veröffentlichung von 37 000 internen NDP-Emails ändern? Die amerikanischen Medien habe ich nicht so verfolgt, aber über Twitter laufen seit gestern Abend viele Links zum Thema ein.

Der Podcast mit dem Wikileaks Update von letzter Woche knüpft an eine zurückliegende Folge von Küchenradio mit Daniel Schmitt an, über die ich auch was geschrieben hatte. Beide eignen sich, um etwas über die Hintergründe des Projekts und die aktuellen Entwicklungen zu erfahren. In der neuen Folge geht es unter anderem auch um die Icelandic Modern Media Initiative. Zum gerade veröffentlichen Video hat das kotzende Einhorn einen Post mit Videos und Links, und bei Spreeblick hat sich Simon Columbus ausführlich mit dem Video und einigen Aspekten des asymetrischen Krieges, die darin deutlich werden, beschäftigt.

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Avantgarde/No Wave/Alles Konzert

Tip – Morgen, Mittwoch 7.April in der Roten Flora ab 21 uhr:

Ultralyd
No Wave aus Norwegen: repative rhythmen, spacige e-gitare und saxephone. So könnte krautrock heute sich anhören. Veröffentlichten schon auf load records und rune gramefon.

B-tong
Experimenteller ambient aus der schweiz. Benutzt besonders viele filmzitate in seiner musik. Veröffentlichungen auf verschiedenen internationalen labels.

Interstellar nightmare
Sind h. destruction und a. apparatus. machen experimenteller noise und kommen aus oldenburg. Tiefe töne und drums machen eine düstere Stimmung. Veröffentlichungen auf lo-fi sci-fi records.

Das elektrische Ich
Avantgarde. Zwischen no wave und punk. Kurz und knackig/krachig wie discharge. Stark beeinflußt von no trend.
„Das elektrisches Ich unterscheidet sich von anderen Iches in seiner strukturellen Ergiebkeit. Es ist in keinsterweise ein Verlierer im Gegensatz zum freudschen Überich. Das Surmoi steht jeden morgen auf und quietscht. Das elektrische Ich hingegen lässt es sein mit dem Liegen oder Aufstehen: ganz nach dem Motto: Fenster, Fenster(!) brauch ich nicht.“

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QueerFilmFest Rostock: Call for Films

Uns erreichte heute der Call for Films vom QueerFilmFest Rostock:

Liebe Filmschaffende, Künstler_innen, Kings, Queens & Queers,
in diesem Sommer findet in Rostock vom 29. Juli bis zum 31. Juli 2010 zum zweiten Mal unser unkommerzielles und unabhängiges QueerFilmFest statt. Hierfür suchen wir eure Filme! Jeder queere Film ist uns willkommen, gerne zu Themen wie Intersexualität, Trans*, Gender- nicht-konform und queer in Verbindung mit Migration, Illegalität, Klasse…
Wir würden uns freuen, wenn ihr euren Film persönlich in Rostock vorstellt und dem Publikum im Anschluss für ein Gespräch zur Verfügung steht.
Das QueerFilmFest wird in Rostock im Peter-Weiss-Haus stattfinden, einem linken Raum für freie Bildung und Kultur.
Im Rahmen des Festivals gibt es auch Raum für eure Dia-Shows, Ausstellungen, Vorträge oder Workshops. Bei der Abschlussparty am Samstag könnt ihr euch gerne mit euren Performances, Deko-Ideen und DJ-Skillz einbringen.
Für weitere Fragen sind wir unter der E-Mail-Adresse queerfilm@systemausfall.org erreichbar, unsere Website findet Ihr unter www.queerfilmfest.de

Wir freuen uns auf eure Beiträge!
Leitet diesen Aufruf bitte an alle Interessierten weiter!

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