dates

Es gibt kein Ende der Geschichte!

Im Rahmen von: Es gibt kein Ende der Geschichte! Bundesweite antinationale Demonstration und Aktionswochenende TOP-BERLIN.NET Rosa Perutz auf dem Workshop-Tag zu Scheitern und Zukunft des Kommunismus Gemeinsam mit dem Berliner Bündnis gegen die Wendefeierlichkeiten Rosa Perutz Workshop 2-teilig am 31.10.2009, 11-14 & 16:30-19:30 Uhr Krieg dem Deutschen Kunst! Zum aktuellen Umgang mit deutscher Geschichte in […]

Es gibt kein Ende der Geschichte! Weiterlesen »

Dienstag, 20. Okrober 2009, 22 Uhr // Konzert mit dem Orxata Sound System

[…]

Ja ihr seht richtig: Heute – am 20. Oktober – findet bei uns ein Konzert mit dem Orxata Sound System statt. Die acht Musiker_innen aus Valencia (Spanien) sind zur Zeit auf Europatour und standen gestern Abend vor unserer Tür. Da sie erst morgen wieder in Belgien spielen und den Abend heute noch in Frankfurt verbringen wollten, haben sie sich spontan entschlossen bei uns aufzutreten.

Musikalisch erwartet euch live Dub-, Elektro- und Drum‘n’Bass-Klänge, unterstützt von vier Sänger_innen, einer Trompete und einer E-Gitarre. Weitere Infos zur Band findet ihr auf orxatasoundsystem.net

Wir freuen uns jedenfalls auf den kurzfristigen Besuch und das Konzert! Beginn ist voraussichtlich 22 Uhr!

Dienstag, 20. Okrober 2009, 22 Uhr // Konzert mit dem Orxata Sound System Weiterlesen »

Samstag, 17.10.2009 // 21.30 Uhr: Calais-Soli-Barabend


Soli-Barabend

für die Betroffenen der Räumung des Flüchtlingscamps in Calais (Frankreich)
mit Film zum Alltag im Camp (22 Uhr)

Calais – Was denn das?

Calais ist eine französische Kleinstadt an der Küste zum Ärmelkanal. In und um Calais warten mindesten 2.000 Migrant_innen aus verschiedensten Ländern darauf, den Kanal nach England überqueren zu können. Die Kontrollen wurden in den letzten Monaten massiv verschärft. Am 22. September 2009 wurde der größte dortige „Jungel“ (Gebiet, in dem Migrant_innen ihre Unterkünfte errichtet hatten) gewaltsam mittels Polizei geräumt, die Unterkünfte zerstört und zahlreiche Menschen in Haft genommen.
Außerdem haben Großbritannien und Frankreich vereinbart, ein Abschiebelager in Calais zu errichten und zusätzliche finanzielle Mittel zur Grenzsicherung bereitzustellen. Momentan ist die Lage vor Ort weiter prekär und Solidarität und Informationsweitergabe wichtig!

Warum diese Veranstaltung?

Auf der Veranstaltung wird es die Möglichkeit geben, sich genauer mit der Situation in Calais auseinander zu setzen. Mittelpunkt dieser Auseinandersetzung wird ein Film sein, der in einem der Räume angesehen werden kann.
Vor allem geht es bei dem Soli-Barabend darum, etwas Geld zusammen zu bekommen, um die Migrant_innen, die durch die Räumungsaktion am 22. September ihre Unterkünfte und Zelte verloren haben, zu unterstützen.

Weitere Infos auf:
http://calaismigrantsolidarity.wordpress.com

http://no-racism.net/article/3099

[…]

Samstag, 17.10.2009 // 21.30 Uhr: Calais-Soli-Barabend Weiterlesen »

Montag, 12. Oktober 2009, 20.00 Uhr // Zur Kritik der Kunst

Während dieser Veranstaltung soll das Spannungsverhältnis zwischen Kunst und Politik diskutiert werden. Aus Anlass aktueller Vereinnahmungs versuche des Jahres 2009 im Sinne einer neuen deutschen Nationalkunst, stellt sich die Frage, inwiefern Kunst der politischen Kritik bedarf.

Ebenso ist zu fragen, unter welchen Bedingungen Kunst selber einen Beitrag zur Kritik bzw. zur revolutionären Veränderung der Gesellschaft leisten kann und was die einzelnen ProduzentInnen dazu beitragen können – und wo sich Verbindungen zu einer Politik auftun lassen, der es ums Ganze geht. Kerstin Stakemeier und Johannes Paul Raether organisieren zusammen mit anderen das antinationale ProduzentInnennetzwerk „Rosa Perutz“, die „Free Class FFM“ veranstaltet als Zusammenschluss von KunststudentInnen der HfG Offenbach und der HfBK Staedelschule Seminare und Veranstaltungen zur kritischen Kunstdiskussion und die antifa [f] macht in Frankfurt Politik ums Ganze und interessiert sich neuerdings auch für Kunst.
Mit Kerstin Stakemeier & Johannes Paul Raether von Rosa Perutz (Berlin), Free Class FFM (Frankfurt) und der antifa [f] (Moderation)

Montag, 12. Oktober 2009, 20.00 Uhr // Zur Kritik der Kunst Weiterlesen »

Rosa in Frankfurt

Zur Kritik der Kunst: 12.10.2009, 20.00 Uhr, Faites votre jeu, ffm Während dieser Veranstaltung soll das Spannungsverhältnis zwischen Kunst und Politik diskutiert werden. Aus Anlass aktueller Vereinnahmungs­versuche des Jahres 2009 im Sinne einer neuen deutschen Nationalkunst, stellt sich die Frage, inwiefern Kunst der politischen Kritik bedarf. Ebenso ist zu fragen, unter welchen Bedingungen Kunst selber […]

Rosa in Frankfurt Weiterlesen »

Zwei Videos über Frontex

Lief gerade in der ARD: Report Mainz – Krieg gegen Flüchtlinge.
Die EU-Grenzschutzagentur FRONTEX hat im vergangenen Jahr 5.969 Menschen auf See abgefangen und nach Afrika zurückgeschickt. Das berichtet das ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ heute Abend um 21:45 Uhr im ERSTEN. Die Abfangmanöver wurden im Rahmen der Operation „Hera 2008“ durchgeführt. Deutschland stellt für Frontex-Einsätze Bundespolizisten […]

Zwei Videos über Frontex Weiterlesen »

Dienstag, 6. Oktober 2009, 19.00 Uhr // »Grenzerfahrungen – No Boder Camp Lesvos 09«

Politischer Reisebericht zu Theorie und Praxis des EU-Grenzregimes und des »No-Border-Camps« auf Lesvos im August 2009 mit Bildern, Videos und Ouzo-Bar.

Begleitende Fotoausstellung von 1. bis zum 17. Oktober 2009
Fotoausstellung: Grenzerfahrungen – No Boder Camp Lesvos 09

[…]

Dienstag, 6. Oktober 2009, 19.00 Uhr // »Grenzerfahrungen – No Boder Camp Lesvos 09« Weiterlesen »

Wigstöckel vom 2.-4.10.2009

Es ist wieder soweit – das Wigstöckel Festival steht vor der Tür. Vom 2.-4. Oktober findet das große Transgender Event zum mittlerweile vierten Mal in Berlin statt.

Parallel zur Trans*Tagung sind diesmal Aktivist_innen des serbischen Kollektivs Queer Beograd mit Freunden aus Schweden und England zu Gast.

Das Festival startet am Freitag den 2.10. mit einer Podiumsdiskussion im Schwuz: Transphobie bekämpfen

Teilnehmer_innen: Aktivist_innen es serbischen Kollektivs Queer Beograd, Lambdaistanbul, GLADT, TransInterQueer und Transgender Europe

Der Samstag(3.10.2009) beginnt um 15Uhr mit einem Drag Workshop unter der Leitung von Toni Transit,Moritz G., Kaey. Anmeldung wird erbeten, ebenso ein Unkostenbeitrag von 5€, der aber auch den Eintritt zur abendlichen Show beinhaltet. Durchgeführt wird der Workshop bei TRIQ.
[…]

Wigstöckel vom 2.-4.10.2009 Weiterlesen »

Dienstag, 22.September – 20 Uhr – »A tribute to tapes! Vol.2«-Barabend und VoKü

[…]
Nach dem Super­erfolg vom letzten Monat greifen wir wieder tief in unsere Kassettensammlungen und spielen längst vergessene aber grandiose Mixtapes – authentisch vom Ghettoblaster.

Zudem gibt es diesmal ab 20h leckeres Essen der »Faites votre cuisine«: Thaicurry mit Reis

Dienstag, 22.September – 20 Uhr – »A tribute to tapes! Vol.2«-Barabend und VoKü Weiterlesen »

Buch & Kritik 09 – Veranstaltungsreihe zur Buchmesse in Frankfurt a. M.

1.) Mi., 14.10., 20 Uhr: „Dialektik und Kritik“ mit Lutz Eichler, Jens Meisenheimer und Stefan Müller (alle Frankfurt) im Café KoZ der Universität Frankfurt, Jügelstraße 1.

Marx sah den Fortschritt und Springpunkt seiner Kritik der politischen Ökonomie darin, die Frage nach dem Grund der dialektischen Existenz der Ware und der in ihr vergegenständlichten Arbeit nicht nur beantwortet, sondern überhaupt erst gestellt zu haben; in der Dialektik der Aufklärung machten Horkheimer und Adorno das Gelingen der Aufklärung davon abhängig, ob es dieser gelinge, sich durch Reflexion auf ihr rückläufiges Moment über sich selbst aufzuklären; gesellschaftskritische Potenz wurde Freuds Psychoanalyse unter der Voraussetzung zugebilligt, dass sie sich ihrer impliziten Dialektik bewusst werde und ihren Psychologismus kuriere.
Das Unternehmen der Kritik scheint mit dem der Dialektik auf eine bestimmte Weise liiert zu sein, auch wenn im Namen beider oft „ganz dialektisch“ das gerade Gegenteil betrieben wurde. Ob und wenn ja, was das D- und das K-Wort miteinander zu tun haben, diese Fragen werden zu beantworten versucht.

2.) Do., 15.10., 20 Uhr: „Deutschland, die Mullahs und das Atom“ mit Matthias Küntzel (Hamburg) im Gemeinderatssaal der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Westendstraße 43.

Die Zeitbombe tickt. Wird die internationale Staatengemeinschaft den iranischen Griff zur Bombe noch verhindern können? Berlin ist in dieser Auseinandersetzung besonders exponiert: Deutschland wurde gemeinsam mit den fünf Vetomächten des Sicherheitsrats mit den Iran-Verhandlungen betraut und ist besonders verpflichtet, einem Regime, das den Holocaust leugnet und Israel auslöschen will, entgegenzutreten. Gleichzeitig ist die Bundesrepublik bis heute der mit Abstand wichtigste Handelspartner und der bevorzugte Ansprechpartner der Mullahs im Westen.
Die besondere Beziehung zwischen Teheran und Berlin ist historisch bedingt, wie Küntzel anhand einer Fülle bislang unveröffentlichter Dokumente aus Archiven in Washington und Berlin in seinem Buch „Die Deutschen und der Iran. Geschichte und Gegenwart einer verhängnisvollen Freundschaft“ beweist. In einer spannenden Darstellung beleuchtet er die Rolle deutscher Unternehmen beim Aufbau der persischen Industrie, beschreibt die „Achse der Arier“ während des Dritten Reichs, erinnert an die Freundschaft zwischen Westdeutschland und dem Schah und analysiert das deutsch-iranischen Verhältnis von den Anfängen des Mullah-Diktatur bis zur Gegenwart.

3.) Sa., 17.10., 20 Uhr: „Der Wahn vom Weltsouverän – Zur Kritik des Völkerrechts“ mit Gerhard Scheit (Wien) im Café Kurzschlusz der Fachhochschule Frankfurt, Kleiststraße 5.
Im Anschluss Party zu 100 Jahre Tel Aviv mit DJ Guy Pary (Tel Aviv).

Der Weltsouverän ist „das Gegenteil jener versöhnten Vielfalt, die allein ein menschenwürdiger Zustand wäre“ (Adorno), der „freien Assoziation der Individuen“ (Marx) zur staaten- und klassenlosen Weltgesellschaft. Er ist die Symbiose von Internationalem Strafgerichtshof und Sharia, UNO und Theokratie. Seine Intention ist es, den westlichen Begriff der Souveränität ebenso zu unterminieren wie die Kritik der politischen Ökonomie zu ersetzen, also Hobbes Leviathan und Marx’ Kapital mit kommunikativer Vernunft und Koran zu widerlegen. Die Gesellschaft, die auseinander bricht in diffuse barbarische Vielheit, kann sich aber Weltinnenpolitik, Global Governance oder Umma nur dann als politische Lösung vormachen, wenn sie einen gemeinsamen Feind halluziniert, der bereits heimlich die Welt beherrsche. Der Weltsouverän entpuppt sich zuletzt als der „positive“ Ausdruck des schlimmsten antikapitalistischen Wahns: Der Weltverschwörung des Judentums. Und Israel ist auserkoren, sie zu verkörpern. Deshalb gezwungen, seine Souveränität ständig unter Beweis zu stellen, legt die Politik dieses Staats in Wahrheit stets aufs Neue dar, dass es keinen Weltsouverän gibt, aber jeder Versuch, ihn doch zu realisieren, gegen die Juden gerichtet ist: Er nimmt ihrem Staat die Souveränität, die sie im Ernstfall allein schützt.

Veranstalter:
Autonome Liste Café Kurzschlusz, Initiative Honestly-Concerned, Initiative Studierender im I.G. Farben-Haus, Jüdischer Jugend- und Studentenverband Hessen, Prozionistische Linke Frankfurt und Zionistische Organisation Deutschland

Unterstützer: AStA der Universität Frankfurt und AStA der Fachhochschule Frankfurt

Weitere Infos unter: www.prozion.de

Buch & Kritik 09 – Veranstaltungsreihe zur Buchmesse in Frankfurt a. M. Weiterlesen »