rhizom

Zwei Jahre Missy

Mensch, zwei Jahre ist es schon her, dass die erste Missy Ausgabe raus kam. Was für ein schönes Ereignis das damals war! Und ich habe den Eindruck, dass die Missy tatsächlich eine integrierende Kraft in der feministischen Szene geworden ist: Als Ort zum Veröffentlichen im Heft oder als Gastbloggerin, mit Veranstaltungen oder wenn die HerausgeberInnen auf Podien auftreten oder Vorträge halten. Das soll nicht heißen, dass die Missy alles richtig macht oder in irgendeiner Form den (sic!) neuen (sic!) Feminismus repräsentiert (sic!). Sie bringt aber eine feministische Perspektive unter die Leute, die an den Kiosken bisher gefehlt hat.

Auch der kommende Barabend wird ausfallen!

Liebe Leute!

Der kommende Barabend am Dienstag, den 16. November wird genau wie diejenigen der vorigen zwei Wochen ausfallen. Dies ist eine bewusste Entscheidung – eine aus unserer Sicht unausweichliche Reaktion auf die Formen, welche die dienstäglichen Barabende im Klapperfeld im Laufe der Zeit angenommen hatten. Dass diese so großen Anklang fanden freut uns einerseits sehr, andererseits ist es inakzeptabel, was in diesem Zusammenhang in den vergangenen Wochen und Monaten geschehen ist: Menschen wurden respektlos, diskriminierend und aggressiv behandelt, Teile der Ausstellung zerstört, Beamer, DVD-Player und Ausstellungsstücke geklaut, das Haus immer wieder vollgetaggt, vollgekotzt und vollgepisst. Die Liste ließe sich um einige haarsträubende Punkte erweitern.

Donnerstag, 11. November 2010, 20.00 Uhr // Filmvorführung »2 Balkone«

Nach dem Warschauer Aufstand im Jahr 1944 nahmen die deutschen Besatzer 160.000 Menschen der Stadt gefangen und verschleppten sie in Arbeits- und Konzentrationslager. Einige von ihnen kamen in das Konzentrationslager »Katzbach« in Frankfurt, wo sie in den Adler­werken Zwangsarbeit leisten mussten. Der Dokumentarfilm »2 Balkone« von Andrzej Falber lässt die Überlebenden an historischen Orten in Warschau und Frankfurt zu Wort kommen, unter ihnen auch vier ehemalige Häftlinge des KZ »Katzbach«.

Anschließende Diskussion mit Friedrich Radenbach (Claudy-Stiftung)

Vortragseinladung 10.11.2010: Nichtbehinderung? Was soll das bitte sein?

Carola Pohlen
Nichtbehinderung? Was soll das bitte sein? Ein Versuch, die Gender Studies für die Disability Studies produktiv zu machen
Mittwoch, 10.11.2010, 19ct, Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079

Um unseren Ableism-Schwerpunkt zu vertiefen, ist Mittwoch Carola Pohlen vom Institut Mensch, Ehtik und Wissenschaft in Berlin zu Gast

Vortragsabstract

Freundliche Übernahme: NoBNQ stellt Konzept vor

Es tut sich was in der Nachbarschaft jenseits der Reeperbahn. Die Interessengemeinschaft NoBNQ hat eine Broschüre (PDF) vorgelegt, in dem sie ein tolles Konzept für die Übernahme und soziale Neugestaltung und Nutzung des Bernhard-Nocht-Quartiers in St. Pauli Süd vorstellen. Genossenschaftliche Wohnungen sind ebenso eingeplant wie eine kreative Nutzung der Gewerberäume für den Stadtteil, in denen beispielsweise das Stadtteilarchiv, der Hafenbasar, eine Kantine und ein Fab Lab Raum finden sollen.

Das besondere am vorgelegten Konzept ist, dass es nicht nur tolle Ideen, sondern auch einen Finanzierungsplan enthält. Jetzt müssen sich die Behörde und die Eigentümer Köhler und von Bargen dazu verhalten. Die taz hamburg schreibt heute, dass die Sprecherin der Stadtentwicklungsbehörde eine Förderung über das Rahmenprogramm für integrierte Stadtentwicklung (RISE) nicht für möglich hält. Ich habe aber den Eindruck, dass die Stadt aufgrund der vielfältigen Proteste Rund um Gängeviertel, NoBNQ, Frappant und co. viel zu sehr unter Druck steht, um sich das nicht noch mal ernsthaft überlegen zu müssen. Die Lektüre der Broschüre lohnt sich in jedem Fall, wie auch schon die nachfolgende Presseerklärung deutlich macht.

18. November 2010, 20 Uhr // Konzert: Skäerbaqt (live)

Donnerstag, 18. November 2010 | 20 Uhr

Skäerbaqt (live)

Musik in einem Raum mit über 115 jähriger Vergangenheit geprägt von Leid & Unterdrückung. Musik in einem Raum der heute Freiraum für Kultur bietet & die Solidarisierung mit der Initiative »Faites votre jeu!«. Musik für die Zukunft des Klapperfelds vom frei improvisierenden ambient-industrial-dada Duo Skäerbaqt aus Leizig/Frankfurt.

Eintritt frei. Spenden ok.

Pressemitteilung 02.11.2010 – Ausstellungen im Klapperfeld finden großen Anklang

Am 31. Oktober endete die Gastausstellung »Frauen im Konzentrationslager 1933 – 1945. Moringen – Lichtenburg – Ravensbrück« im Klapperfeld. Die Wanderausstellung des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933 – 1945, die die Biografien von Frauen nachzeichnet, die in Konzentrationslagern inhaftiert waren, war für sechs Wochen in den neuen Ausstellungsräumen im ersten Stock des ehemaligen Polizeigefängnisses zu sehen.

Gemeinsam mit der Wanderausstellung eröffnete der Arbeitskreis Geschichte der Initiative »Faites votre jeu!« am 19. September auch seine erweiterte Dauerausstellung zur Geschichte des Klapperfelds, die im Keller und Erdgeschoss zu sehen ist.

Kongreßeinladung 03.-04.12.2010: Chancengleichheit ist barrierefrei

das Zentrum für Disability Studies
UniVision 2020 : Chancengleichheit ist barrierefrei!
03-04.12.2010
Anmeldeschluss: 15.11.2010, Unkostenbeitrag 20-40€

Das ZeDiS organisiert im Dezember eine Tagung zum Ziel einer Hochschule für alle. Mehr Informationen finden sich hier, beachtet auch das Plakat (.pdf, 110kB).

Der Unkostenbeitrag beträgt 40€, ermäßigt (Studierende, Erwerbslose, Alleinerziehende u.ä.) 20€. Gebärden- und Schriftmittler*Innen stehen zur Verfügung, weiterer Assistenzbedarf kann berücksichtigt werden. Für eine Anmeldung bis 15.11. können folgendes Formular genutzt werden.

Vorlesungsreihe in Halle

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg findet dieses Semester zum dritten Mal die interdisziplinäre Vortragsreihe que(e)r_einsteigen mit Vorträgen von Heinz-Jürgen Voß, Katharina Morawek, Lann Hornscheidt, Katharina Schramm und Barbara Duden statt. Mehr Infos und Mitschnitte der letzten Vortragsreihe gibt es auf der Website.

Im Falle eines Falles

Mein Computer (ein Macbook) ist über 4 Jahre alt, ordentlich umgebaut und generalüberholt, im großen und ganzen noch OK, aber er hat so seine Macken. Wenn ich in Keynote Präsentationen bearbeite und mir die anschaue oder aber mit Quicktime Filme gucke es vorkommen, dass das Ding beim Umschalten in den Vollbildmodus ausgeht. Zwei mal schon war nach dem Neustart dann das Dock wieder so wie bei frisch installierten Systemen und die Exposéeinstellungen waren auch weg. Ohne meine aktiven Ecken werde ich unglücklich. Ohne meine Programme da unten kann ich mit dem Dock nix anfangen. Aber ich mache ja Backups und die Einstellungen fürs Dock sind da auch gespeichert.

HOME/Library/Preferences/com.apple.dock.plist

Damit ich es beim nächsten Mal wieder finde. =)