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Vortrag von Frank Apunkt Schneider: Die Diktatur des “man”

Frank Apunkt Schneider (Dipl. Germanist)
18. November 2009
Die Diktatur des >>man<<. Von der Schwierigkeit, in linken deutschen Medien geschlechtsneutral zu sprechen. Bericht aus der weitgehend beschissenen Praxis
Mittwoch, 18. November 2009 19:15, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

Den Österreich-Trend dieser Wochen zukunftsweisend (wie wir nunmal sind) vorausgesehen habend, freuen wir uns auf den passenden Referenten am Mittwoch: Frank Apunkt Schneider ist Mitglied der Wiener KünstlerInnengruppe “monochrom”. Er bezeichnet sich als “unfreier Autor und unfreier Künstler”, sowie als Hausmann in Bamberg (hier ohne Angaben über Freiheitsgrad). Auch wenn bereits diese Informationen ein lohnendes Vortragserlebnis versprechen, folgt noch das Abstract:

[…]

hs14 es sind heteros anwesend

Wir haben Besuch! heiter scheitern dieses Mal mit Kathrin.
Und mal wieder erforschen wir uns im Raum. Wie ist es denn eigentlich, wenn man sich in Räumen bewegt, in denen man nur halb mitgemeint ist? Oder gar nicht? Oder ist das gar nicht so? Wir sprechen über Privilegien, Verbündetendasein und das Aushalten von Positionen. Ein ums andere Mal wird die schlechte Unterscheidbarkeit von Identitäten und Praxen uns fast zum Verhängnis, aber mit Hilfe einer mackerigen Portion Hetenbashings stellen wir am Ende fest: Queer ist doch für alle da. Oi.

Download (mp3, 85,7 MB)

Musik: G+Shame feat. Tamara Dinka – Midnight Express

Markard: Einführung in die Kritische Psychologie

“Unikate Vorlesungen” der AG “Menschenbilder in der Psychologie”
Prof.Dr. Morus Markard (Kritische Psychologie, FU-Berlin):
Einführung in die Kritische Psychologie
Freitag, 20.11.2009, 12ct, “PI”-Hörsaal (Von-Melle-Park 8)

Unsere Partnerinitiative “Menschenbilder in der Psychologie” lädt auch dieses Semester wieder Interessierte aller Fachrichtungen herzlich ein zur “unikaten Vorlesung”, dieses mal mit dem Berliner Psychologen Prof.Dr.Morus Markard.

Markard gilt als bedeutendster lebender Vertreter der “Berlin School of Critical Psychology” und auf Einladung des Menschenbilderseminars kommt er für eine “Einführung in die Kritische Psychologie” mit seiner gleichnamigen Monographie nach Hamburg. Diese zeichnet sich – wie die meisten seiner Werke – durch hohe Verständlichkeit auf komplexem Gebiet aus.

Die Kritische Psychologie wurde in den 70ern an der Freien Universität Berlin aus einer Kritik an der – bis heute vorherrschenden – “naturwissenschaftlichen” Psychologie als verkürzt, Herrschaftsverhältnisse stützend und nicht ihrem Gegenstand, dem Menschen und seiner Weltsicht, angemessen zu sein, entwickelt. Die Kritische Psychologie versteht sich als marxistisch fundierte Subjektwissenschaft, die nicht über den Menschen als Objekt forschen will, sondern ihn stets als handelndes und sich entscheidendes Subjekt betrachtet. Zentrale Kategorie ist dabei die Handlungsfähigkeit, die es laut Kritischer Psychologie zu erweitern gilt, um gemeinsam Verfügung über die je eigenen Lebensbedingungen zu erhalten.

[…]

spaß ist, was ihr draus macht…

eine kleine zusammenstellung durchaus brauchbarer dinge für die alltägliche nutzung des öffentlichen raumes:

„pictures taken at the reclaimyourcity.net & ueberdose.de exhibition in the range of the backjumps the live issue #3. 24th of june to the 7th of july 2007 Hobrechtstrasse 54 / Berlin“
foto von http://www.reclaimyourcity.net
seit 7.11. gibts übrigens die backjumps the live issue #4… schaut […]

drucker und depression

eine der electro-installationen auf der warschauer 2005/2006:

foto von http://www.reclaimyourcity.net

Wessen Relevanzkriterien?

In der deutschsprachigen Netzszene wird seit ein paar Wochen eine große Wikipediadebatte geführt, in der es um das Löschverhalten von Admins und die Frage, wie speziell in der deutschsprachigen Wikipedia mit Relevanzkriterien umgegangen wird, geht. Die Dabatte könnt ihr in zahlreichen Blogs nachvollziehen, als Background hier mal ein etwas älterer, kurzer Text bei Spiegel Online mit vielen Links und einem Katzenbild: Wikipedia-Autoren ziehen in den Löschkrieg – gegen Katzen.

Was soll in einer kollaborativen Onlineenzyklopädie alles stehen, und was ist irrelenvat? Felix Neumann sieht das Problem in der

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