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“Queer up and speak!“ – Ankündigung in eigener Sache
Soweit das Anliegen von queer nicht darin besteht, zu labeln, sondern Herrschaftsverhältnisse zu hebeln, lädt das KTS Freiburg zu einer Gesprächsrunde zum Thema queer ein. Dabei wird es weniger darum gehen, queer als Attribut und szenige Aneignung einer pseudo-kritischen Queer-Avantgarde zu thematisieren, als darum zu fragen, wie sich queer als eine Praxis aneignen lässt, die sich kritisch mit Macht und Gewalt in seinen heteronormativen, sexistischen, rassisitischen, ableistischen, klassistischen Prägungen auseinandersetzt. Auf welche Vorannahmen gründet sich dabei Queere Theorie, was sind die impliziten Leerstellen und welche Potentiale ergeben sich für ein Queering des Alltags? Ein erster Anfang für gesellschaftskritische Que(e)rlegungen könnte sein, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Also: “Queer up and speak!“
Input und Diskussion mit Katrin Köppert
Wann? Samstag, 30. Januar, 20:00 Uhr
Wo? KTS Freiburg, Basler Straße 103, 79100 Freiburg
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Vortrag zur Sexualität am Ende der Kindheit
Prof. Dr. Anja Tervooren, Universität Hamburg
Sexualität am Ende der Kindheit.
Aufführungen unterschiedlicher Begehrensformen
Mittwoch, 06. Januar 2010, 19ct, Von Melle Park 5 (”Wiwi Bunker”) 0079
Herzlich einladen möchten wir Sie und Euch zum ersten Vortrag des Jahres 2010. Prof. Anja Tervooren stellt Ergebnisse ihrer queer-theoretisch informierten Kindheitsforschung vor. Wir sind gespannt auf ihren Vortrag und freuen uns auf den hoffentlich anschließenden Kneipenbesuch, dem hoffentlich auch in diesem Jahr(zehnt) jeweils noch viele folgen werden.
[…]
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Die Marburger Linke – ein Trachtenverein. Von der freien Marktwirtschaft zur sozialistischen Weihnachtsmarktwirtschaft.
Dass gerade Sozialisten oft zu den eifrigsten Agenten des Marktes gehörten, ist seit über hundert Jahren bekannt – Sozialisten arbeiteten im Durchschnitt länger und motivierter als andere Teile der Arbeiterschaft. Längst hat man sich selbst von der Revolution zur Reform domestiziert. Die mühsamen Versuche, parteipolitisch originell zu wirken gleichen sich jener politischen Pausenclowneskerie des Kulturbetriebes […]
Solidarität mit dem Hausprojekt Liebig 14
Die Initiative »Faites votre jeu!« erklärt sich solidarisch mit dem akut von Räumung bedrohten autonomen Wohn- und Kulturprojekt Liebig 14 in Berlin.
Den von uns unterstützten Aufruf könnt hier als pdf herunterladen oder unter folgender Adresse online lesen: http://wba.blogsport.de/tagx-liebig-14/unterstuetzungs-aufruf/
Weitere Infos zum Kampf um das Hausprojekt in der Liebigstraße 14 findet ihr auf der Website der […]
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Do not DIY
Was du auch machst
Mach es nicht selbst
Auch wenn du dir den Weg verstellstWas du auch machst
Sei bitte schlau
Meide die Marke EigenbauHeim und Netz
Werkerei
Stehlen dir deine schöne ZeitWer zu viel selber macht
Wird schließlich dumm
Ausgenommen Selbstbefriedigung
Die Tocotronic-Single “Mach es nicht selbst” vom neuen Album “Schall und Wahn” ist eine Anti-DIY-Hymne oder so. Das Video könnt ihr hier anschauen. Ein Abgesang auf was ist das jetzt genau? Ist die “Marke Eigenbau” mittlerweile in bestimmten Kreisen unangenehmer Konsens? Was meinen die Freund_innen der MakerBots und des Baustelns dazu? Geht es um progressives Basteln im 21. Jahrhundert oder um originell-individuelle Accessoires, denen biedermeierartiger Rückzug ins gemütliche Private anhaftet? Oder gibt es dazwischen keinen großen Unterschied?
das argument
viel bleibt oft ja nicht hängen, manchmal. so bei trunkangereicherten gespräch. eins jedoch, erkenntnis, war das der begriff der »arguments« in einer diskussion doch besser nicht als brechstange verwendet werden sollte, auf der man beharlich draufrumwippt, in der hoffnung das sich beim gegenüber bewegt. vielmehr sollte er nur auftauchen in dem „ok, das ist ein argument“. warum ist das so? keine ahnung, eine diffuse vermutung, aus reinem schönheitsbewusstem umgang. wie auch immer.
Radiosendungen im Januar 2010
Auch immer neuen Jahr senden wir selbstverständlich jeden ersten und dritten Montag im Monat für Euch auf FSK, dem Freien Sender Kombinat in Hamburg.
Den Einstieg ins Jahr 2010 geben wir am 4.Jan 2010 um 14:00h mit dem Vortrag “Queer Future desires the Crip. Questioning the debate on the ‚right to dieʼ from the perspective of […]
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Avatar
Ursprüngliche Akkumulation ist ein schmutziges Geschäft. Die Verleugnung über die „von Kopf bis Zeh, aus allen Poren, schmutz- und bluttriefend[en]“ (Marx, Kapital I, 788) Fundamente kapitalvermittelter bürgerlicher Freiheit machten Marx und Engels zu einem Hauptanliegen in ihren Schriften. Die gewaltsame Verschiebung von Bauern in England wurde als Mordbrennerei zugunsten des europäischen Wollbooms organisiert, den Unwillen der Arbeitslosen domestizierte Edward VI. mit drakonischen Maßnahmen (Marx, Kapital I, 763).
Und so rational und unvermeidlich die effizientere Nutzung der nord- und südamerikanischen Weiten durch die einströmenden, landlosen europäischen Massen war, so pathologisch verlief die rassistisch unterfütterte Landnahme, die ein verhandelbares ökonomisches Konkurrenzverhältnis zwischen Jäger- und Sammlertum und moderner Agrikultur in eine hässliche Serie von durchaus gegenseitigen Massakern und Vernichtungskampagnen verwandelte. In Südamerika dauern diese Indianerkriege bis heute an.
Das Unbehagen über solche Prozesse spürt die bürgerliche Gesellschaft, weil sie ihr Selbstverständnis einer freien und gleichen, durch Konkurrenz stabilisierten Gesellschaft trübt. Sie hatte historisch kein Äquivalent anzubieten, das die Aufgabe des Jäger- und Sammlertums zugunsten der Arbeit in Minen unter Tage oder der Zerschindung von Menschen in Kautschukplantagen attraktiv erscheinen ließe – der Rassismus diente sich als Legitimation an, das Unmenschliche den zu Tieren und Dingen Erklärten antun zu können, weil die technologische Überlegenheit es erlaubte. Das technologisch-kulturelle Experiment „Avatar“ ist Ausdruck und Folge dieses schlechten Gewissens.
Avatar trifft eine im ganzen Manierismus noch deutliche Aussage über die (Un-)Verhandelbarkeit von Interessen in einem assymetrischen Konflikt zwischen einer hochgerüsteten Industrie-Gesellschaft und einer Jäger- und Sammlergesellschaft.
[…]
I never stick around quite long enough to make it
dieser blog hat jetzt einen titel und hier ein altes werk:
ton vom pirate radio broadcast, 2003 – video von einer zugfahrt aufgenommen mit einer webcam, produziert 2005.
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Buchvorstellungen und Mobilisierungsveranstaltung gegen den Naziaufmarsch und die Opferinszenierung am 13. Februar 2010 in Dresden
Mittwoch, 13. Januar 2010, 19.30 Uhr
Buchvorstellung und Diskussion zur bundesdeutschen Erinnerungspolitik mit Gerd Wiegel
Gerd Wiegel ist Politikwissenschaftler und hat zusammen mit Jan Korte das Buch »Sichtbare Zeichen. Die neue deutsche Geschichtspolitik – Von der Tätergeschichte zur Opfererinnerung« herausgegeben.
In der Veranstaltung wird der Autor sein Buch vorstellen und einen allgemeinen Überblick über die Entwicklungen und […]


