spectacle
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Ankündigungen über Ankündigungen
Das Sommerloch scheint überwunden – zumindest, wenn mensch sich die angekündigten Veranstaltungen im Oktober anschaut:
1) 1. Feministischen Pornofilmpreis Europa nebst dem Pornfilmfestival
2) LIVE FILM! JACK SMITH! Five Flaming Days in a Rented World
Der eigenen Paranoia hinterher
Der Bayrische Verfassungsschutz erzeugt seine eigenen Phantome, wodurch? Anscheinend durch tölpelhaftes Beschatten: »der Betroffene habe am 25. September 2009 auf dem Weg zur Moschee „ständig seine Umgebung geprüft“.« Wer hat das beobachtet? Der Verfassungsschutz selber. Jetzt am vergangenen Samstag hat der Verfassungsschutz dann zugeschlagen, nachdem der Verfolgte es mit der angst bekommen hat: »Der Student fühlt sich seit Tagen verfolgt, nimmt sein Handy, wählt die 110 und bittet die Polizei um Hilfe. Wenig später wird der verdutzte 26-Jährige in seiner Wohnung festgenommen.«. Das grandiose daran das dann bis Montag zum Informieren der Öffentlichkeit gewartet wird. Grund die Öffentlichkeit nicht zu verunsichern. Oder war der VS selbst etwas verunsichtert?
Früher hiess es der Paranoiker glaubt das alle hinter ihm her sind weil ihn alle so verdächtig anschauen. Heute Verfolgt man Leute so stümperhaft das diese das mitbekommen und Paranoid werden und gibt das dann als begründung für die verfolgung und als die beweise an.
frisch geschissen
wir scheissen auf eure sauberen wände:
das ist ein leicht verändertes plakat, wie es eigentlich die bvg-putz-schergen verwenden, wenn sie mal wieder ihrem ordnungs- und sauberkeitswahn gefolgt sind und alle tags übermalt haben. im februar 2007 wurde das hauptsächlich auf der linie der u8 in berlin mal umgedreht. im sinne der guten alten parole „wir scheißen […]
fyl in lisboa
lissabon 2007:

fyl vs. security

fyl, wurstbande, smp-kru, FRAGIL
fotos von http://www.reclaimyourcity.net
Die Sache mit der Postmoderne
Kurzer unfertiger Gedankengang, später weiter ausformulieren: Das wütende Eindreschen auf die Postmoderne basiert der Öfteren selbst auf einem antimodernen, reaktionären Ressentiment. Mit einer ans Unverschämte grenzende Beliebigkeit werden Phänomen dem Etikett „postmodern“ zugeschlagen. Ist ja auch ganz praktisch – da sich die postmoderne angeblich durch total Beliebigkeit auszeichnet, rechtfertigt dies das eigene Umherwüten und Schnaufen. […]
you‘ve got no reason not to fight
rvuu/fyl und PiratePearl in der brunnenstraße:
foto von http://www.reclaimyourcity.net
[…]
hs13 alles oder nichts
Wir haben Geburtstag! Ein Jahr heiter scheitern heute stilsicher mit einem Wein-Stößchen aus den Zonen der Unbewohnbarkeit. Wir aktualisieren die erste Folge und plaudern ungeniert aus dem Nähkästchen. Das ist zeitweise relevant, zeitweise banal und zwischendurch versteigen wir uns in die Benutzung des Konzeptes “Hobby”. Was uns auch nicht weiter bringt. Fazit: Alles irgendwie zufällig wie gehabt. Zweites Fazit mit Herz: Vielen Dank an unsere Hörenden und Kommentierenden!
Wir verschieben den podcast-Termin ab November auf den 2. Freitag im Monat.
Download (mp3, 81,6 MB)
Musik: Diablo Swing Orchestra – Pink Noise Waltz
Links: lost in eimsbush






