9/11 und so

Wir schon wieder. Dieses Mal mit Anders-Sein und Gleich-Sein und den diversen Versuchen, der Begriffe queer zu werden.
Wo sind wir anders, wo sind wir privilegiert? Was bringt uns das, wie gehen wir damit um, was tut weh daran? Wie verstehen wir andere Biographien und wann hast Du eigentlich gemerkt, dass Du anders bist? Da wir das nicht alles beantworten können, füllen wir die übrige Zeit mit grandiosen Denkpausen und allerlei uneleganten Wortwitzen. Dieses Mal etwas leise und Joke startet demnächst vielleicht eine Porno-Karriere. Und die Katze sagt nichts dazu.
Rainald Goetz: Elfter September 2010. Suhrkamp-Verlag, Pappelallee 78-79. Gedränge: „So fing das bei der Love Parade auch an“. Ein andrer: „Wie bei Helene Hegemanns 18. Geburtstag.“ Ja, Panik – Panik ist der eigentliche Autor dieses Buches! Doch die Bücher sind … Weiterlesen →![]()
Das Zentrum für Disability Studies (ZeDiS) veranstaltet am 3. und 4. Dezember 2010 eine spannende Tagung mit dem Titel “UniVision 2020 – Chancengleichheit ist barrierefrei!” mit begleitender Ausstellung auf die wir an dieser Stelle gerne hinweisen.
Bitte merken Sie sich folgende Termine vor:
– Freitag, den 03. Dezember 2010 von 9.00 bis 17.00 Uhr
– Samstag, den 04. Dezember 2010 von 9.00 bis 13.00 Uhr
Für Berlin sind am kommenden Sonntag Sonne und Temperaturen über 20°C vorausgesagt und in meinem Posteingang fand ich gestern das hier:
:::electricdress – let it beep))):::
löten+loungen/
/solar sounds
sonntag, 12/09/2010
14:00 – 22:00 uhr


://about blank – garten
markgrafendamm 24c
berlin s-bhf. ostkreuz
JASCHA BARUCH (://about blank, b)
BABY STEINBUTT(nutempo/ electricdress, p)
SK MIZE (hro)
CHICA PAULA (kalk pets, b)
14:00 – 19:00 workshop:
solar beep engines
Im letzten Jahr war ich zum ersten Mal bei der Freiheit Statt Angst Demo in Berlin und staunte über die unzähligen Piraten und das Nebeneinander von schwarzem Block und Jungle Liberalen. Dieses Jahr freue ich mich auf den Streetview kritischen Foebud, gefolgt von Prügel Streetview.
Schließlich war die Frage nach Transparenz/Openness und/oder Datenschutz eine der interessantesten netzpolitischen (Meta-)Debatten des letzten Jahres. Es wird zu überprüfen sein, ob wir es hier mit einem Kampf potentieller leerer Signifikanten um den Platz der zentralen Forderung im Diskurs zu tun haben. Lesenswert dazu: Mspros Unterstützungspost für die Freiheit statt Angst-Demo.
Schwerpunktthema: israelbezogener Antisemitismus
Bereits seit 2004 organisiert die Amadeu Antonio Stiftung die bundesweiten Aktionswochen gegen Antisemitismus in den Wochen rund um den 9. November. Das Ziel dieser Initiative ist es, an vielen Orten gleichzeitig ein breites Spektrum von Veranstaltungen gegen Antisemitismus zu organisieren, zu vernetzen und Diskussionen über verschiedene Facetten des Problems zu initiieren. In diesem Jahr wollen wir einen inhaltlichen Schwerpunkt setzen: Im Mittelpunkt der Veranstaltungen soll das Thema israelbezogener Antisemitismus stehen.
Ende April letzten Jahres zog die Initiative »Faites votre jeu!« in das ehemalige Polizeigefängnis Klapperfeld. Bereits im Juli 2009 präsentierte der Arbeitskreis Geschichte der Initiative erste Ergebnisse ihrer geschichtspolitischen Auseinandersetzung. Im August fand die Eröffnung des ersten Teils der Dauerausstellung zur Geschichte des Klapperfelds statt. Darüber hinaus waren immer wieder Referent_innen zu geschichtspolitischen Themen und Zeitzeug_innen in den Räumen von »Faites votre jeu!« zu Gast.
Neben einem »Ort der Erinnerung« ist das Klapperfeld auch zu einem wichtigen Zentrum für viele Menschen geworden. Die Räume werden für kritische politische, künstlerische und kulturelle Arbeit genutzt. Das Programm ist vielfältig und so besuchten im letzten Jahr nicht nur jüngere Menschen das ehemaligen Polizeigefängnis. Selbstverwaltet organisiert finden verschiedenste Veranstaltungen von Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen über Ausstellungen, Lesungen und Theateraufführungen bis hin zu Barabenden und Konzerten statt.
Zum ersten Mal auf diesem Blog wird hier der Gastbeitrag eines weiteren Autors online gestellt. Thema ist die Rolle von „Kultur“ und Religion in aktuellen rassistischen Debatten im Zusammenhang mit Sarrazins Aussagen:
Was erklärt eigentlich der Verweis auf „Kultur“ und „Religion“? In den meisten Fällen, dass man „fremd“ ist und eine problematische „Abweichung“ darstellt, die nicht dazugehört. Begriffe wie „Kultur“ und „Religion“ sind lediglich Schlagworte, deren Inhalt ungenau bleibt, als ob damit schon ein Problem erfasst wäre. Die Mehrheit bestimmt, was die „Wahrheit“ ist, während die „Anderen“ selten eine „Stimme“ besitzen. Dabei ist auch eine Mehrheit subjektiv und hat nicht automatisch Recht (so wie dies am Beispiel der NS-Zeit klar wird).

Wir fangen bei Google an, hören aber längst nicht dabei auf und mäandern durch verschiedene Usecases und Nutzungspraxen bis wir schließlich bei der Werbung hängen bleiben und über das Große Ganze und die Dauerbrenner Zuschreibungen, Identitäten und Normen reden. Wir haben etwas Anlauf gebraucht, aber nach etwa einer Stunde und einer Mate kommen wir richtig in Fahrt. Beim Facepalm geht’s um’s mal wieder nicht gemeint werden. Diesmal haben wir aber auch ein Sternchen zu vergeben: Fürs Einmischen.