Robert McRuer: Crip Theory

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Nach einer kleinen Pause melden wir uns heute mit einer neuen Podcastfolge zurück. Im Januar 2010 hatten wir die große Freude, Robert McRuer bei unserem Workshop Queer Meets Disability begrüßen zu dürfen, den wir zusammen mit dem Zentrum für Disability Studies veranstalteten. Robert McRuer ist Professor für English in Washington. 2006 veröffentlichte er seine Monographie “Crip Theory. Cultural Signs of Queerness and Disability”. Um das Verhältnis von Queer Studies, Disability Studies und den Begriff Crip/Krüppel geht es auch in seinem Vortag, der in englischer Sprache gehalten und vor Ort gedolmetscht wurde. Als Mitschnitt liegt die englische Version vor.

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Vorlesungsreihe in Halle

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg findet dieses Semester zum dritten Mal die interdisziplinäre Vortragsreihe que(e)r_einsteigen mit Vorträgen von Heinz-Jürgen Voß, Katharina Morawek, Lann Hornscheidt, Katharina Schramm und Barbara Duden statt. Mehr Infos und Mitschnitte der letzten Vortragsreihe gibt es auf der Website.

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Im Falle eines Falles

Mein Computer (ein Macbook) ist über 4 Jahre alt, ordentlich umgebaut und generalüberholt, im großen und ganzen noch OK, aber er hat so seine Macken. Wenn ich in Keynote Präsentationen bearbeite und mir die anschaue oder aber mit Quicktime Filme gucke es vorkommen, dass das Ding beim Umschalten in den Vollbildmodus ausgeht. Zwei mal schon war nach dem Neustart dann das Dock wieder so wie bei frisch installierten Systemen und die Exposéeinstellungen waren auch weg. Ohne meine aktiven Ecken werde ich unglücklich. Ohne meine Programme da unten kann ich mit dem Dock nix anfangen. Aber ich mache ja Backups und die Einstellungen fürs Dock sind da auch gespeichert.

HOME/Library/Preferences/com.apple.dock.plist

Damit ich es beim nächsten Mal wieder finde. =)

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Wikitruth bei Kulla

Ich hab seit Monaten eine nicht zu Ende formulierte Überlegung zu Wikileaks auf Platte, die ungefähr so geht:

Wikileaks legt nahe, dass das Offenlegen von Informationen entscheidend ist, um den Lauf der Dinge zu verändern. Die Wahrheit zu erfahren allein reicht aber nicht. Wir wissen, dass Kriege abgefuckt sind, dass im Irak gefoltert und Zivilist_innen getötet wurden. Das macht die Sache nicht weniger kompliziert. Eine Haltung ist damit noch lange nicht in Sicht. Alle Jubeljahre kann es natürlich auch mal vorkommen, dass eine Wahrheit ans Tageslicht kommt, die eine Sache ganz anders aussehen lässt. Wo wirklich vertuscht wurde, wo die Öffentlichkeit an der Nase herumgeführt worden ist. Aber Politik läuft im Regelfall nicht so ab. Interessenkonflikte, systemische Widersprüche, Machtansprüche oder meinetwegen auch das Ringen um Konsens bestimmen das Geschäft. Wikileaks beruht auf der Idee, dass die Wahrheit reicht, damit das Kartenhaus der Mächtigen zusammenfällt. Auf mich macht vieles von dem Gerede rund um Wikileaks dein Eindruck, als ginge es darum, durch die Aufdeckung der Wahrheit das Kartenhaus der Mächtigen einstürzen zu lassen.

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Samstag, 30. Oktober 2010, 12 Uhr // Abschiebungen über den Frankfurter Flughafen verhindern lernen

Dies ist eine Einladung mit uns zusammen zu lernen, Abschiebungen über Frankfurt gemeinsam zu verhindern. Und das Gelernte danach in die Tat umzusetzen.

Wir wollen uns am Samstag den 30.10 einen Tag Zeit nehmen, um uns gegenseitig beizubringen, was alles getan werden kann, um Abschiebungen über den Frankfurter Flughafen zu verhindern. Zu tun gibt es genug – die Zahl von statistisch gesehen 10 Abschiebungen am Tag über den Frankfurter Flughafen macht die Runde. Vor allem wird es um Abschiebungen gehen, bei denen bekannt ist, dass die betroffene Person sich wehren wird.

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Podcast: Homo Historicus

Gerade höre ich die dritte Folge von homo historicus. Der Podcast über “Vergangenes, Geschichte und Erinnerungen” wird von Frank Beutell (@frellpumpkin) gemacht, der in Marburg Politikwissenschaft studiert. In jeder Folge gibt es ein ausführliches Interview mit einem_r Wissenschaftler_in über Fachthemen wie Staatenlosigkeit, die Wende 1989 oder Erinnerungspolitik. Leute, die Podcasts à la CRE mögen, sich für geschichts- oder politikwissenschaftliche Perspektiven interessieren und die ein manchmal etwas professoraler Ton nicht abschreckt sollten sich homo historicus anhören.

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