queer-o-mat

freaky – queer art conference vom 28.-30.08.2009 Berlin

Zeitgenössische Kunstpraxen aus queer-theoretischer Perspektive betrachtet.

Die Konferenz „freaky“ hat Kunst- und Queertheoretiker_innen eingeladen vier künstlerische Arbeiten zu besprechen. Natürlich sind diese vier Arbeiten während der Konferenz zu sehen.

Die Debatte fokussiert sich auf Queer freaks, queere Exotika und Differenzen.

Ein Film- und Performance Programm wird weitere Perspektiven, kün­stlerisches Material und visuelle/ linguistische Praxen beisteuern.

Ort: Naunynstraße 27, Berlin (U-Bahn Kottbusser Tor)

weitere Infos:: www.freaktheory.de

Zitat des Tages – Jose Esteban Munoz

„One possible working definition of queer that we might consider is this: queers are people who have failed to turn around to the „Hey, you there!“ interpellating call of heteronormativity.“

Munoz, José Esteban (1999): Disidentifiactions. Queers of Color and the Performance of Politics. Minneapolis, London, S.33.

Zitat des Tages – Jin Haritaworn

„Die Neuerfindung der deutschen Gesellschaft als „schwulenfreundlich“ geschieht durch die Verschiebung von Homophobie auf ihre Ränder, die sich spezifisch lokalisieren lassen. … Bilder v.a. schwuler Intimität spielen eine zentrale Rolle in der medialen Verbreitung eines neuen Diskurses über „migrantische Homophobie“.“

Jin Haritaworn (2009): Kiss-Ins und Dragqueens. Sexuelle Spektakel von Kiez und Nation. In: AG Queer Studies (Hrsg:): Verqueerte Verhältnisse. Intersektionale, ökonomiekritische und strategische Interventionen. Hamburg, S.53 u. 41.

Zitat des Tages – dreimal „queer“

Elisabeth Daümer: „In the queer universe, to be queer implies that not everybody is queer the same way. It implies a willingness to articulate their own queerness.“

Jeffrey Escoffier: „Queer politics offers a way of cutting across race and gender lines. It implies the rejection of a minoritarian logic of toleration or simple interest-representation. Instead, queer politics represents an expansive impulse of inclusion; specifically, it requires a resistance to regimes of the normal.“

Achtung:

Gloria Anzaldua: „Queer is used as a false unifying umbrella which all `queers´of alll races, ethnicities and classes are shoved under. (…) we must not forget that it homogenizes, erases our differences.“

In: Goldman, Ruth: Who is that Queer Queer? In: In: Beemyn, Brett; Eliason, Mickey (Ed.): Queer Studies. A Lesbian, Gay, Bisexual, and Transgender Anthology. New York, London, S.170f..

Zitat des Tages – Lord Alfred Douglas

„I am the Love that dare not speak its name“

Lord Alfred Douglas: Two Loves. Zitiert nach: Sedgwick, Eve Kosofsky (2003): Epistemologie des Verstecks. In: Kraß, Andreas (Hrsg:): Queer denken. Gegen die Ordnung der Sexualität (Queer Studies). Frankfurt/Main, S.121.

… „eine bestimmte Form der Sexualität (…), die sich unverkennbar als Geheimnis konstituierte“

SMASH HOMOPHOBIA – SOLIDARITÄT MIT DEN OPFERN DES ANSCHLAGS IN TEL AVIV

„Mit Entsetzen,Trauer und Wut haben wir von dem Anschlag auf das lesbisch-schwule-transgender (LGTQ)-Zentrum in Tel Aviv erfahren. Dort hat ein maskierter Mann am Samstag Abend die dortige Jugendgruppe überfallen und wahllos mit einem Maschinengewehr auf die Teenager geschossen. Eine 17Jährige und ein 24Jähriger starben, 15 weitere wurden z.T. schwer verletzt. Der Mann konnte unerkannt entkommen. Er versuchte noch in eine weitere Schwulenbar einzudringen, wurde aber vom dortigen Sicherheitspersonal abgewehrt.

Auch wenn noch nicht klar ist, aus welchem Kreis der Mörder kommt, ist eines klar: Dieser Anschlag ist ein ganz gezieltes Hassverbrechen. Ein Verbrechen gegen die LGT-Szene. Im Gegensatz zum religiösen Jerusalem ist Tel Aviv als sehr offen liberale und homofreundliche Metropole bekannt, umso größer die Betroffenheit dort. Aber es kommt nicht von ungefähr: So wird unter der neuen konservativen Regierung allgemein ein Klima gegen Minderheiten geschürt, so gegen Homosexuelle und Flüchtlinge. Die ultra-religöse Schass-Partei hetzt seit Jahren aufs Übelste gegen Homosexuelle, ihr religiöser Führer rief 2005 anlässlich des CSDs in Jerusalem sogar zum Mord auf; ohne Konsequenzen.“

Unser ganzes Mitgefühl gilt den Betroffenen und Angehörigen, unsere Solidarität der LGTQ-Szene in Israel !!!!

Zeigt eure Wut und Trauer !!!

SMASH HOMOPHOBIA WORLDWIDE !!!!!

Wann? Di, 04.08 2009 um 17:00
Wo? am Breitscheidtplatz

Die Melancholie des Boxens – ein Selbstversuch.

Fällt euch auch auf, wie ich selbstverloren kaum in der Lage bin, meine Gegner_in zu fixieren, und stattdessen Ausflüchte auf dem Boden suche? Ist Boxen eine Reise ins Ich? Na wer hätte das gedacht, war ich immer davon ausgegangen, dass Boxen e…
[…]

Shut Up and Speak am Schwarzen Kanal

Shut Up and Speak:
A Night of Spoken Word, Poetry, and Stories
With Open Mic
come share your words!

Freitag, 31. Juli, 2009
20 Uhr
die Bühne nur für Frauen + Trans

Schwarzer Kanal
Michaelkirchstr. 20
10179 Berlin

Support Schwarzer Kanal!!!

[…]

Zitat des Tages – Avtar Brah

„What I am proposing here is that border crossings do not occur only across the dominant/dominated dichotomy, but that, equally, there is traffic within cultural formations of the subordinated groups, and that these journeys are not always mediated through the dominant culture(s). … My argument is that they are not `minority´identities, nor they are at the periphery of something that sees itself as located at the centre, although they may be represented as such.“

Brah, Avtar (1996): Cartographies of Diaspora. Contesting Identities. London, New York, S.209f.

Zitat des Tages – Pauline Park

„I reject the assumption that the presence or absence of the penis determines my status as a man or as a woman. While cross-dressers often find me too transsexual to elate to because I live full-time as a woman, transsexuals find me puzzling becau […]