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hs16 kinderüberraschung

heiter scheitern 16 – der Letzte in der alten Küche und wir warten mit einem echten Trumpf auf. Die Wissenschaft rätselt noch: Keine Schwangerschaft, kein Zahnen, kein Laufenlernen – nein, wir bringen es sofort auf’s schulpflichtige Alter.
Über Mädchen und Jungen, Bayern und St. Pauli, Deutschland und Pörkei. Und über uns, wie wir mal wieder ein ganz neues Leben beginnen.
Boom yeah!

Download (mp3, 65,6 MB)

Musik: SOB PariassoundKids on the playground

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Radiosendungen im Januar 2010

Auch immer neuen Jahr senden wir selbstverständlich jeden ersten und dritten Montag im Monat für Euch auf FSK, dem Freien Sender Kombinat in Hamburg.
Den Einstieg ins Jahr 2010 geben wir am 4.Jan 2010 um 14:00h mit dem Vortrag “Queer Future desires the Crip. Questioning the debate on the ‚right to dieʼ from the perspective of […]

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[…]

ein film von 2001. ist bereits an jenen feinen orten aufgeführt worden: hamburg kurzfilmfestival, flensburger kurzfilmtage, tampere film festival, antimatter underground festival canada and tv controll bremen. ausserdem sollte er bei einem seminar zum thema abgespielt werden, ist aber aufgrund mürrischer maschinen nicht passiert.

mit subtitles! ( sind aber nur direkt bei youtube anschaltbar oder sind doch zu sehen. )

camera, cut and sound collage by istari lasterfahrer, thanks to j.o.e. for cast and running around in hamburg, j. rohrhuber for his supercollider patch that appears on the camera zoom-analysis and tbc for some feedbacksounds.

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Avatar

Ursprüngliche Akkumulation ist ein schmutziges Geschäft. Die Verleugnung über die „von Kopf bis Zeh, aus allen Poren, schmutz- und bluttriefend[en]“ (Marx, Kapital I, 788) Fundamente kapitalvermittelter bürgerlicher Freiheit machten Marx und Engels zu einem Hauptanliegen in ihren Schriften. Die gewaltsame Verschiebung von Bauern in England wurde als Mordbrennerei zugunsten des europäischen Wollbooms organisiert, den Unwillen der Arbeitslosen domestizierte Edward VI. mit drakonischen Maßnahmen (Marx, Kapital I, 763).

Und so rational und unvermeidlich die effizientere Nutzung der nord- und südamerikanischen Weiten durch die einströmenden, landlosen europäischen Massen war, so pathologisch verlief die rassistisch unterfütterte Landnahme, die ein verhandelbares ökonomisches Konkurrenzverhältnis zwischen Jäger- und Sammlertum und moderner Agrikultur in eine hässliche Serie von durchaus gegenseitigen Massakern und Vernichtungskampagnen verwandelte. In Südamerika dauern diese Indianerkriege bis heute an.

Das Unbehagen über solche Prozesse spürt die bürgerliche Gesellschaft, weil sie ihr Selbstverständnis einer freien und gleichen, durch Konkurrenz stabilisierten Gesellschaft trübt. Sie hatte historisch kein Äquivalent anzubieten, das die Aufgabe des Jäger- und Sammlertums zugunsten der Arbeit in Minen unter Tage oder der Zerschindung von Menschen in Kautschukplantagen attraktiv erscheinen ließe – der Rassismus diente sich als Legitimation an, das Unmenschliche den zu Tieren und Dingen Erklärten antun zu können, weil die technologische Überlegenheit es erlaubte. Das technologisch-kulturelle Experiment „Avatar“ ist Ausdruck und Folge dieses schlechten Gewissens.

Avatar trifft eine im ganzen Manierismus noch deutliche Aussage über die (Un-)Verhandelbarkeit von Interessen in einem assymetrischen Konflikt zwischen einer hochgerüsteten Industrie-Gesellschaft und einer Jäger- und Sammlergesellschaft.

[…]

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