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Infos zur Demonstration gegen Antisemitismus in Hamburg am 13. 12. 2009

Demonstration gegen Antisemitismus 13. Dezember 2009

Presse und Hörfunk zu den Vorfällen vom 25.10.

Stellungnahmen b-movie und Kritikmaximierung

Internationale Reaktionen

Ist Filesharing politisch?

Interessante Debatte gerade auf Zeit.de: In mehreren Gastbeiträgen von Sandro Gaycken, dem Chaos Computer Club und Christian Sommer von der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen geht es um die Bewertung des Tauschens von urheberrechtlich geschützten immateriellen Gütern.

Der Wahrnehmung eines tiefgreifenden kulturellen, technologischen und ökonomischen Wandels, in dessen Folge Inhalte auf eine effizientere und demokratischere Art verteilt werden können auf der Seite des CCCs steht die Einschätzung von Sommer gegenüber, wonach der “egoistische Akt des illegalen Downloadens (…) durch einen pseudo-politischen Überbau gesellschaftlich gerechtfertigt” und letztlich durch technische Maßnahmen wie feste IP-Adressen im Sinne von Autokennzeichen auf der Datenautobahn eingedämmt werden wird. Der Technikphilosoph Gaycken warnt schließlich vor machtvollen Subjektivierungsprozessen der Überwachung von Internettätigkeiten und fordert, obschon er illegalem Filesharing keinen politischen Wert zuschreibt, eine grundsätzliche Abwägung der Verhältnismäßigkeiten:

[…]

hs15 femme mit schuss

Bei Glühwein und Plätzchen gibt’s keine Definitionen. Alles klar: Das Thema ist Femme. Hier geht es um Bezeichnungen und Nagellack, um Politiken, Communities und die Frage aller Fragen: scheißen richtige Femmes eigentlich Glitzer? Wir überhöhen und naturalisieren, begehren und werden unsichtbar. Und um am Ende nicht immer bei den Träumen in den erwachenden Morgen zu landen, schließen wir dieses Mal mit zwei aktuelleren Lektürevorschlägen.

Sabine Fuchs (Hg.): Femme! radikal – queer – feminin, Berlin 2009
Del LaGrace Volcano, Ulrika Dahl: Femmes of Power, London 2008

Download (mp3, 82 MB)

Musik: BinärpilotDestroy the popollution

Link: Das Butch-Femme-Forum

superhelden

aus dem kanal von blinky 500 auf youtube. wo eine unmenge von seltsamen superhelden videos zu sehen sind. auch gut:

oder auch dieser new yorker superheld mit umkleideproblemen:

nrrrdz000004: kritiken der kritiken an den kritiken

nrrrdz logo

Die Adventssendung von nrrrdz. Stilecht genießen wir die Winter-Edition von Club-Mate und versuchen uns an einer Kritik der Kritiken an den Kritiken. Es geht um den Umgang mit Sexismuskritik und die Frage, warum das alles so schwierig ist. Aktueller Anlass ist der Text Loser der lesbischen Liebe, der im Mädchenblog behandelt wurde. Die Gesichtspalme des Monats gewinnt der Pro7 Videocast SvenGames TV. Außerdem quatschen über den Twitterclient Kiwi, Kathrins Suche nach dem Palmrest-Sensor, Writeflow und Sugru. Ausführliches zu den beiden letztgenannten dann hoffentlich im Januar.

[…]

Frank Apunkt Schneider: Die Diktatur des “man”

Frank Apunkt Schneider ist Germanist und Mitglied der Wiener KünstlerInnengruppe monochrom. Er lebt als unfreier Autor (u.a. testcard, Skug, Intro, Jungle World), unfreier Künstler und Hausmann in Bamberg. Im Ventil-Verlag erschien 2007 sein erstes Buch mit dem Titel „Als die Welt noch unterging – Punk und Wave im deutschsprachigen Raum von 1978 bis 1985“. In […]

links for 2009-12-02

Vortragseinladung: Skadi Loist – Wie queers sind LGBT Filmfestivals

Skadi Loist, M.A.
Wie queer sind LGBT Filmfestivals? :
Identitatsbasierte Festivals zwischen Community-Geschichte und theoretischem Anspruch
Mittwoch, 02. Dezember 2009 19ct, Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079

Aus berufenem Munde, nämlich von der Archivarin der Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg erfahren wir Mittwoch Fundiertes wie Reflektiertes über derartige Veranstaltungen. Die Referentin zu ihrem Vortrag:

Es gibt inzwischen uber 200 lesbisch-schwule/LGBT/queere Filmfestivals weltweit und einige existieren seit uber 30 Jahren. Viele wurden als schwul(-lesbisch)e Filmfestivals gegrundet mit dem Ziel Sichtbarkeit her- und einen affirmativen Ort fur die Community bereitzustellen. Mit Entwicklung der Queer- Bewegung veranderten sich die Diskussionen von affirmativem zu kritischem Aktivismus und dekonstruktivistischer, identitatskritischer Theoriebildung. Joshua Gamson (1995) beschreibt das Problem der Identitatspolitik von Community- und Bewegungsgeschichte als ein „queer Dilemma“: namlich einerseits fixe Identitatskategorien zu bedienen und fur politische Arbeit zu brauchen und sie gleichzeitig anzuprangern und in Frage zu stellen.

Als spezialisierte, identitatsbasierte Festivals befinden sich LGBT Filmfestivals in genau diesem Dilemma. Die Festivals mussen den Spagat schaffen einer breitgefacherten Community zu dienen: einerseits das gewachsene Publikum, verankert in affirmativer Community-Bildung, zu halten und gleichzeitig die aktivistischen Entwicklungen der Identitatskritik und Ausdifferenzierung ernst zu nehmen. Sie sind so nicht mehr nur klassische Reprasentationsorte fur Schwule und Lesben, sondern sind einem weiteren Spektrum „sexueller deviants“ und nicht-fixierter Identitaten verpflichtet.

In meinem Vortrag gehe ich der Frage nach, wie LGBT Filmfestivals mit den gegensatzlichen Anforderungen an sie, mit dem „queer Dilemma“, umgehen. Basierend auf der Forschung fur mein Dissertationsprojekt werde ich einige historische Entwicklungen von LGBT Filmfestivals anhand von Fallbeispielen deutscher und amerikanischer Festivals – u. a. Frameline: San Francisco Intl. LGBT Film Festival, MIX: New York Queer Experimental Film Festival, NewFest: New York LGBT Film Festival, die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg, das identities. Queer Film Festival in Wien und das uberregionale Verzaubert Queer Film Festival – nachzeichnen. Dabei werde ich auf einzelne Aspekte wie z. B. die Programmgestaltung oder die Organisationsstruktur genauer eingehen.

Installation: Die Autorität der Couch

leg dich auf die couch // fragmente // spiegelbilder // zitate // was siehst du // bist du ein ganzes? // ein mobile deiner selbst? // konfrontationen //

Eine Couch, zerbrochene Spiegel, ein Mobile – die Besucherin legt sich auf die Couch: Slavoj Zizek, Jacques Lacan, Jessica Benjamin, Luce Irigaray, Sigmund Freud, Julia Kristeva, Gilles Deleuze, Michel Foucault und Judith Butler. Zitate begleiten den Zuhörer in das Unbewusste. Am Horizont spuken die Gespenster der Binarität: Polymorphe Perversionen, transzendente Wesen und der ewig lesbische Phallus konkurrieren um die Aufmerksamkeit des Zuhörers. Melancholisch verabschiedet sich die Besucherin.
Installation // Julia Jäckel // Zara Pfeiffer

[…]

Vortragseinladung: Svenja Schröder: Feministische Netzkultur

Svenja Schröder, M.Sc.
Feministische Netzkultur – Spielwiese oder Kriegsgebiet?
Eine interdisziplinäre Betrachtung einer Netzlandschaft
Mittwoch 25.11.2009, 19:15, Von Melle Park 5 (”Wiwi Bunker”) 0079

Mittwoch behandeln wir mit der virtuellen Vernetzung ein aktuelles Thema, wie immer in ‘queerem Kontext’. Umso bemerkenswerter, wie selten diese Themenbereiche zusammen gedacht werden. Als linkreichen Einstieg in die zu behandelnde (queer)feministische Blogosphäre empfehlen wir Interessierten jenen aus unseren Reihen: I Heart Digital Life

Die Referentin Svenja Schröder ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung für Informatik und angewandte Kognitionswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen. Sie leitet ihren Vortrag stilecht folgendermaßen ein:

[…]