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Kerstin Palm: Die Natur der Schönheit

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Die evolutionstheoretische Attraktivitätsforschung ist ein populärwissenschaftlich äußerst beliebter und gut zu vermarktender Zweig des psychologischen Curriculum. Die promovierte Biologin und habilitierte Kulturwissenschaftlerin Kerstin Palm setzte sich in ihrem Vortrag bei “Jenseits der Geschlechtergrenzen” am 27. Mai 2009 kritisch mit diesem Forschungsbereich auseinander. Den Ankündigungstext zum Vortrag findet ihr hier und unserer Partnerinitiative Menschenbilder in der Psychologie hat sie freundlicherweise ihr Vortragsmanuskript zur Verfügung gestellt.

Download (mp3, 40MB)

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Transgender Day of Remembrance Berlin am 21.11.2009

Der Transgender Day of Remembrance findet zum 11. Mal am 21. November 2009 statt und wird in Berlin im Rathaus Schöneberg begangen.
Der internationale Tag im Gedenken an ermordete Trans*-Leute ist nach einem Jahr, in dem weltweit über 80 Morde begangen wurden, mehr als hinfällig.

Ein Staat, in dem Gewalt und Diskriminierung die alltägliche Realität für Leute darstellen, deren Geschlechtsidentität sich nicht in die strikte Polarisierung der Menschen in «Frauen» und «Männer» einteilt, darf nicht hingenommen werden. Daher lädt ein breiter Kreis von Organisationen, Gewerbetreibenden und vielen Einzelpersonen am 21. November 2009 ins Foyer des Rathauses Schöneberg ein, um den Transgender Day of Remembrance stärker ins öffentliche Bewusstsein zu holen.

Neben Redebeiträgen zum Transsexuellen-Gesetz und den Übergriffen in Berlin wird es eine Ausstellung geben, die von Berliner Jugendlichen angefertigt wurde. Im Anschluss werden die Namen der Ermordeten verlesen und Kerzen im Gedenken ihrer vor dem Rathaus entzündet.

Gemeinsam im Gedenken – gegen die Transphobie in den Köpfen und auf der Straße!

Programm:

16.00 Uhr Begrüßung im Rathaus Schöneberg (rolligerecht, über Freiherr-vom-Stein-Straße)
16.15 Uhr Redebeiträge und Diskussion
17:15 Uhr Gedenken an die Ermordeten
18:00 Uhr Musikalischer Abschluss
19:00 Uhr ChillOut im Silverfuture (Weserstraße 206, U-Bhf. Hermannplatz)

Bericht zu Antisemitismus in Hamburg in spiegel-online

Regisseur Lanzmann „schockiert“ über Krawalle bei Israel-Film

Von Sebastian Hammelehle

Gewalttätige Demonstranten verhinderten in Hamburg die Vorführung eines Films über Israel – und sollen die Kinobesucher als „Judenschweine“ beschimpft haben. Jetzt hat sich der Regisseur Claude Lanzmann erstmals dazu geäußert: Ein derartiger Skandal sei weltweit einmalig.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,661980,00.html

hs14 es sind heteros anwesend

Wir haben Besuch! heiter scheitern dieses Mal mit Kathrin.
Und mal wieder erforschen wir uns im Raum. Wie ist es denn eigentlich, wenn man sich in Räumen bewegt, in denen man nur halb mitgemeint ist? Oder gar nicht? Oder ist das gar nicht so? Wir sprechen über Privilegien, Verbündetendasein und das Aushalten von Positionen. Ein ums andere Mal wird die schlechte Unterscheidbarkeit von Identitäten und Praxen uns fast zum Verhängnis, aber mit Hilfe einer mackerigen Portion Hetenbashings stellen wir am Ende fest: Queer ist doch für alle da. Oi.

Download (mp3, 85,7 MB)

Musik: G+Shame feat. Tamara Dinka – Midnight Express

soli party am freitag

13.11.2009 – ab gehts in die flora ( die rote ) am freitag in hamburg und zwar zu:

im neugestrichenen gammelkeller:
LFO DEMON on the vinyl!
NEUROSIS ORCHESTRA live!
DISKOCRUNCH live!
ISTARI LASTERFAHRER on the vinyl!

Breakcore – Dubstep – Stonerdub – NDW Electronica – Jungle – Happyhardcore – Gabba – Acid – Harshnoise !

in der Halle

kt&f (Egotronic/Berlin)
Max Motor (Monkeydick Music Department/Hamburg)
Mikroklubbing (FourtothefloorElectroTrashDisk.o/Göttingen)
Wal-Mart
Der Dom (Frau Gorbatshova)

im weitesten sinne Techno !

achja Soli für das Freie Sender Kombinat und Kritikmaximierung Hamburg

Filmvorführungen im Spinnboden – „Working on it“

Am 19. November 2009 läuft im Spinnboden-Archiv der Film „Working on it“ unter der Anwesenheit der Filmemacher_innen Karin Michalsky und Sabina Baumann. Im Film wird der Aspekt des „sexuellen Arbeitens“ im Sinne der teils aufwendigen Arbeit, „in öffentliche Bilder von Sexualität und Weiß-Sein einzugreifen“, thematisiert. 15 Protagonist*innen beantworten Fragen, wie auf Arbeit und im Alltag Abwertungen sexueller Identität gewendet werden können, um eine neue Sprache von Geschlechtlichkeiten zu generieren.

Spinnboden (Lesbenarchiv e.V. Berlin): Anklamer Straße 38, 2. Hinterhof, 3. Aufgang, 2. Stock (U8-Bernauerstraße)

Wessen Relevanzkriterien?

In der deutschsprachigen Netzszene wird seit ein paar Wochen eine große Wikipediadebatte geführt, in der es um das Löschverhalten von Admins und die Frage, wie speziell in der deutschsprachigen Wikipedia mit Relevanzkriterien umgegangen wird, geht. Die Dabatte könnt ihr in zahlreichen Blogs nachvollziehen, als Background hier mal ein etwas älterer, kurzer Text bei Spiegel Online mit vielen Links und einem Katzenbild: Wikipedia-Autoren ziehen in den Löschkrieg – gegen Katzen.

Was soll in einer kollaborativen Onlineenzyklopädie alles stehen, und was ist irrelenvat? Felix Neumann sieht das Problem in der

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