ABOLISH – Diskriminierende Gesetze gegen Flüchtlinge abschaffen!
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spectacle
27.3.2011: „Von Beverly Hills nach Accra – Zur Aktualität der Thesen zur Kulturindustrie.“ Workshop mit Felix Riedel, MA Ethnologe. 11:30 – 14:30 in Marburg.
Auf der Konferenz: „Traditionalität und Aktualität – Zur Aufgabe Kritischer Theorie.“
Zur Anmeldung (kostenfrei)
Ich sitze im Zug und schaue mir die letzte Folge der Millenium Trilogie an. Kinder im Grundschulalter laufen vorbei und schauen neugierig auf den Bildschirm. Lisbeth Salander sitzt in voller Montur vor Gericht. Das eine Kind sagt zum anderen: “Da war eben eine Böse”.
Das Böse erkennen Weiterlesen »
Der Plagiatskandal des ehemaligen Bundesverteidigungsministers KTzG machte es erforderlich, hier und da zu erläutern, was eigentlich eine wissenschaftliche Arbeit ausmacht. Schade nur, dass es die meisten beim Umgang mit den Quellen und dem korrekten Zitieren belassen. Mspro fügt in wir müssen reden 19 noch den langweiligen, trockenen Stil hinzu. Was fehlt: Wissenschaftliche Arbeiten zeichnen sich durch ein klar formuliertes Erkenntnisinteresse aus, dem mit Bezug auf Theorien und mit Hilfe von Methoden (in unterschiedlicher Gewichtung und abhängig von der Disziplin) nachgegangen wird. Geschwafel ist auch mit Fußnoten und Gänsefüßchen Geschwafel.
Dröger Stil, korrekt zitiert Weiterlesen »
Für alle, die heute mit dem Zug zur Demo »Heraus zum 100. Frauenkampftag*! My Body My Choice reloaded!« fahren möchten, gibt es einen Treffpunkt, um gemeinsam nach Marburg zu fahren:
Heute, 8. März 2011
16.40 Uhr (pünktlich!)
Hauptbahnhof Frankfurt
am Infopoint
Treffpunkt für die Zugfahrt zur Demo in Marburg Weiterlesen »
Heute präsentieren wir euch den Vortrag “Schwarz Werden. ‘Afroamerikanophilie’ in der Bundesrepublik der 1960er und 1970er Jahre”, den der Kulturwissenschaftler Moritz Ege im November 2007 in unserer Reihe gehalten hat. Im selben Jahr erschien seine Monographie Schwarz werden. “Afroamerikanophilie” in den 1960er und 1970er Jahren bei transcript. Moritz Ege ist mittlerweile Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ludwig-Maximilians-Universität München am Institut für Volkskunde/Europäische Ethonologie.
Moritz Ege: Schwarz Werden Weiterlesen »
das sollte eigentlich kommentar zu dem von mir grundsätzlich sehr gern gelesenen blog mit folgendem artikel „Antiintellektualismus vs. Kriechertum – vom Skandälchen Guttenberg und Skandalen“ werden. leider fand ich das zu schade für einen kommentar (das ist völlig und ganz un-derridaisch (->supplement)) – bessergesagt: zu wenig prominent um mit aufmerksamkeit geadelt zu werden.
also: ich bin der meinung, dass der adelige guttenberg was geschafft hat, was einem jahrzehntelangen kampf von „kritischen wissenschaftler_innen“ oder „linken“ studierenden nicht gelang:
ein system der akademischen anordnung und zurichtung anhand von abschlüssen und titeln in ihrer legitimität und realness zu erschüttern. niemand macht da lieber mit, als die ausgebeuteten und unterworfenen produktiven studierenden ALLER diszipline – mal kritisch, mal affirmativ.
ausserdem hätte er der neue doktor des copyriots werden und den „wissenschaftlich“ arbeitenden viel arbeit ersparen können, durch blöde korrekt-zitier-simulationen. aber die habens ja auch so mit ehre und ehrlichkeit. einzige hoffnung, die mir bleibt, ist, dass das moralsgedöhns nur taktischer „natur“ war um den reaktionären Populisten wegzukriegen. falls die empörung echt sein sollte, ist sie zugleich ressentimentativer standesdünkel (wow).
und ausserdem sollte doch alles, was dem „standort deutschland“ – also auch dem „wissenshaftsstandort“ schadet, willkommen geheiszen werden? und guttenberg war darin doch die letzten wochen ganz grosz?
den besten kommentar fand ich aber: „Früher wußte der Adel was an einer gewißen Stelle zu tun ist“ (leider pds, kriegt aber titanic-preis dafür)
weitere artikel einfach random durcheinander:
guttenberg ist copyriot Weiterlesen »
Wie sich mittlerweile ergeben hat, und anders als noch gestern geschrieben, sind nicht drei Boote gekentert, sondern lediglich ein einziges. Die vermutete Zahl der Toten liegt jedoch weiterhin zwischen 300 und 400. Die Süddeutsche Zeitung schreibt:
Nach dem Untergang eines Flüchtlingsbootes haben die Behörden an der libyschen Küste bislang rund 100 Leichen geborgen. Man gehe davon aus, dass sie zu den etwa 365 Flüchtlingen gehörten, deren Boot in der Nacht zum Sonntag gekentert sei, hieß es in Behördenkreisen. […] Allerdings ging für die anderen Schiffe die Überfahrt glimpflicher aus. Eines mit 350 Menschen an Bord war in Seenot geraten, die Passagiere wurden aber von der libyschen Küstenwache gerettet. Ein weiteres hat nach Angaben aus libyschen Behördenkreisen Italien erreicht und das vierte sei auf dem Weg nach Malta.
Weiter hat die SZ ihre Seite 2 (1. April 2009) dem Thema gewidmet, auch wenn es dort die übliche Mischung aus “Warum kommen die Leute” und “wie kommen die Leute” gibt. Lediglich der Artikel “An die Grenzen gegangen” ist für diesen Blog aufschlußreicher:
Drama vor Lampedusa, Teil 2 Weiterlesen »
Nach einiger Verspätung sind wir jetzt endlich am Thema, welches da ist: Kindermedien und der eigene Anspruch. Wir konstatieren nahezu sofort ein heiteres Scheitern, im Zuge dessen wir unsere Ansprüche um einen Großteil zusammenschrauben um uns Haare raufend jeglichen popkulturellen Schrott anzutun. Nein, so einfach machen wir es uns und unserem Kind nicht. Also kritisieren […]
hs28 homophob über die blümchenwiese – teil I Weiterlesen »
In Berlin geht die Veranstaltungsreihe zu Queerfeminismus und Ökonomiekritik weiter, die letztes Jahr mit dem Event im März so großartig gestartet ist. Es dreht sich dieses Mal alles um die unterschiedlichen Facetten von Haus- und Sorgearbeit: Beyond Re/Production: Care Work.
Beyond Re/Production: Care Work Weiterlesen »