borders

WM Statement

Zur Lage der Nation: oder warum die AG Queer Studies der Absage eines Vortrags wegen eines Fußballspiels wenig abgewinnen kann

Dieses Jahr ist wieder Fußball-WM. Genauer: Ablebodied-Erwachsenen-Männer-Fußball-WM und Deutschland befindet sich – wenigstens während der Spiele der deutschen Nationalelf – in einem Ausnahmezustand. Dieser betrifft auch die Universität: Es finden in der Staatsbibliothek, im Audimax und im Pferdestall-Hinterhof Fußballübertragungen statt. Die Spiele der deutschen Nationalelf gelten in Seminaren automatisch als Entschuldigungsgrund, bei denen sonst peinlich genau auf die Anwesenheit geachtet wird. Leider hat dieser Ausnahmezustand nun auch unsere Ringvorlesung erreicht. Da nächsten Mittwoch (7.7.2010) „Deutschland“ im Halbfinale steht, muss der Vortrag leider entfallen, da die Referentin lieber das Fußballspiel ansehen möchte. Aus diesem Grund sehen wir uns gezwungen, zu den Ereignissen während der Männer-Fußball-WM einmal grundsätzlich Stellung zu beziehen.

Hero unalyzed

Als ich Hero das erste Mal im Kino sah, war ich begeistert, entrückt und zugleich sehr skeptisch: Das Ende begünstigt durchaus eine faschistoide Interpretation. Der mit dem Absolutismus durchgesetzte Zentralstaat solle „Allen unter dem Himmel“ zu Gute kommen? Die Massenästhetik knüpft an die faschistischen und stalinistischen Staats-Inszenierungen an. Dann sah ich den Film erneut und diesmal mit einem anschließenden Vortrag eines Psychoanalytikers, der in China lehrt und zugleich sehr auf die kulturell bedingte Differenz von Interpretationsmöglichkeiten bedacht war. Die unter dem Vorzeichens eines „Wir Europäer, Kinder der Aufklärung“ geleistete Interpretation allerdings klang mir zu transkribierend – der Namenlose als Ich-Erzähler sei Hülle der aufgespalteten Erzählvarianten, erfahre einen klassischen ödipalen Konflikt mit dem König-Vater. Das Ganze sei mehr oder weniger ein Bewältigungsdrama eines Waisenjungen, der seine Aggressionen kontrollieren lerne. Das ist natürlich eine grobe Verkürzung der interessanten Thesen des ehrenwerten Analytikers.

[…]

Stockholm Action Programme

Last December (2009), the European Union decided upon the Stockholm Programme, its 5-year-plan for Justice and Home Affairs (check here and here). The Programme itself is more of a framework and doesn’t conclusively state what is exactly to come. For that, there is the Stockholm Action Programme.

Statewatch released the Commission Proposal, along with an analysis and a briefing. For more information, see also here.

I started to extract all activities mentioned in the plan connected to Frontex. But since Frontex is only a part of the European border and migration regime, I extracted more relevant parts and highlighted what I found relevant (there is an extra part titled “Effective policies to combat illegal immigration”!). Here it is:

[…]

QueerFilmFest Rostock: Call for Films

Uns erreichte heute der Call for Films vom QueerFilmFest Rostock:

Liebe Filmschaffende, Künstler_innen, Kings, Queens & Queers,
in diesem Sommer findet in Rostock vom 29. Juli bis zum 31. Juli 2010 zum zweiten Mal unser unkommerzielles und unabhängiges QueerFilmFest statt. Hierfür suchen wir eure Filme! Jeder queere Film ist uns willkommen, gerne zu Themen wie Intersexualität, Trans*, Gender- nicht-konform und queer in Verbindung mit Migration, Illegalität, Klasse…
Wir würden uns freuen, wenn ihr euren Film persönlich in Rostock vorstellt und dem Publikum im Anschluss für ein Gespräch zur Verfügung steht.
Das QueerFilmFest wird in Rostock im Peter-Weiss-Haus stattfinden, einem linken Raum für freie Bildung und Kultur.
Im Rahmen des Festivals gibt es auch Raum für eure Dia-Shows, Ausstellungen, Vorträge oder Workshops. Bei der Abschlussparty am Samstag könnt ihr euch gerne mit euren Performances, Deko-Ideen und DJ-Skillz einbringen.
Für weitere Fragen sind wir unter der E-Mail-Adresse queerfilm@systemausfall.org erreichbar, unsere Website findet Ihr unter www.queerfilmfest.de

Wir freuen uns auf eure Beiträge!
Leitet diesen Aufruf bitte an alle Interessierten weiter!

spiel* mit grenzen_

Workshop beim Lad*yFEst München – 23. – 25. April 2010

Workshopankündigung – Spiel mit Grenzen …
mit räumlichen, körperlichen, sozialen und staatlichen, mit vernünftigen, normalisierenden, wahnsinnigen. Stell dir vor, dazu einen Filmschnipsel zu machen.
Während des Ladyfests wollen wir individuelle Sichtweisen auf Grenzen und Grenzutopien von Teilnehmer*innen und Passant*innen kennen lernen und mit Kameras, Handys und anderen technischen […]

Queer Film Fest Rostock braucht Filme!

In diesem Sommer findet in Rostock vom 29. Juli bis zum 31. Juli 2010 zum zweiten Mal das unkommerzielle und unabhängige QueerFilmFest statt.

Hierfür sucht das Orga-Team eure Filme!

Jeder queere Film ist willkommen – gerne zu Themen wie Intersexualität, Trans*, Gender-nicht-konform und queer in Verbindung mit Migration, Illegalität, Klasse…

Wer Lust hat, einen Film einzureichen und persönlich in Rostock vorzustellen sowie dem Publikum im Anschluss für ein Gespräch zur Verfügung zu stehen, meldet sich unter: queerfilm@systemausfall.org.

Im Rahmen des Festivals wird es auch Raum für Dia-Shows, Ausstellungen, Vorträge oder Workshops geben. Bei der Abschlussparty am Samstag könnt ihr euch gerne mit euren Performances, Deko-Ideen und DJ-Skillz einbringen. Auch hierfür: queerfilm@systemausfall.org

Selbstverständlich vermittelt auch der Queer-o-mat.

Documents, documents

So the Commission proposed an amendment to the Frontex regulation.

Here are the official documents:

COM(2010) 61 final: Proposal for a REGULATION OF THE EUROPEAN PARLIAMENT AND THE COUNCIL amending Council Regulation (EC) No 2007/2004 establishing a European Agency for the Management of Operational Cooperation at the External Borders of the Member States of the European Union (FRONTEX)

SEC(2010) 149: COMMISSION STAFF WORKING DOCUMENT IMPACT ASSESSMENT accompanying the Proposal for a REGULATION OF THE EUROPEAN PARLIAMENT AND OF THE COUNCIL amending Council Regulation (EC) No 2007/2004 establishing a European Agency for the Management of Operational Cooperation at the External Borders of the Member States of the European Union (FRONTEX)

SEC(2010) 150: COMMISSION STAFF WORKING DOCUMENT EXECUTIVE SUMMARY OF THE IMPACT ASSESSMENT accompanying the Proposal for a REGULATION OF THE EUROPEAN PARLIAMENT AND OF THE COUNCIL amending Council Regulation (EC) No 2007/2004 establishing a European Agency for the Management of Operational Cooperation at the External Borders of the Member States of the European Union (FRONTEX)

[…]

Der institutionalisierte Antiziganismus

Deutschland hat es nach den rassistischen Pogromen der 1990-er geschafft, ein liberales Selbstbild zu etablieren und zugleich eine zutiefst dem nazistischen Bedürfnis entsprechende Ausländerpolitik zu fahren. Immer noch droht für 10 000 Flüchtlinge aus dem Kosovo die Abschiebung und damit grenzenlose Armut und die ständige Drohung des antiziganistischen Pogroms.

[…]

Berlinale-Review: „The Owls“ von Cheryl Dunye

Die Eule als ein gemütlich wirkendes Tier, das Ruhe und Besonnenheit auszustrahlen in der Lage ist, steht als Metapher über dem neuen Film von und mit Cheryl Dunye (Watermelon Women) und lässt sich auf die in die Jahre gekommene Gruppe lesbisch…

schwupp di wupp

melodie im kopf die sang interface, interface.
wobei:

Übersetzung von Englisch in Deutsch
Schnittstelle
Wörterbuch – Detailliertes Wörterbuch anzeigen

Nomen
Grenzfläche
Grenzschicht
Verbindungsfläche
Schnittstelle
Interface

ja:


Als Grenzfläche oder Phasengrenze bezeichnet man die Fläche zwischen zwei Phasen

und:


Der Begriff stammt ursprünglich aus der Naturwissenschaft und bezeichnet die physikalische Phasengrenze zweier Zustände eines Mediums[1]. Er beschreibt bildhaft die Eigenschaft eines Systems als Black Box, von der nur die „Oberfläche“ sichtbar ist, und daher auch nur darüber eine Kommunikation möglich ist. Zwei benachbarte Black Boxes können nur miteinander kommunizieren, wenn ihre Oberflächen „zusammenpassen“.

weil:


Ein Beispiel für Grenzen von eindimensionalen Räumen ist die obere und untere Grenze in der Mathematik (siehe Supremum). Umgangssprachlich wird dafür auch Grenzwert, Schwellwert oder Schranke gebraucht. Beispiele für nichtgeometrischen Räume sind die übliche Verhaltensweise oder die Intimsphäre.

wodurch:


Der Schrankenarm kann entweder als massive Stange oder als Knickarm (beengte Verhältnisse) ausgeführt sein. Zur besseren Kennzeichnung erhält der Schrankenarm heute ein Rot-Weißes Warnmuster.
Zweck einer Schranke ist zumeist, das Passieren zu verhindern oder zu kontrollieren.

was bleibt;


die Suche nach dem qualitativ Anderen.

oder


Pommes mit Mayo, Ketchup oder Schranke?