pops

Kerstin Palm: Die Natur der Schönheit

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Die evolutionstheoretische Attraktivitätsforschung ist ein populärwissenschaftlich äußerst beliebter und gut zu vermarktender Zweig des psychologischen Curriculum. Die promovierte Biologin und habilitierte Kulturwissenschaftlerin Kerstin Palm setzte sich in ihrem Vortrag bei “Jenseits der Geschlechtergrenzen” am 27. Mai 2009 kritisch mit diesem Forschungsbereich auseinander. Den Ankündigungstext zum Vortrag findet ihr hier und unserer Partnerinitiative Menschenbilder in der Psychologie hat sie freundlicherweise ihr Vortragsmanuskript zur Verfügung gestellt.

Download (mp3, 40MB)

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spaß ist, was ihr draus macht…

eine kleine zusammenstellung durchaus brauchbarer dinge für die alltägliche nutzung des öffentlichen raumes:

„pictures taken at the reclaimyourcity.net & ueberdose.de exhibition in the range of the backjumps the live issue #3. 24th of june to the 7th of july 2007 Hobrechtstrasse 54 / Berlin“
foto von http://www.reclaimyourcity.net
seit 7.11. gibts übrigens die backjumps the live issue #4… schaut […]

drucker und depression

eine der electro-installationen auf der warschauer 2005/2006:

foto von http://www.reclaimyourcity.net

Martin Büsser: Geschlechterverhältnisse in der Punk- und Hardcore-Szene

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Der Publizist Martin Büsser (mehr zur Person einleitend zum Vortrag) hielt am 07. Mai 2008 einen stark besuchten Vortrag zu Geschlechterverhältnissen in der Punk- und Hardcoreszene.

Creative Commons Lizenz by-nc-sa
Download (mp3, 46MB)

Der Autor über seinen Vortrag:

“Punk hat die Popkultur sexualisiert (S/M-Mode, Malcolm McLarens „Sex“-Shop, Bandnamen wie The Sex Pistols, The Vibrators, The Slits etc.) und war doch gleichzeitig asexuell, richtete sich gegen das Diktat von Schönheit im Pop und gegen die ewig gleichen (heterosexuellen) Liebeslieder. Schon früh haben Musikerinnen im Punk weibliche Klischees in der Gesellschaft aufgedeckt (The Slits, X-Ray Spex), queere Ästhetik hat vor allem in der ersten Punk-Generation eine wichtige Rolle gespielt. Von wenigen Ausnahmen abgesehen (z.B. The Dicks) bestand jedoch bereits die zweite Generation – Oi!-Punk in Großbritanninen, Hardcore in den USA – aus männerbündlerischen Szenen. Aktive Musikerinnen finden sich hier kaum, manche Bands (z.B. die Bad Brains) waren extrem schwulenfeindlich. Erst im Zuge der Riot Grrrl-Bewegung Anfang der 1990er-Jahre kehrten verstärkt feministische und schließlich auch queere Elemente im Punk zurück. Der Vortrag zeichnet anhand der historischen Entwicklung von drei Jahrzehnten Punk nach, wo sich im Punk gewinnbringende queere Ansätze finden und wo Punk in tradierte Geschlechterrollen zurückgefallen ist. Erstaunlich genug, dass eine Bewegung, deren Name auf eine Bezeichnung für Schwule im Gefängnis zurückgeht, auch homophobe Tendenzen hat ausbilden können!”

Aus Lizenzgründen mussten die Hörbeispiele aus Vorlesung und Radioübertragung herausgeschnitten werden. Die Songs sind aber im Internet streambar, beispielsweise über Seiten wie youtube.

Gespielte, aber herausgeschnittene Stücke:

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Radio am 16.11.2009

Die Sendung für den 16.11. steht fest, wir präsentieren Euch Dr.habil. Kerstin Palms highlightverdächtigen Vortrag zur “Natur der Schönheit – Reflektionen zur evolutionstheoretischen Attraktivitätsforschung”.

Zu hören bekommt Ihr dies am Montag, dem 16.11.2009, 14:00-15:30 Uhr auf Radio FSK (93,0 antenne, 101,4 im Kabel, überall über livestream). Die Dezembersendungen sind in Vorbereitung und werden bald (spätestens 05.11., 10:00 Uhr) hier bekanntgegeben.
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Gender, Queer und Medien – Tagung in Hamburg

Am kommenden Wochenende, vom 4. bis 6. November 2009 findet an der Universität Hamburg die Tagung Gender, Queer und Medien – Gegenwärtige Ansätze und Perspektiven der Fachgruppe Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht (DGPuK) statt. Die Vorträge in insgesamt sechs Panels und die Podiumsdiskussion am Freitag nachmittag behandeln die Themenbereiche Queer Studies, Performativität, Doing Gender – Doing Difference, Intersektionalität, Diskursanalyse und Pop-Kulturen. Die Anmeldefrist ist anscheinend schon verstrichen, aber vielleicht gibt es ja eine “Abendkasse”. (via mädchenblog)

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Mittwoch: Bridge Markland

Bridge Markland
Mein Leben und meine Verwandlungen
Mittwoch 04.11.2009, 19:15, Von Melle Park 5 (”Wiwi Bunker”) 0079

Betrachtet Euch hiermit als herzlich eingeladen zum Vortrag im Rahmen unserer Vortragsreihe “Jenseits der Geschlechtergrenzen”. Zu Gast ist die Berliner Tanz-Theater-Performance-Lebens-Künstlerin Bridge Markland, die uns einen Anekdoten- und Videobeispiel-gespickten Vortrag über ihre Tätigkeit hält. Wir erwarten ein extrem unterhaltsames, wie erkenntnisreiches Erlebnis. Die Künstlerin zu ihrem Vortrag:

“In meinem Vortrag berichte ich auf lebhafte und unwissenschaftliche Weise aus meinem Leben und meiner Praxis als darstellende Künstlerin. Wie verschiedene Recherchen, Erlebnisse und Anekdoten zu entscheidenden Performances führten. In meinem Werk setze ich mich vermehrt mit Transgender Verwandlungen und klassischer deutscher Literatur in Wiederspiegelung von Popmusik auseinander. Ich zeige Ausschnitte aus meiner berühmtesten Verwandlungsperformance live im Vortragsaal und berichte zwischendurch von deren Entstehungsgeschichte. Im Anschluss an den Votrag können Fragen gestellt werden