Muslim Queers for Israel am 20.04.2011 in Frankfurt

Am 20.04.11 fand in der Frankfurter Innenstadt eine gut besuchte Kundgebung von Muslim_innen für das Existenzrecht Israels statt. Wir waren mit einigen Genoss_innen vor Ort, um die Kundgebung unter dem Motto: „Muslim Queers for Israel“, zu unterstützen. Als Zeichen des Friedens hatten viele Muslim_innen Israel-Fahnen dabei und weiße Mützen auf.

httpv://www.youtube.com/watch?v=V0zmbEaoK6U

Ein besonders herzlicher Gruß ging an Sir Ahmed Salman Rushdie (‏سلمان رشدی‎)

httpv://www.youtube.com/watch?v=XTEqHsvP6pk

via http://www.youtube.com/user/copyroit

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AZ soll geräumt werden – bitte weiterleiten

Liebe Freundinnen und Freunde! Seit Sonntag Nacht wird uns aus mehreren zuverlässigen Quellen mitgeteilt, dass das Autonome Zentrum Köln am Dienstag morgen oder in den darauf folgenden Tagen geräumt werden soll. Wir nehmen diese Information sehr ernst - so ernst war es noch nie. Wenn wir das AZ Köln schützen wollen, brauchen wir die Unterstützung von euch allen! Vor einem halben Jahr sollte das AZ schon einmal geräumt werden. Eine massenhafte Mobilisierung hat damals dazu geführt, dass die Polizei die Räumung abgesagt hat. Deshalb: Kommt heute (Montag) abend oder Dienstag früh (um 4 Uhr) ins oder vor das AZ! Wir werden nicht zulassen, dass uns unsere Häuser genommen werden! Leitet diese Info bitte über Verteiler und an eure Freund_innen weiter und kommt vorbei. Kein Tag ohne! Um 18 Uhr findet ein Plenum statt, zu dem alle herzlich eingeladen sind. Bitte beachtet den Aktionskonsens auf unserer Webseite. Aktuelle Infos immer auf unsersquat.blogsport.eu Dort erfahrt ihr auch von Aktionen, falls wir die Räumung nicht verhindern können.

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Der Gaga-Gipfel

Zwischen Harmonie und Hormonie Wer ist Lady Gaga? Fragt Gala im Oktober 2009 auf dem Titel. Die Jungle World „wollte den Hype um Lady Gaga eigentlich ignorieren, aber das Video zu `Telephone´ änderte alles“, im Frühling 2010. Ein Frühling später fragen auch wir: Wer ist Lady Gaga? Warum wollen wir den Hype nicht mehr ignorieren? „Ignorance of your culture is not considered cool“, wussten schon The Residents. Lady Gaga ist der größte Popstar des Planeten, ignorieren wäre uncool. Also laden wir zum Gaga-Gipfel. Weiter bei nitribitt Lady Gaga Flyer

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guttenberg ist copyriot

das sollte eigentlich kommentar zu dem von mir grundsätzlich sehr gern gelesenen blog mit folgendem artikel "Antiintellektualismus vs. Kriechertum – vom Skandälchen Guttenberg und Skandalen" werden. leider fand ich das zu schade für einen kommentar (das ist völlig und ganz un-derridaisch (->supplement)) - bessergesagt: zu wenig prominent um mit aufmerksamkeit geadelt zu werden. also: ich bin der meinung, dass der adelige guttenberg was geschafft hat, was einem jahrzehntelangen kampf von "kritischen wissenschaftler_innen" oder "linken" studierenden nicht gelang: ein system der akademischen anordnung und zurichtung anhand von abschlüssen und titeln in ihrer legitimität und realness zu erschüttern. niemand macht da lieber mit, als die ausgebeuteten und unterworfenen produktiven studierenden ALLER diszipline - mal kritisch, mal affirmativ. ausserdem hätte er der neue doktor des copyriots werden und den "wissenschaftlich" arbeitenden viel arbeit ersparen können, durch blöde korrekt-zitier-simulationen. aber die habens ja auch so mit ehre und ehrlichkeit. einzige hoffnung, die mir bleibt, ist, dass das moralsgedöhns nur taktischer "natur" war um den reaktionären Populisten wegzukriegen. falls die empörung echt sein sollte, ist sie zugleich ressentimentativer standesdünkel (wow). und ausserdem sollte doch alles, was dem "standort deutschland" - also auch dem "wissenshaftsstandort" schadet, willkommen geheiszen werden? und guttenberg war darin doch die letzten wochen ganz grosz? den besten kommentar fand ich aber: "Früher wußte der Adel was an einer gewißen Stelle zu tun ist" (leider pds, kriegt aber titanic-preis dafür) weitere artikel einfach random durcheinander:

http://www.keimform.de/2011/guttenberg-als-vorkampfer-fur-freie-kultur/
http://lyziswelt.blogsport.de/2011/03/01/warum-guttenberg-bleiben-kann-wo-der-pfeffer-waechst-also-in-der-bundesregierung/
http://principien.de/guttenberg-und-das-geistige-eigentum/
http://wutbuerger-nachrichten.blogspot.com/2011/03/affare-guttenberg-netzbesiegt-minister.html
http://dishwasher.blogsport.de/2011/02/23/die-uebliche-klassenjustiz-wirkt-auch-im-fall-guttenberg/
http://episodenfisch.blogsport.de/2011/02/24/kath-net-schafft-guttenberg-nicht-ab/
http://neoprene.blogsport.de/2011/02/23/update-zur-gegenrede-von-freerk-huisken-zum-fall-guttenberg/
http://guttenberg.blogsport.eu/2011/02/28/hallo-welt/http://www.freitag.de/community/blogs/weinsztein/mehr-witze-ueber-dr-mogel-zu-guttenberg
http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EC66FBF3DF17542E8B68E58589F4872B2~ATpl~Ecommon~Scontent.html
http://neoprene.blogsport.de/2011/02/23/update-zur-gegenrede-von-freerk-huisken-zum-fall-guttenberg/
http://radikal-individualist.de/2011/03/02/anmerkungen-zur-causa-guttenberg/

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Filmabend mit Diskussion: xxy

Mädchen oder Junge? Anscheinend beides. Alex ist 15 und intersexuell aufgrund „einer seltenen Laune der Natur“, wie es im Ankündigungstext des Verleihs bezeichnenderweise heißt. Denn das preisgekrönte Spielfilmdebüt der Argentinierin Lucía Puenzo scheint weniger die Zweigeschlechtlichkeit zu dekonstruieren als die Zwischengeschlechtlichkeit zu naturalisieren. Sehenswert ist diese Coming-of-Age-Geschichte vor allem als dramatisches Plädoyer für sexuelle Selbstbestimmung, das den existenziellen Anpassungsdruck fühlbar werden lässt, unter dem steht, wer sich nicht ins Raster der Heteronormativität einfügt. Veranstaltet von „schwestern von gestern“ am 23. Februar 2011, 20.30 Uhr translib im IVI (3. Stock) | Kettenhofweg 130 | 60325 Frankfurt am Main

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Presseerklärung des Förderverein Roma zum Gedenktag am 16.12.2010

Anlässlich des Jahrestages des Auschwitz-Erlasses führt der Förderverein Roma e. V. eine Kundgebung am 16.12.2010, um 18.30 Uhr, Stadtgesundheitsamt Ffm., Braubachstraße 18-22 durch.

Am 16.12.42 ordnete "Reichsführer SS" Heinrich Himmler im sogenannten Auschwitz-Erlass die Massendeportation von Roma und Sinti in das Konzentrationslager Auschwitz an. Es soll "Ohne Rücksicht auf den Mischlingsgrad familienweise in das Konzentrationslager" eingewiesen werden, hieß es in dem Erlass. Die Vorstufe zur späteren Vernichtung wurde durch die Erfassung aller im deutschen Reich lebenden Roma und Sinti geschaffen. Robert Ritter, Leiter der "Rassenhygienischen und bevölkerungsbiologischen Forschungsstelle des Reichsgesundheitsamtes Berlin" und seine enge Mitarbeiter Eva Justin waren hierfür maßgeblich verantwortlich. Ihre sogenannten "rassenbiologischen" Untersuchungen registrierten minutiös über 20.000 Roma und Sinti. Sie leisteten damit die Voraussetzung für die spätere fabrikmäßige Vernichtung. Ritter und Justin wurden nach 1945 im Stadtgesundheitsamt Frankfurt am Main als Medizinalrat und Psychologin beschäftigt. Obwohl bekannt war, welche zentrale Funktion beide während der NS-Zeit Inne hatten, bestanden keine Bedenken gegen die Anstellung. Ritter und Justin wurden für ihre Verbrechen nicht verurteilt. Am 27.1.2000 wurde die durch private Mittel finanzierte Mahntafel am ehemaligen Stadtgesundheitsamt angebracht. Die Behörde ist mittlerweile umgezogen und am Gebäude in der Braubachstraße finden Renovierungsarbeiten statt. Die Tafel befindet sich zurzeit in der Geschäftsstelle des Förderverein Roma e. V. und soll nach Beendigung der Arbeiten wieder an historischem Ort angebracht werden. Ffm., den 9.12.2010

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martin büsser ist tot

gestern ist der Autor, Zeichner, Musiker und Verleger Martin Büsser im Alter von 42 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit gestorben. Martin Büsser hat vor über zehn Jahren den Mainzer Ventil Verlag ebenso mitgegründet wie er die Zeitschrift „testcard“ seit 15 Jahren als Herausgeber und Redakteur geprägt hat. Martin Büsser war nicht nur ein hervorragender Kunst-, Literatur-, Film- und Musikkritiker, er war auch als Zeichner und Musiker eine herausragende Gestalt im deutschen Kulturbetrieb. Martin Büsser ist den Verführungen des Mainstreams nie erlegen, doch hat er auch seine eigene Szene nie mit falscher Zurückhaltung kritisiert. Ohne seine Artikel, Bücher und CDs wäre die deutsche Linke heute um einiges dümmer. Martin Büsser war für uns wegweisend als Kollege und als Autor, er hat unserern Verlag von Anbeginn an mit Ratschlägen und kritischem Wohlwollen begeleitet, und war als Autor eine große Bereicherung. Wir haben ihm sehr viel zu verdanken. Wir vermissen ihn sehr. Werner Labisch, Jörg Sundermeier, Evelyn Rahm und Doris Formanek ___________________________ Verbrecher Verlag Gneisenaustr. 2a 10961 Berlin Tel.: 030/28385954 Fax.: 030/28385955 www.verbrecherverlag.de ######################################################### "Scheiße, aber so ist es nun mal" In tiefe Trauer hüllt uns die Nachricht. Martin Büsser ist tot! Er erlag seinem Krebsleiden, das ihn selbst überrascht hatte. Martin behalten wir als einen akribischen Popkritiker in Erinnerung, dem es nie nur darum ging seine Helden abzufeiern. Immer war er auch den Mechanismen auf der Spur, die sich dahinter oder mitten drin abspielten. Er galt als einer der bedeutensten Poptheoretiker unserer Tage. Nicht nur seine Texte sondern auch seine Gegenwart werden wir vermissen. Interview mit Martin Büsser auf 3Sat Kulturzeit: http://www.youtube.com/watch?v=8Tl_n2cGErg http://www.unterm-durchschnitt.de/news-details/scheisse-aber-so-ist-es-nun-mal/ Die Initiative: http://www.icantrelaxin.de/ ------------------------------------ unterm durchschnitt po box 190471 50501 cologne germany / EU www.unterm.org ###################################### Zu Martin Büsser auf meta.copyriot.com

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Einladung Aktionswochen gegen Antisemitismus 2010

Schwerpunktthema: israelbezogener Antisemitismus Bereits seit 2004 organisiert die Amadeu Antonio Stiftung die bundesweiten Aktionswochen gegen Antisemitismus in den Wochen rund um den 9. November. Das Ziel dieser Initiative ist es, an vielen Orten gleichzeitig ein breites Spektrum von Veranstaltungen gegen Antisemitismus zu organisieren, zu vernetzen und Diskussionen über verschiedene Facetten des Problems zu initiieren. In diesem Jahr wollen wir einen inhaltlichen Schwerpunkt setzen: Im Mittelpunkt der Veranstaltungen soll das Thema israelbezogener Antisemitismus stehen.

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