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“Queer up and speak!“ – Ankündigung in eigener Sache

Soweit das Anliegen von queer nicht darin besteht, zu labeln, sondern Herrschaftsverhältnisse zu hebeln, lädt das KTS Freiburg zu einer Gesprächsrunde zum Thema queer ein. Dabei wird es weniger darum gehen, queer als Attribut und szenige Aneignung einer pseudo-kritischen Queer-Avantgarde zu thematisieren, als darum zu fragen, wie sich queer als eine Praxis aneignen lässt, die sich kritisch mit Macht und Gewalt in seinen heteronormativen, sexistischen, rassisitischen, ableistischen, klassistischen Prägungen auseinandersetzt. Auf welche Vorannahmen gründet sich dabei Queere Theorie, was sind die impliziten Leerstellen und welche Potentiale ergeben sich für ein Queering des Alltags? Ein erster Anfang für gesellschaftskritische Que(e)rlegungen könnte sein, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Also: “Queer up and speak!“

Input und Diskussion mit Katrin Köppert

Wann? Samstag, 30. Januar, 20:00 Uhr

Wo? KTS Freiburg, Basler Straße 103, 79100 Freiburg

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Buchvorstellungen und Mobilisierungsveranstaltung gegen den Naziaufmarsch und die Opferinszenierung am 13. Februar 2010 in Dresden

Mittwoch, 13. Januar 2010, 19.30 Uhr

Buchvorstellung und Diskussion zur bundesdeutschen Erinnerungspolitik mit Gerd Wiegel
Gerd Wiegel ist Politikwissenschaftler und hat zusammen mit Jan Korte das Buch »Sichtbare Zeichen. Die neue deutsche Geschichtspolitik – Von der Tätergeschichte zur Opfererinnerung« herausgegeben.
 In der Veranstaltung wird der Autor sein Buch vorstellen und einen allgemeinen Überblick über die Entwicklungen und […]

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Demo gegen Naziangriffe in Neukölln

Aufgrund der akuten Übergriffe auf diverse linke Läden in Neukölln durch Nazis wird zu einer gemeinsamen Demo aufgerufen.

Von den Übergriffen, Schmierereien und Sachbeschädigungen seit Ende November betroffen, waren der Projektraum F54 (Friedelstr.), das Kneipenkollektiv Tristeza (Pannierstr.), der Antifa- Versand Red Stuff in XBerg, die Galerie Olga Benario (Richardstr) und das chilenische Kulturzentrum „Salvador Allende“.

Die betroffenen Projekte haben sich zusammen geschlossen und wollen gegen diese erschreckende Entwicklung ein Zeichen der Solidarität und der Stärke setzten. Der Kampf gegen Nazis geht jedoch alle an und braucht Unterstützung!

SONNTAG, der 20.12.09 17 Uhr
Treffpunkt: Hermannplatz

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Leben im Superlativ. Radio im Allgemeinen und Mary Anne Hobbs im Besonderen

„The illest selection with beats of the planet today.“ Im Hintergrund ein Jingle mit Benga und Warrior Queen. Ich kann diesen 2562 Track nicht mehr hören, der als Hintergrundberauschung läuft. Dabei ist das „Aerial“-Album eigentlich ganz gut, aber die Verjingelung packt eine neue, eindeutige Bedeutung auf den Track.

Warum auch immer die TAZ gerade die BBC Radio 1 Radiomoderatorin Mary Anne Hobbs entdeckt hat und ein Interview mit ihr führt. Auf welch traurigem Niveau hierzulande Musik verhandelt wird, zeigt sich an Fragen wie „Dubstep gehört in den Club, man muss dazu tanzen. Wieso funktioniert es dennoch übers Radio, in Ihrer Sendung?“ Der Sound von BBC Radio 1 ist zwar in Deutschland „irgendwas mysteriöses“, in UK aber chartstauglich.

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Queer meets Disability Workshop am 4. Januar 2010

Workshop mit Robert McRuer (Washington) und Heike Raab (Innsbruck). Moderiert von Swantje Köbsell (Bremen), organisiert vom Zentrum für Disability Studies und der AG Queer Studies

Workshop: “Queer meets Disability”
Montag, 04. Januar 2010, 10-17 Uhr Raum A 215, Ex-HWP, Von-Melle-Park 9

Wir bitten um Voranmeldung via Email bis zum 23.Dezember 2009 unter der Adresse: bruhn [at] erzwiss.uni-hamburg.de

Kostenbeiträge: Studierende, Erwerbslose/Hartz4Bezieher*Innen, Alleinerziehende, u.ä.: 5,- Euro; Erwerbstätige: 10,- Euro

Im Workshop werden Robert McRuer und Heike Raab die aktuellen Entwicklungsstände und die gegenwärtig geführten Debatten der Queer Disability Studies einerseits aus us-amerikanischer Perspektive und andererseits für den deutschsprachigen Raum aufzeigen. Ein Anliegen ist es, die jeweils unterschiedlichen Diskussionsstände darzulegen und neue Anregungen und Impulse für die deutschsprachigen (Queer) Disability Studies zu erhalten. Im Anschluss wird eine moderierte Diskussion mit Beiträgen und Fragen aus dem Publikum stattfinden. Moderiert wird die Diskussion von Swantje Köbsell. Sie ist Behindertenpädagogin der Universität Bremen. Zudem engagiert sie sich seit vielen Jahren in der feministisch-emanzipatorischen Behindertenbewegung und der AG Disability Studies in Deutschland.

Robert McRuer ist Professor am Department of English der George Washington University. Er arbeitet seit mehreren Jahren an der Verbindung von Queer-Theory und Disability Studies und veröffentlichte zahlreiche Publikationen zu diesem Thema.

Heike Raab ist als promovierte Universitätsassistentin der Universität Innsbruck tätig. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen unter anderem die Queer (feministischen) Disability Studies. Sie engagiert sich in queer-feministischen Bewegungen, sowie in der behinderten Frauen-/Lesbenbewegung.

Die englischen Beiträge während der Veranstaltung werden zudem ins Deutsche übersetzt! Diese Veranstaltung wird durchgehend von Schriftmittler*Innen begleitet. Bei Bedarf kommen auch DGS-Dolmetscher*Innen zum Einsatz. Wir bitten daher um eine kurze Rückmeldung unter o.g. eMailadresse bruhn [at] erzwiss.uni-hamburg.de. Ebenso bitten wir darum, weitere Assistenzbedarfe bei der Voranmeldung bekannt zu geben.

Programm

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Vortrag am Freitag: Queer Animality

Prof. Eva Hayward
Cut Sex Animal – The Social Aesthetic of Trans
Freitag, 4.12.2009, 12 Uhr (c.t.) an der Universität Hamburg
Fachbereich Soziologie, Allende-Platz 1, Raum 245

Außer der Reihe möchten wir Euch zu einem Vortrag mit dem vielversprechenden Titel “Cut Sex Animal – The Social Aesthetic of Trans” einladen, den wir in Kooperation mit der Koordinationsstelle für Frauenstudien/Frauenforschung ermöglicht haben und der am morgigen Freitag, dem 4. Dezember 2009 stattfindet. Prof. Eva Hayward ist zurzeit Guest Researcher am Center for Gender Research an der Uppsala University in Schweden und Assistant Professor am Department of Cinematic Arts des Interdisciplinary Film and Digital Media Program der University of New Mexico.

Im Vortrag (in englischer Sprache) geht es um den Schnitt am transsexuellen Körper als eine materialisation des Selbst, um die Probleme der Kategorie “menschlich”, um “ambiguously specied/sexed bodies”, und um die tierisch-menschliche Vermischung von Buffalo Bills Haut. In ihrem Vortrag überschreitet Eva Hayward Grenzen von Kunst und Wissenschaft sowie von Intimität, Transsexualität und Animalität.

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links for 2009-12-02

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LGBTI (Lesbian Gay Bi Trans Intersex People) in Südafrika

Veranstaltung im ehemaligen Klapperfeld
Klapperfeldstrasse 5, Frankfurt
Donnerstag 10.12.2009 um 20 Uhr

Wir haben Phumzile S. Mtetwa (Executive Director) vom The Lesbian and Gay Equality Project aus Johannesburg eingeladen. Sie wird über die Situation von schwarzen LGBTI Leuten im heutigen Südafrika sprechen.
Dabei wird ihr besonderer Fokus auf den Veränderungen für LGBTI Menschen im Transformationsprozess vom Apartheidregime zur Demokratie sowie auf den sogenannten Hate Crimes (Verbrechen an LGBTI People aufgrund ihrer sexuellen Orientierung) liegen.
Veranstaltung für alle Geschlechter offen, der Vortrag wird auf Englisch sein, die Diskussion deutsch-englisch. Übersetzung bei Bedarf.

Veranstalterinnen: Faites votre jeu und AFLR, Autonomes FrauenLesben
Referat und Autonomes AuslänerInnen Referat, Uni Frankfurt

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Donnerstag, 26. November 2009, 19:30 Uhr // »Umsonstfahren für‘s Klima?!«

In Bremen, Hamburg, Berlin und in anderen Städten fanden in diesem Jahr »Umsonstfahrtage« statt, die die Forderung nach dem Recht auf Mobilität für alle mit »Klimaschutz« in Verbindung gebracht haben.
Olaf Bernau vom Bremer Klimaplenum / NoLager diskutiert mit uns die Verknüpfung von linker Klimapolitik und sozialen Rechten anhand der lokalen Praxis des »Umsonstfahrtags« – vor dem Hintergrund der im Dezember in Kopenhagen stattfindenden UN-Klimakonferenz (+ N.N.).

Außerdem noch bis zum 4. Dezember: Plakatausstellung
Im Rahmen der Vorbereitung der Proteste zum UN-Klimagipfel in Kopenhagen (7. bis 18. Dezember 2009) werden acht Plakate des Berliner Anti Atom Plenums (AAP) gezeigt. Die Plakatreihe beschäftigt sich mit dem Klimawandel aus linker Perspektive und dem Zusammenhang mit Flucht, Krieg, Kapitalismus, Landwirtschaft und vielem mehr.

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Das Geschlecht der Anderen – Internationale Konferenz

Das DFG-Graduiertenkolleg Geschlecht als Wissenskategorie der HU Berlin veranstaltet am 11. und 12. Dezember 2009 eine Internationale Konferenz mit dem Titel „Das Geschlecht der Anderen. Narrationen und Episteme in Ethnologie, Kriminologie, Psychiatrie und Zoologie des 19. und 20. Jahrhunderts“.

Ausgangspunkt der Konferenz ist die Beobachtung, dass die Konstitution von Geschlechterpositionen und –metaphern besonders seit dem 19. Jahrhundert an diverse Konstruktionen eines „Anderen“ gebunden ist. Jene Konstruktion wirkt über die Definition und Zuschreibung von Binaritäten wie rational/wahnsinnig, kulturell entwickelt/primitiv, deviant/„normal“ und menschlich/tierisch. Über diese vergeschlechtlichten Formen des Anderen bildet sich ein Wissen, das sich sowohl in Diskursen der Psychiatrie, der Ethnologie, der Zoologie und der Kriminologie als auch in künstlerischen und literarischen Formen verdichtet.

Konzeption: Florian Kappeler, Julia Roth, Anne Stähr, Vojin Saša Vukadinović, in Kooperation mit Sophia Könemann, Dr. des. Julie Miess, Susann Neuenfeldt

aus dem Programm 11.12.09 Freitag
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Smash Homophobia! Keine Bühne für homophobe Mord-Propaganda! Kein Sizzla-Konzert am 26.11.2009 in Berlin!

Am 26. November soll die Reggae-„Größe“ Sizzla in der Kulturbrauerei im Rahmen seiner Europa-Tournee auftreten. Sizzla ist bekannt für seine homosexuellenfeindlichen Texte. „Verbrennt die Männer, welche andere Männer von hinten reiten. Erschießt Perverse, meine große Pistole macht ‚bumm’“ heißt es u.a. in Sizzlas Song „Pump up“. Insgesamt 13 solcher „Battyman-Tunes“ hat er in seinem Repertoire. Amnesty International zitierte eine Aussage des Sängers bei einem Auftritt 2004 in Jamaika wie folgt: „Tötet sie, die Schwuchteln müssen durch Schüsse in den Kopf sterben.“

In der Vergangenheit führte dies unter anderem zur Indizierung von Sizzlas Album „Rastafari“ und der Absage seiner Europa-Tour 2005, da in Frankreich 13 von 14 Konzerten gecancelt wurden. Auch der Auftritt auf der „Summerjam“ im selben Jahr fiel aus, da er nicht auf schwulenfeindliche Äußerungen verzichten wollte. Sizzla hat daraufhin 2007 den „Reggae Compassionate Act“ (RCA) unterzeichnet und sich damit verpflichtet, zukünftig keine homophoben Inhalte mehr bei seinen Shows zu propagieren. Sizzlas Unterzeichung des „RCA“ belegt keine Wandlung seiner Einstellung gegenüber nicht-heterosexuellen Menschen. Es geht ihm um Geld! 2008 äußerte er sich in der „riddim“ nach einem Auftritt im Wuppertaler „U-Club“ wie folgt: „Bei einer Show wie heute Abend weiß ich, I have to just keep it clean. Bei einer Gangsta-Show in Jamaika erwartet man von dir, dass du härter rüberkommst.“. Weiterhin sagte er: „Selbst wenn wir singen, „kill Battyman“ dann ziehen wir nicht los und bringen Menschen um. Das ist kein Aufruf zur Gewalt. […] Doch die Bibel sagt, Homosexualität ist falsch, es ist ein Fluch.“. Die bloße Unterzeichnung eines Stückes Papiers ändert also noch lange keinen Menschen! Die Veranstalter_innen des Kesselhauses beziehen sich jedoch konsequent auf den von Sizzla unterschriebenen „RCA“ und haben angekündigt das Konzert unter allen Bedingungen durchzuführen. Für uns ist diese Entscheidung total inakzeptabel. Darum rufen wir für den 26. November zur Demo gegen das Sizzla-Konzert auf. Wir sehen darin die letzte Möglichkeit unserem Unverständnis und unserem Ärger gegenüber Leuten Luft zu machen, die anscheinend gern für Mord-Sänger eine Bühne bieten. Sizzla steht an diesem Abend lediglich beispielhaft für eine Vielzahl an Musiker_innen, die Homophobie propagieren. Wir verstehen die Demonstration darum nicht als ein bloßes Statement gegen Sizzla. Sie soll ein klares Zeichen gegen Sexismus, sowie Homo- und Transphobie in jeder Form sein. Die Texte Sizzlas sind widerwärtig und auch auf Jamaika haben es homo/transsexuelle Menschen schwer. Die Kritik daran darf allerdings nicht dazu herhalten die Verhältnisse hier schönzufärben. Homo- und Transphobie sind auch in Deutschland Alltag und keine Besonderheit vermeintlich „fremder Kulturen“. Am 26. November werden wir darum gegen jedwede Form von Diskriminierung auf die Straße gehen. Sagt euren Freund_innen bescheidet und kommt zur Demonstration.

Demonstration:

26. November 2009, 18.30 Uhr, S-Bhf. Schönhauser Allee

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outside the box– Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik

In zwei Wochen erscheint die erste Ausgabe der outside the box – Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik mit dem Schwerpunktthema „Emanzipation“, darin unter anderem folgende Beiträge:

    – Andrea Truman: „Das Bedürfnis nach Gleichheit. Eine Kritik der bürgerlichen Frauenbewegung“
    – ChronikLE: „Sexismus muss sichtbar gemacht werden. (Selbst)Kritik des Unsichtbarlassens sexistischer Diskriminierung“
    – AFBL: „Frauen in der DDR: gleiche Rechte, doppelte Pflichten?“
    – Georg Domkamp „Rechte Frauen – Frauen ohne Rechte“
    – Interview mit Sarah Diehl und Kirsten Achtelik

Ein Exemplar kostet 3 Euro und kann direkt bei der Redaktion bestellt werden (outside.bestellen@gmx.net), eine Liste der Buch-/Infoläden und Projekte, die outside verkaufen, folgt demnächst.

Feiert mit uns bei Sekt und Häppchen das Erscheinen der ersten Ausgabe! Beim outside the box-Releasebrunch
am 29. November ab 14 Uhr in der Similde, Simildenstr.9 in Leipzig.

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