rhizom

Beißpony hören!


Das Beißpony, das Bandprojekt von Steffi und Laura ist aus den Windeln raus. Mit lustigen drei Jahren hat uns das Pony schon auf vielfältige weise beglückt. Man sieht es an Nähmaschienen, hinter Kinder Glockenspielen oder einer Schreibmaschiene sitzen und singen und manchmal schreien….Musik, die Widerstand, Humor und Experimentierfreudigkeit gelungen vereint. Mein Lieblingssong ist momentan some boys are good….und pretty mute und natürlich der Geburtstagssong!
Alles Gute kleines Pony:

Selber hören beim
Theatron Musiksommer
Mittwoch 19. August
19 Uhr Beißpony
Eintritt frei

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Podcast: Christian Klesse – Was tun, wenn nicht alle das Gleiche wollen?

Dr. Christian Klesse ist Lecturer in Cultural Studies an der Manchester Metropolitan University. Am 15. April 2009 hielt er einen Vortrag über die Schwierigkeiten in der Aushandlung nichtmonogamer Lebensweise und die Grenzen des Konsensmodells. “Was tun, wenn nicht alle das Gleiche wollen???” lautet Christians Frage, die er im Bezug auf seine Forschung mit nichtmonogamen schwulen Männern und bisexuellen Männern und Frauen in Britannien behandelt.
Im heutigen Podcast (direkt Download) ist einiges an störendem Rauschen zu hören, aber wir wollen euch die Aufnahme nicht vorenthalten und hoffen, ihr verzeiht uns die mangelnde Qualität – der Inhalt macht das wieder wett.
[…]

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WEDER THEORIE NOCH PRAXIS

“Dieser Text verwendet bei Gattungsbegriffen das grammatische Maskulin. Wir sind uns der Diskussion um die sprachliche Repräsentation anderer geschlechtlicher Identitäten bewusst, vertreten dazu aber keine einheitliche Position.”

Das ist einmal ein Wort und hat uns überzeugt, jetzt auch bei … ums Ganze © mitzumachen. Endlich Schluss mit dem ganzen Gendergequatsche und politisch korrekten Gelaber. Eintracht statt Israel! Da wir bei der Erstellung der … ums Ganze © Broschüre nicht zugegen waren “und dennoch nicht vorhaben, bei diesem Unsinn konstruktiv mitzumachen, werden wir unsere Kritik nicht mildern, um bündnisfähig zu werden oder zu bleiben” und haben uns in einem détournement deshalb die Mühe gemacht, … das Ganze © ein wenig zu überarbeiten und an zentralen Stellen die Argumentation des Textes zu schärfen:

Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit [sinistra²-remix] (*)

(*) Bislang liegen die ersten beiden von vier Teilen der – von sinistra² entwendeten – überarbeiteten und verbesserten … ums Ganze © Broschüre vor; der dritte und vierte Teil sind in Arbeit. (dazu auch: vorstellung, lea, waiting, overdose, racket, nc, la vache, hype, nc )

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Die neue Broschüre ist da

Seit heute verfügbar: Die neue Frontexbroschüre, herausgegeben von der Informationsstelle Militarisierung und dort auch erhältlich: Frontex – Widersprüche im erweiterten Grenzraum.
Inhaltsverzeichnis
Grundlagen

Einleitung der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen, München
Frontex: Das nachrichtendienstliche Vorfeld
Operative Einsätze an den Außengrenzen
Das Agenturwesen der EU
Die Evaluierungen von Frontex und das Border Package

Frontex im Einsatz

Abschiebeagentur Frontex?
Von Grauzonen und Legalisierungen […]

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Aufwerten

Ikea hat 10 Millionen Euro für das Areal in der Neuen Großen Bergstraße in Hamburg-Altona ausgegeben und will in den nächsten Jahren seine weltweit erste innerstädtische Filiale mit Vollsortiment eröffnen. Der graue Frappant-Klotz weicht einem blauen, und GAL-Politikerin Eva Botzenhardt hofft, “dass jetzt jedem einleuchtet, dass es mit Ikea eine Aufwertung des Stadtteils gibt.”

Vielleicht ist es noch nicht angekommen. “Aufwertung” wird von vielen Hamburger_innen mittlerweile als Problem wahrgenommen. Die Mieten steigen, die Löhne eher nicht, und in Coffee to Go Bechern können die Leute nunmal nicht wohnen. Ich habe noch niemanden getroffen, der sich über diese Entwicklung gefreut hat, und frage mich, was “Aufwertung” in diesem Zusammenhang bedeutet. Die wenigsten werden sich von den Karstadt- und Frappantgebäude in Altonas Altstadt ästhetisch angesprochen fühlen, aber beeinträchtigen sie in der heutigen Situation die Lebensqualität der Bürger_innen?

Was wird passieren, wenn Ikea kommt?
[…]

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Großes Interesse bei Ausstellungseröffnung

Am Sonntag, den 9. August wurde der erste Teil der Dauerausstellung über die Geschichte des ehemaligen Polizeigefängnisses »Klapperfeld« eröffnet. Über hundert Leute kamen am Nachmittag ins Klapperfeld, um sich die Ausstellung über die nationalsozialistische Vergangenheit des ehemaligen Polizeigefängnisses anzusehen.

Es freut uns sehr, dass das Interesse so groß ist, zumal die Resonanz durchweg positiv war. Ganz besonders herzlich möchten wir uns bei allen bedanken, die uns mit Materialien, Kritik, Ratschlägen, Kontakten oder Spenden weitergeholfen haben.

Die Ausstellung ist derzeit immer parallel zu den jeweiligen im Programm angegebenen Öffnungszeiten des »Klapperfeldes« zugänglich. Darüber hinausgehende Öffnungszeiten und Termine für in Planung befindliche Führungen stehen derzeit noch nicht fest, werden aber auf jeden Fall im Internet auf dieser Seite angekündigt.

Eine gesonderte Homepage des Arbeitskreises Geschichte befindet sich im Aufbau, bald werden dort nähere Informationen zur Geschichte des Klapperfelds und der Ausstellung veröffentlicht. Der Flyer »Was ist das hier?« des Arbeitskreises Geschichte gibt einen vorläufigen kurzen Überblick der Knast-Historie. Pünktlich zur Ausstellung ist dieser in zweiter, überarbeiteter Auflage erschienen und kann hier als pdf heruntergeladen werden. Der Arbeitskreis Geschichte der Initiative »Faites votre jeu!« ist bis auf Weiteres über die Adresse der Initiative (faitesvotrejeu [ät] yahoo.com) erreichbar.

Presseberichte zur Eröffnung der Dauerausstellung:

Die Opfer bekommen eine Stimme (NEU!!)
Frankfurter Neue Presse, 11.08.2009

Geschichten der Gefolterten
Frankfurter Rundschau, 10.08.2009

Das Schicksal der Sinti und Roma
Hessischer Rundfunk, 10.08.2009

Radiobeitrag: Wie kann das »Klapperfeld« zum Kulturzentrum werden?
Hessischer Rundfunk (HR2 & HRinfo), 10.08.2009

Ausstellung: Geschichte von ehemaliger Haftanstalt
Frankfurter Neue Presse, 09.08.2009 (Online-Ausgabe)

Gestapo im Klapperfeld
Frankfurter Rundschau, 06.08.2009

Blinder Fleck belichtet (Leitartikel)
Frankfurter Rundschau, 06.08.2009

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Lathe Cuts

habe ich mich doch letztens an die lathe cuts erinnert die ich rausgebracht habe. error23, da war mal eine 10inch in einer 32 auflage (im jahre 2003), geschnitten wurde das von peter king in neu seeland. peter king betreibt ein kleines unikat schallplattenschneidwerk wo er auf plastik platten musik schneidet. wie auch immer. auf der error23 lathe war eine coverversion der californischen hardcore band victims family und zwar das stück »friends« von ihre ersten lp »voltage & violets«:
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Das Schicksal der Sinti und Roma

„Frankfurt-Auschwitz“

Hessischer Rundfunk, 10.08.2009

Der künstlerische Teil der Ausstellung zeigt Werke von Bernd Rausch.

Das Frankfurter Gestapo-Gefängnis „Klapperfeld“ als Ausstellungsort: Der Förderverein Roma e.V. zeigt hier ab Dienstag die Ausstellung „Frankfurt-Auschwitz“.

Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war das größte deutsche Vernichtungslager während der Zeit des Nationalsozialismus. Anlässlich des 65. Jahrestages der Liquidation zeigt die Initiative ab Dienstag eine dokumentarisch-künstlerische Ausstellung in den Räumen der ehemaligen Haftanstalt Klapperfeld. „Durch die unterschiedlichen Darstellungsweisen bietet die Ausstellung den Besuchern die Möglichkeit, sich mit der Verfolgung und Vernichtung der Roma und Sinti im Nationalsozialismus auf vielseitige Weise auseinanderzusetzen“, heißt es in der Pressemitteilung des Fördervereins.
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Geschichte der Gefolterten

Initiative „Faites votre jeu“

Frankfurter Rundschau, 10.08.2009 (download pdf)

Von Danijel Majic

Angst und Schrecken ist in die Mauern eingedrungen und noch heute zu spüren. (Bild: Arnold)
Wenn Hans Schwert von seiner Gefangenschaft erzählt, ist seine Stimme nach wie vor klar und fest. Der 102-Jährige berichtet chronologisch geordnet, durchgängig, ohne größere Pausen. Manchmal schweift er kurz vom Thema ab, […]

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Ausstellung: Geschichte von ehemaliger Haftanstalt


Frankfurter Neue Presse, 09.08.2009 (Online-Ausgabe)

Frankfurt. Die Geschichte des ehemaligen Polizeigefängnisses im Justizviertel am Frankfurter Klapperfeld steht im Mittelpunkt einer Ausstellung der Kulturinitiative «Faitesvotrejeu». Der erste Teil der Ausstellung wurde am Sonntag eröffnet. Zahlreiche Exponate zeigen die Rolle des Gefängnisses in der Zeit des Nationalsozialismus. Über Videoaufzeichnungen treten die Besucher in Kontakt mit Überlebenden des NS-Regimes. So erzählt ein heute 102 Jahre altes ehemaliges KPD-Mitglied über diese Zeit. Nach dem Willen der Veranstalter soll sich die Dauerausstellung «permanent weiterentwickeln». Der Eintritt ist frei.

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