spectacle

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hs14 es sind heteros anwesend

Wir haben Besuch! heiter scheitern dieses Mal mit Kathrin.
Und mal wieder erforschen wir uns im Raum. Wie ist es denn eigentlich, wenn man sich in Räumen bewegt, in denen man nur halb mitgemeint ist? Oder gar nicht? Oder ist das gar nicht so? Wir sprechen über Privilegien, Verbündetendasein und das Aushalten von Positionen. Ein ums andere Mal wird die schlechte Unterscheidbarkeit von Identitäten und Praxen uns fast zum Verhängnis, aber mit Hilfe einer mackerigen Portion Hetenbashings stellen wir am Ende fest: Queer ist doch für alle da. Oi.

Download (mp3, 85,7 MB)

Musik: G+Shame feat. Tamara Dinka – Midnight Express

Markard: Einführung in die Kritische Psychologie

“Unikate Vorlesungen” der AG “Menschenbilder in der Psychologie”
Prof.Dr. Morus Markard (Kritische Psychologie, FU-Berlin):
Einführung in die Kritische Psychologie
Freitag, 20.11.2009, 12ct, “PI”-Hörsaal (Von-Melle-Park 8)

Unsere Partnerinitiative “Menschenbilder in der Psychologie” lädt auch dieses Semester wieder Interessierte aller Fachrichtungen herzlich ein zur “unikaten Vorlesung”, dieses mal mit dem Berliner Psychologen Prof.Dr.Morus Markard.

Markard gilt als bedeutendster lebender Vertreter der “Berlin School of Critical Psychology” und auf Einladung des Menschenbilderseminars kommt er für eine “Einführung in die Kritische Psychologie” mit seiner gleichnamigen Monographie nach Hamburg. Diese zeichnet sich – wie die meisten seiner Werke – durch hohe Verständlichkeit auf komplexem Gebiet aus.

Die Kritische Psychologie wurde in den 70ern an der Freien Universität Berlin aus einer Kritik an der – bis heute vorherrschenden – “naturwissenschaftlichen” Psychologie als verkürzt, Herrschaftsverhältnisse stützend und nicht ihrem Gegenstand, dem Menschen und seiner Weltsicht, angemessen zu sein, entwickelt. Die Kritische Psychologie versteht sich als marxistisch fundierte Subjektwissenschaft, die nicht über den Menschen als Objekt forschen will, sondern ihn stets als handelndes und sich entscheidendes Subjekt betrachtet. Zentrale Kategorie ist dabei die Handlungsfähigkeit, die es laut Kritischer Psychologie zu erweitern gilt, um gemeinsam Verfügung über die je eigenen Lebensbedingungen zu erhalten.

[…]

spaß ist, was ihr draus macht…

eine kleine zusammenstellung durchaus brauchbarer dinge für die alltägliche nutzung des öffentlichen raumes:

„pictures taken at the reclaimyourcity.net & ueberdose.de exhibition in the range of the backjumps the live issue #3. 24th of june to the 7th of july 2007 Hobrechtstrasse 54 / Berlin“
foto von http://www.reclaimyourcity.net
seit 7.11. gibts übrigens die backjumps the live issue #4… schaut […]

soli party am freitag

13.11.2009 – ab gehts in die flora ( die rote ) am freitag in hamburg und zwar zu:

im neugestrichenen gammelkeller:
LFO DEMON on the vinyl!
NEUROSIS ORCHESTRA live!
DISKOCRUNCH live!
ISTARI LASTERFAHRER on the vinyl!

Breakcore – Dubstep – Stonerdub – NDW Electronica – Jungle – Happyhardcore – Gabba – Acid – Harshnoise !

in der Halle

kt&f (Egotronic/Berlin)
Max Motor (Monkeydick Music Department/Hamburg)
Mikroklubbing (FourtothefloorElectroTrashDisk.o/Göttingen)
Wal-Mart
Der Dom (Frau Gorbatshova)

im weitesten sinne Techno !

achja Soli für das Freie Sender Kombinat und Kritikmaximierung Hamburg

Filmvorführungen im Spinnboden – „Working on it“

Am 19. November 2009 läuft im Spinnboden-Archiv der Film „Working on it“ unter der Anwesenheit der Filmemacher_innen Karin Michalsky und Sabina Baumann. Im Film wird der Aspekt des „sexuellen Arbeitens“ im Sinne der teils aufwendigen Arbeit, „in öffentliche Bilder von Sexualität und Weiß-Sein einzugreifen“, thematisiert. 15 Protagonist*innen beantworten Fragen, wie auf Arbeit und im Alltag Abwertungen sexueller Identität gewendet werden können, um eine neue Sprache von Geschlechtlichkeiten zu generieren.

Spinnboden (Lesbenarchiv e.V. Berlin): Anklamer Straße 38, 2. Hinterhof, 3. Aufgang, 2. Stock (U8-Bernauerstraße)

drucker und depression

eine der electro-installationen auf der warschauer 2005/2006:

foto von http://www.reclaimyourcity.net

Wessen Relevanzkriterien?

In der deutschsprachigen Netzszene wird seit ein paar Wochen eine große Wikipediadebatte geführt, in der es um das Löschverhalten von Admins und die Frage, wie speziell in der deutschsprachigen Wikipedia mit Relevanzkriterien umgegangen wird, geht. Die Dabatte könnt ihr in zahlreichen Blogs nachvollziehen, als Background hier mal ein etwas älterer, kurzer Text bei Spiegel Online mit vielen Links und einem Katzenbild: Wikipedia-Autoren ziehen in den Löschkrieg – gegen Katzen.

Was soll in einer kollaborativen Onlineenzyklopädie alles stehen, und was ist irrelenvat? Felix Neumann sieht das Problem in der

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Martin Büsser: Geschlechterverhältnisse in der Punk- und Hardcore-Szene

Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen

Der Publizist Martin Büsser (mehr zur Person einleitend zum Vortrag) hielt am 07. Mai 2008 einen stark besuchten Vortrag zu Geschlechterverhältnissen in der Punk- und Hardcoreszene.

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Download (mp3, 46MB)

Der Autor über seinen Vortrag:

“Punk hat die Popkultur sexualisiert (S/M-Mode, Malcolm McLarens „Sex“-Shop, Bandnamen wie The Sex Pistols, The Vibrators, The Slits etc.) und war doch gleichzeitig asexuell, richtete sich gegen das Diktat von Schönheit im Pop und gegen die ewig gleichen (heterosexuellen) Liebeslieder. Schon früh haben Musikerinnen im Punk weibliche Klischees in der Gesellschaft aufgedeckt (The Slits, X-Ray Spex), queere Ästhetik hat vor allem in der ersten Punk-Generation eine wichtige Rolle gespielt. Von wenigen Ausnahmen abgesehen (z.B. The Dicks) bestand jedoch bereits die zweite Generation – Oi!-Punk in Großbritanninen, Hardcore in den USA – aus männerbündlerischen Szenen. Aktive Musikerinnen finden sich hier kaum, manche Bands (z.B. die Bad Brains) waren extrem schwulenfeindlich. Erst im Zuge der Riot Grrrl-Bewegung Anfang der 1990er-Jahre kehrten verstärkt feministische und schließlich auch queere Elemente im Punk zurück. Der Vortrag zeichnet anhand der historischen Entwicklung von drei Jahrzehnten Punk nach, wo sich im Punk gewinnbringende queere Ansätze finden und wo Punk in tradierte Geschlechterrollen zurückgefallen ist. Erstaunlich genug, dass eine Bewegung, deren Name auf eine Bezeichnung für Schwule im Gefängnis zurückgeht, auch homophobe Tendenzen hat ausbilden können!”

Aus Lizenzgründen mussten die Hörbeispiele aus Vorlesung und Radioübertragung herausgeschnitten werden. Die Songs sind aber im Internet streambar, beispielsweise über Seiten wie youtube.

Gespielte, aber herausgeschnittene Stücke:

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