Kerstin Palm: Die Natur der Schönheit

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Die evolutionstheoretische Attraktivitätsforschung ist ein populärwissenschaftlich äußerst beliebter und gut zu vermarktender Zweig des psychologischen Curriculum. Die promovierte Biologin und habilitierte Kulturwissenschaftlerin Kerstin Palm setzte sich in ihrem Vortrag bei “Jenseits der Geschlechtergrenzen” am 27. Mai 2009 kritisch mit diesem Forschungsbereich auseinander. Den Ankündigungstext zum Vortrag findet ihr hier und unserer Partnerinitiative Menschenbilder in der Psychologie hat sie freundlicherweise ihr Vortragsmanuskript zur Verfügung gestellt.

Download (mp3, 40MB)

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outside the box– Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik

In zwei Wochen erscheint die erste Ausgabe der outside the box – Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik mit dem Schwerpunktthema „Emanzipation“, darin unter anderem folgende Beiträge:

    – Andrea Truman: „Das Bedürfnis nach Gleichheit. Eine Kritik der bürgerlichen Frauenbewegung“
    – ChronikLE: „Sexismus muss sichtbar gemacht werden. (Selbst)Kritik des Unsichtbarlassens sexistischer Diskriminierung“
    – AFBL: „Frauen in der DDR: gleiche Rechte, doppelte Pflichten?“
    – Georg Domkamp „Rechte Frauen – Frauen ohne Rechte“
    – Interview mit Sarah Diehl und Kirsten Achtelik

Ein Exemplar kostet 3 Euro und kann direkt bei der Redaktion bestellt werden (outside.bestellen@gmx.net), eine Liste der Buch-/Infoläden und Projekte, die outside verkaufen, folgt demnächst.

Feiert mit uns bei Sekt und Häppchen das Erscheinen der ersten Ausgabe! Beim outside the box-Releasebrunch
am 29. November ab 14 Uhr in der Similde, Simildenstr.9 in Leipzig.

Transgender Day of Remembrance Berlin am 21.11.2009

Der Transgender Day of Remembrance findet zum 11. Mal am 21. November 2009 statt und wird in Berlin im Rathaus Schöneberg begangen.
Der internationale Tag im Gedenken an ermordete Trans*-Leute ist nach einem Jahr, in dem weltweit über 80 Morde begangen wurden, mehr als hinfällig.

Ein Staat, in dem Gewalt und Diskriminierung die alltägliche Realität für Leute darstellen, deren Geschlechtsidentität sich nicht in die strikte Polarisierung der Menschen in «Frauen» und «Männer» einteilt, darf nicht hingenommen werden. Daher lädt ein breiter Kreis von Organisationen, Gewerbetreibenden und vielen Einzelpersonen am 21. November 2009 ins Foyer des Rathauses Schöneberg ein, um den Transgender Day of Remembrance stärker ins öffentliche Bewusstsein zu holen.

Neben Redebeiträgen zum Transsexuellen-Gesetz und den Übergriffen in Berlin wird es eine Ausstellung geben, die von Berliner Jugendlichen angefertigt wurde. Im Anschluss werden die Namen der Ermordeten verlesen und Kerzen im Gedenken ihrer vor dem Rathaus entzündet.

Gemeinsam im Gedenken – gegen die Transphobie in den Köpfen und auf der Straße!

Programm:

16.00 Uhr Begrüßung im Rathaus Schöneberg (rolligerecht, über Freiherr-vom-Stein-Straße)
16.15 Uhr Redebeiträge und Diskussion
17:15 Uhr Gedenken an die Ermordeten
18:00 Uhr Musikalischer Abschluss
19:00 Uhr ChillOut im Silverfuture (Weserstraße 206, U-Bhf. Hermannplatz)

Bericht zu Antisemitismus in Hamburg in spiegel-online

Regisseur Lanzmann „schockiert“ über Krawalle bei Israel-Film

Von Sebastian Hammelehle

Gewalttätige Demonstranten verhinderten in Hamburg die Vorführung eines Films über Israel – und sollen die Kinobesucher als „Judenschweine“ beschimpft haben. Jetzt hat sich der Regisseur Claude Lanzmann erstmals dazu geäußert: Ein derartiger Skandal sei weltweit einmalig.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,661980,00.html

freitags in willyburg

diesen freitag in hamburg wilhelmsburg, im südbalkon.

WOTWOT, TRÜMMER und ISTARI LASTERFAHRER
djing vinyl und files – experimentlalala mit effektralala. dazu fliegen die löcher aus dem käse.

südbalkon.org
industriestr.117
freitag 20.11.2009

Freitag, 20. November 2009, 19:30 Uhr // Buchvorstellung mit Benjamin Ortmeyer: »Mythos und Pathos statt Logos und Ethos«

Zu den Publikationen führender Erziehungswissenschaftler in der NS-Zeit: Eduard Spranger, Herman Nohl, Erich Weniger und Peter Petersen

[…]

Aus dem Klappentext:

Die umfassende Studie bietet eine Fülle bislang nicht veröffentlichter Dokumente über das Wirken der modernen »Gründungsväter« der deutschsprachigen Erziehungswissenschaften: Eduard Spranger, Herrmann Nohl, Erich Weniger und Peter Petersen.

Systematisch appellierten sie in ihren Werken auch schon vor der NS-Zeit an das Irrationale, befürworteten einen völkisch geprägten Nationalismus, eine militaristische Haltung; sie zeigten eine beinahe ungebrochene Zustimmung zu einem eugenisch begründeten Rassismus und äußerten sich zum Teil antisemitisch.

Weitere Infos, eine Leseprobe und das Inhaltsverzeichnis finden sich beim BELTZ-Verlag.

[…]

Toni Negri am 20.11.09

Könnte spannend sein: Toni Negri spricht am Freitag im „Monarch“ (Skalitzerstraße) über „Rebellion und Krise“.
Vielleicht ist’s ja was für die/den Eine/n von euch.
Grüße, Britta

Demo gegen Durchsuchungen von Liebig 34 und 14

Das Frauen-Lesben-Trans-Hausprojekt Liebigstraße 34 wie auch das Hausprojekt Liebig 14 in Berlin/Friedrichshain wurden gesten von der Polizei durchsucht und abgeriegelt. Laut Stressfaktor waren der Grund für die Razzia drei brennende Autos in der Nacht zuvor. Nachdem gestern zwei Spontandemos gestoppt und eine Person in Haft genommen wurde, findet heute abend um 21 Uhr eine Demonstration am Bersarinplatz statt.

Hintergründe und Infos: http://liebig14.blogsport.de/

Vortrag von Frank Apunkt Schneider: Die Diktatur des “man”

Frank Apunkt Schneider (Dipl. Germanist)
18. November 2009
Die Diktatur des >>man<<. Von der Schwierigkeit, in linken deutschen Medien geschlechtsneutral zu sprechen. Bericht aus der weitgehend beschissenen Praxis
Mittwoch, 18. November 2009 19:15, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

Den Österreich-Trend dieser Wochen zukunftsweisend (wie wir nunmal sind) vorausgesehen habend, freuen wir uns auf den passenden Referenten am Mittwoch: Frank Apunkt Schneider ist Mitglied der Wiener KünstlerInnengruppe “monochrom”. Er bezeichnet sich als “unfreier Autor und unfreier Künstler”, sowie als Hausmann in Bamberg (hier ohne Angaben über Freiheitsgrad). Auch wenn bereits diese Informationen ein lohnendes Vortragserlebnis versprechen, folgt noch das Abstract:

[…]