verschwörungsideologie blockieren!

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hundescheisehain 2006:

foto von http://www.reclaimyourcity.net
fuck your crew & rvuu Weiterlesen »
lissabon 2007:

fyl vs. security

fyl, wurstbande, smp-kru, FRAGIL
fotos von http://www.reclaimyourcity.net
Nachdem der Unmut über Frontex nach dem gestrigen Bericht in Report Mainz zumindest im Internet gut sichtbar ist, geht Frontex in die Gegenoffensive. Associated Press berichtet:
Die Europäische Grenzschutzagentur Frontex hat Medienberichte zurückgewiesen, denen zufolge tausende Bootsflüchtlinge mitten auf der Überfahrt Richtung Europa zur Umkehr gezwungen wurden. Zwar seien im vergangenen Jahr tatsächlich 5.969 Bootsflüchtlinge nach Senegal oder Mauretanien zurückgeschickt worden, teilte ein Frontex-Sprecher am Dienstag unter Verweis auf eine bereits im Februar veröffentlichte Statistik mit. Sie hätten sich aber noch in den Hoheitsgewässern der beiden westafrikanischen Staaten befunden, dies bedeute eine Entfernung von rund 22 Kilometern von der Küste.
Frontex reagiert Weiterlesen »
Lief gerade in der ARD: Report Mainz – Krieg gegen Flüchtlinge.
Die EU-Grenzschutzagentur FRONTEX hat im vergangenen Jahr 5.969 Menschen auf See abgefangen und nach Afrika zurückgeschickt. Das berichtet das ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ heute Abend um 21:45 Uhr im ERSTEN. Die Abfangmanöver wurden im Rahmen der Operation „Hera 2008“ durchgeführt. Deutschland stellt für Frontex-Einsätze Bundespolizisten […]
Zwei Videos über Frontex Weiterlesen »
Kurzer unfertiger Gedankengang, später weiter ausformulieren: Das wütende Eindreschen auf die Postmoderne basiert der Öfteren selbst auf einem antimodernen, reaktionären Ressentiment. Mit einer ans Unverschämte grenzende Beliebigkeit werden Phänomen dem Etikett „postmodern“ zugeschlagen. Ist ja auch ganz praktisch – da sich die postmoderne angeblich durch total Beliebigkeit auszeichnet, rechtfertigt dies das eigene Umherwüten und Schnaufen. […]
Die Sache mit der Postmoderne Weiterlesen »
rvuu/fyl und PiratePearl in der brunnenstraße:
foto von http://www.reclaimyourcity.net
[…]
you‘ve got no reason not to fight Weiterlesen »
Wir haben Geburtstag! Ein Jahr heiter scheitern heute stilsicher mit einem Wein-Stößchen aus den Zonen der Unbewohnbarkeit. Wir aktualisieren die erste Folge und plaudern ungeniert aus dem Nähkästchen. Das ist zeitweise relevant, zeitweise banal und zwischendurch versteigen wir uns in die Benutzung des Konzeptes “Hobby”. Was uns auch nicht weiter bringt. Fazit: Alles irgendwie zufällig wie gehabt. Zweites Fazit mit Herz: Vielen Dank an unsere Hörenden und Kommentierenden!
Wir verschieben den podcast-Termin ab November auf den 2. Freitag im Monat.
Download (mp3, 81,6 MB)
Musik: Diablo Swing Orchestra – Pink Noise Waltz
Links: lost in eimsbush
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Den Auftakt des diesjährigen Wigstöckel Festivals bildete eine Podiumsdiskussion mit dem Thema „Transphobie bekämpfen – lokale Strategien zur Umsetzung geschlechtlicher und sexueller Selbstbestimmung in und außerhalb Europas“ – eine Forderung, die im Zuge zahlreicher Aufrufe Homophobie zu smashen bzw. im Diktum der Priorisierung von Sexualität oft zu kurz kommt. Dabei bezieht sich Homophobie oft auch auf die Transgression von Gender und geschlechtlichen Normvorstellungen, werden schwule Männer auch diskriminiert, leben sie z.B. ihre Männlichkeit different von einer als Norm gesetzten Maskulinität aus oder werden Butches gedisst aufgrund bestimmter Brechungen von Weiblichkeitsnormierungen.
Welchen Strukturen und gesetzlichen Einschränkungen Trans*Menschen ausgesetzt sind, diskutierten 2 Aktivits*innen der Queer Beograd Gruppe, Aykan Safolu von Lambdaistanbul,GLADT und ChaosGL sowie Ammo Recla von ABqueer, um im Anschluss Strategien vor Ort bzw. auf internationaler Ebene zu besprechen.
In der direkten Gegenüberstellung ergaben sich dabei überraschende Einblicke in die Kontexte Serbiens, der Türkei und Deutschlands, so dass sich unterm Strich sagen ließe, dass die Situation überall gleich schlecht ist. Auch wenn sich die medizinische Lage in Serbien komfortabel darstellt und Gesetzeslücken teilweise rechtliche Anerkennung zulassen, ist ein öffentliches Leben als Trans*Person mit Gefahren verbunden, die z.B. Queer Beograd dazu veranlassen, sich im Untergrund zu organisieren. In der Türkei gibt es keine Verbote, aber auch keine Hoffnungen auf die Integration. Mechanismen der Pathologisierung durch die Beweispflicht mittels psychologischer Gutachten als auch der Kriminalisierung von trans*gender Sexarbeiter*innen verhindern einen gesellschaftlichen Diskurs der Anerkennung und Gleichberechtigung. Zudem der ökonomische Druck Gentrifizierungsprozesse hervorruft, die zu Angriffen auf Trans*Menschen führen. In Deutschland wird sich die Situation durch die gescheiterte Reform des veralteten TSGs hinsichtlich des Zwangs geschlechtsanpassender Operationen oder Zwangssterilisationen auch vorerst nicht ändern, so dass die menschenrechtsverletzende Prekarisierung weiter seinen Lauf nimmt.
Auf die Frage nach den Strategien kam mensch überein, dass respektvolle Annäherungen und das gegenseitige Kennenlernen von enormer Wichtigkeit sind, was jedoch nur so lange funktionieren kann, wie es keine Bevormundungen gibt. Internationaler Druck bzw. Druck von der EU kann daher sicherlich Veränderungen auf rechtlicher Ebene bewirken, aber nicht zwingend in den Köpfen und Herzen der Menschen, von denen Diskriminierungen ausgehen. In der Eroberungen ebenjener Köpfe sind gegenseitiges Lernen und lokale Kontextualisierungen Ansätze internationaler Zusammenarbeit – nicht zu vergessen: Sex und Romantik als Mittel gegenseitiger Tuchfühlung. Wer mag, hat heute beim Wigstöckel Festival mit Queer Beograd zu Gast Gelegenheit dazu.
Transphobie bekämpfen! Bloß wie? Weiterlesen »