Update zum Fall Simon Burges

Im August hatten wir über den britischen Lecturer Simon Burges berichtet, dem die Kündigung durch seinen Arbeitgeber drohte, nachdem er eine_n Student_in mit den Arbeiten von Del LaGrace Volcano bekannt gemacht hatte. Jetzt erreichte uns über die Mailingliste des NextGenderation Network ein Update von Del LaGrace:

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Eröffnung des antisexistischen Infoladens am 30/31.Oktober

Endlich! Der antisexistische Infoladen in Berlin Neukölln eröffnet und bietet seinen zukünftigen Nutzer_innen in seinen Räumlichkeiten Platz für Plenas & Treffen, Diskussionen & Veranstaltungen, Kaffeekränzchen, Lektüre, Internetzugang und vieles mehr.

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Anomalie oder Laboratorium? Das Prinzip Berlusconi und die verschlissene italienische Linke

[caption id="" align="alignnone" width="400" caption="Flyer"]Flyer[/caption] Nit-40: Italia: Anomalie oder Laboratorium? Das Prinzip Berlusconi und die verschlissene italienische Linke Auf der kollektiven Europakarte der radikalen Linken war Italien lange Zeit als "Laboratorium" verzeichnet, weil hier früher und dichter als anderswo soziale Kämpfe stattfanden, die später auch in anderen Ländern virulent wurden. Was dabei oft vergessen wurde ist, dass dies nicht nur für die 60er und 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, die großen Fabrikkämpfe, die Hausbesetzungen, die Centri Sociali und den neuen Typus des "gesellschaftlichen Arbeiters" gilt, sondern auch für die 10er und 20er Jahre, also die Eroberung der politischen Macht und die politische Hegemonie des Faschismus Mussolinis. Die Verhältnisse unter Berlusconi lassen das von der Linken lange ausgeblendete Italien der 20er Jahre aufscheinen: Das sang- und klanglose Verschwinden der mitgliederstärksten und bei Wahlen erfolgreichsten kommunistischen Partei außerhalb der Sowjetunion, der Kollaps des nach dem Zweiten Weltkrieg etablierten Parteiensystems und die kaum zu überschätzende soziale Verankerung der Lega Nord als „Heimatgewerkschaft" (Aldo Bonomi) sind nur einige der jüngsten Entwicklungen im politischen System Italiens. Die Rechten haben den Stil der politischen Aktionen übernommen, die im vorigen Jahrhundert zu linken Parteien und Bewegungen gehörten. Diese wurden angereichert mit teils offen faschistischen Bürgerwehren und einer nie gekannten Mediendiktatur. Andere europäische Länder wie Ungarn, Österreich oder die Slowakische Republik haben bereits ihren eigenen Modus des Rechtspopulismus gefunden. Stellt sich die Frage, wie es gelingen konnte, die neue Klasse der selbständigen ArbeiterInnen, die mit der Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse und der Deregulierung des Sozialstaats ab Anfang der 80er Jahre entstanden war, auf einen rechtsextremen Populismus einzuschwören. Was macht die Attraktivität eines rechtsliberalen Programms aus, das in erster Linie auf unbegrenzte Bereicherungsmöglichkeiten für eine wirtschaftliche Elite und Ausländerhass setzt? Aus welchen Gründen konnte diese politische Dynamik auch viele der ehemaligen AktivistInnnen der "autonomia operaia" erfassen? Diese und andere Fragen stellt Nitribitt an Klaus Neundlinger (Wien und Neapel), der zahlreiche Texte und Bücher von Sergio Bologna und Paolo Virno übersetzt hat (zuletzt: Grammatik der Multitude, Turia & Kant 2006). Freitag, 27. November, 20 Uhr Karl Marx Buchhandlung, Jordanstraße 11, 60486 Frankfurt am Main

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Gedanken zu Schwarz Weiß

madeli vorher
madel nachher
Keine besonderen Vorkommnisse, außer dass ich immer wieder verdächtigt werde Mädchen mit Kettensägen zu malen, dem war nicht so, das habt ihr jetzt davon….^^

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Hugs and Kisses Soliparty am 14.11.2009 in Berlin

Am 14.11. gibt es im Berliner Lux eine Soliparty für die Hugs and Kisses - Tender to all Gender.

Ca. ab Mitternacht darf mensch sich auf dysfunktionale Gender Expression Performances von La Rosenfeld, Les Margaux, Timi Mei Monigatti, Spicy Tigers On Speed, Late Nights In Squat Bars freuen. Danach ist Party angesagt mit Dirty Bastard Electro der DJanes Metzgerei und Tina Pornflakes.

Mit 4€ ist mensch dabei und unterstützt eines der coolsten Magazine, die es gibt.

Ort: Lux, Schlesische Str. 41

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Pressekonferenz zum Manifest “Not in our name, Marke Hamburg”

Pressekonferenz zum Manifest „Not in our name, Marke Hamburg" Mit Ted Gaier (Die Goldenen Zitronen), Melissa Logan (Chicks On Speed), Rocko Schamoni, Tino Hanekamp (Uebel & Gefährlich) Moderation: Christoph Twickel, Journalist Donnerstag, 29. Oktober, 12:00 Uhr Gängeviertel / Treffpunkt Valentinskamp 39 Liebe Medienvertreterinnen und -vertreter, es war an der Zeit, einmal etwas Grundsätzliches zum Selbstverständnis Hamburgs als „Unternehmen" und „Marke" zu sagen - und zu der Rolle, die die „Kreativen" darin spielen. Aus der Debatte zwischen einigen Hamburger Kulturschaffenden ist das Manifest „Not in our name, Marke Hamburg" entstanden. Über den Wirbel, den dieser Text bereits vor der Veröffentlichung ausgelöst hat, sind wir selbst ein wenig überrascht. Offensichtlich hat er einen Nerv getroffen. Wir haben das Manifest vor zwei Wochen ein paar Kolleginnen und Kollegen aus der Musik- und anderen kreativen Branchen geschickt, mit der Bitte, es zu unterzeichnen. Anderntags waren unsere Email-Postfächer überfüllt mit enthusiastischer Zustimmung - und der Support hat bis heute angehalten. Die Liste der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner umfasst u.a. mittlerweile fast das komplette Who-is-Who der Hamburger Musikszene. Wer unterzeichnet hat, erfahren Sie am Donnerstag auf der Pressekonferenz - einige der Unterzeichner haben sich außerdem bereit erklärt, persönlich ein Statement dazu abzugeben und Ihre Fragen zu beantworten. Einzelinterviews im Anschluss an die PK sind möglich. Wir halten die Pressekonferenz bewusst im Gängeviertel ab. Zum einen steht dieser Ort derzeit wie kein zweiter für die Initiativen und Proteste, die Hamburg nicht länger der Finanzbehörde und der von ihr umworbenen Investoren überlassen wollen. Zum anderen zeigt sich dieser Tage im Gängeviertel geradezu beispielhaft, wie nichtig das Marketing-Gerede vom „Kreativstandort Hamburg" ist, wenn die Stadt Immobiliengeschäfte machen will. Die Pressekonferenz findet am Vortag der „Recht auf Stadt"-Benefiz-Gala am 30. Oktober im Uebel & Gefährlich statt, die wir mit unserem Manifest ausdrücklich unterstützen. Nähere Informationen dazu unter http://www.uebelundgefaehrlich.com/index.php?toggle=home&id=1003

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Kunstdünger

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Lilith mach Klokunst mit Eva. Und nicht nur das. Das Beißpony macht Musik, Kunst und Brause in Massen und Kuchen zum naschen…

* Eine rauchige Stimme von Theresa Chanson
* eine Stilmelange aus Songwriting HipHopelementen und elektronischer Musik von Angela Aux
* einige bissige Texte von der Singer-Songwriterin Laura Theis (L.)
* Celloklänge von Bernadette Köbele
* Kinderspielzeuginstrumente, verstärktes Hackbrett und Nähmaschine von der experimentellen Indie-Combo Beißpony, bestehend aus ebenfalls Laura Theis und Steffi Müller

Ahoi Brausen
am Samstag, den 31.10

Graf Arco Brauerei (Sudhaus Valley)
Eintritt frei

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Aufgeklärte Deutsche – antisemitische Migranten?

Vom Thema Antisemitismus unter Migrant_innen, mit dem sich auch ein älterer Text von Café Morgenland beschäftigt, handelt ein Artikel (.pdf) von Wolfram Stender. Dass Judenfeindschaft auch in der so genannten Einwanderungsgesellschaft existiert, lässt sich nicht leugnen, das Problem der diesbezüglichen Diskussionen der letzten Jahre sind ihre oft pauschalen Unterstellungen. In Veröffentlichungen wie denen von [...]

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Freitag, 30. Oktober 2009, 20.00 Uhr // »Antisemitische Verschwörungstheorien nach dem 11. September«

Vortrag und Diskussion mit dem Autor und Journalisten Tobias Jaecker (Berlin)

Aus aktuellem Anlass haben wir Tobias Jaecker, Journalist und Autor des Buches »Antisemitische Verschwörungstheorien nach dem 11. September – Neue Varianten eines alten Deutungsmusters« zu uns ins »Klapperfeld« eingeladen.

Infos zum Buch »Antisemitische Verschwörungstheorien nach dem 11. September« von Tobis Jaecker

Kurzbeschreibung:
Seit dem 11. September 2001 haben antisemitische Verschwörungstheorien Konjunktur: Der israelische Geheimdienst Mossad stecke hinter den Terroranschlägen. Die ›jüdischen Berater‹ von US-Präsident George W. Bush hätten Amerika in den Irak-Krieg getrieben. Israel wolle die Palästinenser ›endgültig vernichten‹. Der Autor zeigt anhand einer Analyse des deutschen Mediendiskurses, dass es sich dabei um ressentimentgeladene, stereotype Weltdeutungen handelt, die bis in die Mitte der Gesellschaft hinein verbreitet sind. ›Die Juden‹ stellen in diesen Verschwörungstheorien das Gegenbild zur ›Wir-Gruppe‹ dar und dienen so als Projektionsfläche für sämtliche negativen Entwicklungen und Ereignisse.

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